
Bis zu unserem Umzug gab es Platzgründen keine Möglichkeit, das Digital Piano (Yamaha P-35) meiner Frau an einem festen Platz aufzubauen. Das ständige Auf- und Abbauen war so nervig, dass die Lust am Spielen schon fast verkümmert war.
Nachdem wir mittlerweile über deutlich mehr Platz verfügen, war auch ein fester Aufbau (im Gästezimmer) möglich. Ich habe also kurz recherchiert, welche passenden Ständer für das Gerät angeboten werden. Es war schnell klar, dass für wenig Geld, nur windige Qualität billige Klappständer zu bekommen waren. Von Yamaha selbst wird eine eigentlich ganz ansehnliche Holzverkleidung angeboten. Diese besteht aus 3 schwarz furnierten Pressholzplatten und einer Handvoll Schrauben. Dafür hätte Yamaha gern 120 Euro, was jeder normal denkende Mensch dankend kopfschüttelnd ablehnen muss. Es blieb also nichts anderes, als selbst zur Säge zu greifen.
Beim letzten IKEA-Besuch habe ich mir kurzerhand den supergünstigen Tischbock Oddvald unter den Arm geklemmt und mit wenigen Handgriffen zum Piano-Ständer umfunktioniert. Und für diejenigen, die das vielleicht nachbauen wollen, habe ich das mal etwas genauer beschrieben.


Die Gesamtkosten des Projekts lagen bei unter 40 Euro. Der Ständer hält die Aufbauten ohne Probleme und wackelt auch bei wilderen Spieleinheiten der Kinder nicht umher. Wer sich an der Optik nicht stört, kann mit dieser Lösung nichts falsch machen.