Ausgesommert

Reihe von verblühten, hochgewachsenen Sonnenblumen mit welken Köpfen unter einem hellblauen Himmel.

Ich bin gerade an diesem Sonnenblumenfeld vorbeigeredet. Ich glaube der Sommer ist over.

Vater und Sohn-Urlaub

Ein idyllisches, traditionelles bayerisches Haus mit Holzbalkon und Blumenkästen, davor zwei leuchtend gelbe Sonnenschirme. Im Hintergrund ist ein weißer Kirchturm mit Zwiebelhaube zu sehen.

Ergänzend zum Corona-Alternativprogramm Wien wollten wir dieses Jahr unbedingt noch einen Vater-Sohn-Urlaub machen. Also haben wir das Zelt und die Fahrräder ins Auto gepackt und sind auf den mega genialen Kaiser-Campingplatz nach Bad Aibling gefahren.

Von unserem Basislager aus haben wir die Umgebung mit dem Fahrrad erkundet und dabei auch etliche Höhenmeter erklommen und einen Abstecher in das Hochmoor Sterntaler Filze gemacht. Wir haben uns mit dem alten Zementwerk in Litzldorf einen echten »Lost Place« erradelt und das Urweltmuseum (muss man nicht machen - auch wenn es dem 8-Jährigen sehr gefallen hat) besucht. Und last but not least, hat der 8-Jährige im Schwimmbad auf dem Zeltplatz noch das Schwimmen gelernt.

Manchmal haben wir auf dem Zeltplatz den Gaskocher angeworfen und irgendein Tüten-Essen gekocht, einfach, weil wir es konnten und es Spaß gemacht hat. Richtig gegessen haben wir am liebsten Schnitzel mit Pommes und das am allerliebsten in der extrem empfehlenswerten Ludwig Stubn.

Fazit: Wird 2021 auf jeden Fall wiederholt!

Eine gelbe Wegweiser-Tafel für Wanderer und Radfahrer an einer ländlichen Kreuzung in hügeliger, bewaldeter Landschaft in Bayern, neben einem Bauernhaus.

Ein Junge mit rotem Trikot und grünem Helm fährt auf einem Fahrrad eine asphaltierte Straße bergab, die durch grüne Wiesen führt, mit Blick auf Berge in der Ferne.

Ein Junge mit Fahrrad, rotem T-Shirt und grünem Helm steht mitten in einem felsigen, bewaldeten Bachbett. Der Weg kreuzt einen flachen Wasserlauf.

Ein großer Teller mit einem knusprigen Schnitzel und einer Zitrone sowie einer reichlichen Portion goldgelber Pommes frites auf einem Holztisch.

Ein Junge liegt auf einer hölzernen, schwingenden Liege in einem Waldgebiet mit Rindenmulch im Hochmoor, mit Blick nach oben, neben einem Schild, das auf einen Wolken-Beobachtungsplatz hinweist.

Ein Junge in roter Kleidung steht barfuß in einem klaren Bergbach mit felsigen Stufen und spielt mit Steinen im seichten Wasser.

Die steinernen Überreste eines historischen Industriegebäudes, wahrscheinlich des alten Zementwerks in Litzldorf, mit zwei hohen Schornsteinen, umgeben von dichtem Wald.

Ein Junge mit Fahrrad steht neben einem Unterstand mit einer Infotafel und zwei abgestellten Fahrrädern auf einem Feldweg.

Ein Junge klettert auf einer Felsmauer zwischen zwei großen, grauen Dinosaurier-Statuen, einem Triceratops und ein T-Rex, im Freien.

Vienna Calling

Corona hat unsere Urlaubsplanung gehörig durcheinandergebracht. Unser gebuchter Urlaub wurde vom Reiseveranstalter 4 Wochen vor Reisebeginn storniert. Eine kurzfristige und unkomplizierte Alternative musste her. Wir haben uns dann für einen Städte-Trip nach Wien entschieden. Dank Airbnb haben wir eine günstige Wohnung direkt neben dem Schloss Belvedere gefunden.

Das schöne war, dass Wien wie ausgestorben war. Die Wiener selbst waren vermutlich zum Großteil am Neusiedler See oder gleich in Kroatien. Und andere Touristen haben wir zumindest kaum gesehen. Und so haben wir dann sehr entspannt die Dinge gemacht, die Wien-Touristen eben so machen und für die man sonst gern anstehen muss.

Wir waren auf dem Naschmarkt und haben uns viel zu viele leckere Sachen aufschwatzen lassen. Wir waren natürlich auf dem Prater und haben dort an einem Nachmittag gefühlt so viel Geld gelassen, wie wir sonst auf vier Volksfesten ausgeben. Wir haben die »große« Fiaker-Tour durch Wien gemacht - die man sich meiner Meinung nach getrost sparen kann. Den Schlechtwetter-Tag haben wir im Kunsthistorischen Museum verbracht und waren danach wirklich erschlagen. Wir haben die Schlösser Belvedere und Schönbrunn besucht und sind bei glühender Hitze durch den Schlosspark gewandert. Und natürlich haben wir auch ein Stück Sachertorte genossen.

Fazit: Wien ist zu groß und zu vielseitig für 7 Tage. Ein zweiter Besuch ist Pflicht!

Das Innere des kunsthistorischen Museum Wien mit auffällig roten Wänden und einem Parkettboden. Mehrere Besucher betrachten große, gerahmte Ölgemälde, darunter ein zentrales Triptychon.

Ein detailliertes, reliefartiges Fragment eines antiken römischen Sarkophags aus Stein, das eine Szene mit Figuren und einem Löwenkopf zeigt, im kunsthistorisches Museum Wien.

Ein belebter Marktgang auf dem Wiener Naschmarkt unter gestreiften Markisen, gesäumt von Ständen mit frischem Gemüse und einer Kühltheke mit Delikatessen.

Blick aus einer roten Gondel des Wiener Riesenrads über die massive Stahlkonstruktion und die dahinterliegende Skyline von Wien.

Das Fahrgeschäft "Der Sombrero" auf dem "Wiener Prater". Im Vordergrund steht eine große, dekorative Kaktusfigur.

Die barocke Fassade des Schloss Belvedere in Wien mit seinen charakteristischen grünen Kuppeln, gespiegelt in einem großen Wasserbecken, davor eine gepflegte Rasenfläche mit Blumen.

Eine Sphinx-Statue im Garten des Belvedere im Vordergrund, mit einem weiten Blick über die geometrisch angelegten Barockgärten und die Skyline von Wien im Hintergrund.

Eine rote Straßenbahn der Wiener Linien an einer Kreuzung vor dem historischen Gebäude der Wiener Staatsoper unter blauem Himmel.

Ein Nahaufnahme-Bild der originalen Sacher Torte vom Hotel Sacher Wien auf einem Teller mit Schlagsahne und dem charakteristischen Schokoladensiegel.

Schattenspiele

Die Bremer Stadtmusikanten werfen sehenswerte Schatten auf das Kopfsteinpflaster

Wenn ich beruflich in Bremen bin, was derzeit fast jede Woche der Fall ist, komme ich zweimal täglich bei den Bremer Stadtmusikanten vorbei. Am Abend kann man immer ein schönes Schattenspiel begutachten und wird somit direkt an das Märchen erinnert.

Osloabervielzukurz

frische Garnelen - wahnsinnig lecker

Sonnenuntergang am Hafen in Oslo

Ich war beruflich kurz in Oslo und hatte leider viel zu wenig Zeit für diese sehr sehenswerte Stadt und das leckere Essen.

Norwegen steht auf der Liste für mindestens zwei weitere Besuche. Einmal im Sommer, mit einem Wohnmobil oder dem Zelt mitten durchs Land. Und dann noch einmal im Winter, auf den Hurtigruten das Polarlicht bestaunen.

California Dreamin'

Nachdem ich die Einreise-Formalien überstanden habe (die spinnen!) war ich beruflich eine Woche in Los Angeles. Natürlich zum Arbeiten. Aber wenn man schon mal da ist, kann man sich ja auch ein bisschen was ansehen. Und was schaut man sich dort so an?

Auf jeden Fall das Griffith Observatory, von dem aus man den vermutlich eindrucksvollsten Sonnenuntergang über L.A. beobachten kann. Von dort aus hat man auch einen sehr guten Blick auf das berühmte Hollywood-Zeichen in den Hollywood-Hills.

Blick auf die Hollywood-Hills

Sonnenuntergang über Los Angeles vom Griffith Observatorium aus gesehen

Nächtliches Los Angeles vom Griffith Observatorium aus gesehen

Ich hätte es wirklich nicht für möglich gehalten, aber Essen kann man in Amerika sensationell gut. In Erinnerung bleibt mir vor allem das Abendessen im Cafe Integral im Freehand Hotel direkt in Downtown Los Angeles. Hier habe ich mit Abstand den bisher besten Fisch und den weltbesten Hummus meines Lebens gegessen. Danach gab es noch Cocktails auf der Dachterrasse. Atemberaubend!

Los Angeles Downtown, Rooftop-Bar mit Pool

Weil sich die Chance geboten hat, haben wir uns ein Basketballspiel im Staples Center Cryptoarena angesehen. Gespielt haben die LA Clippers Vs. Portland Trail Blazers (107:101). Ewig erinnern werde ich mich daran, für 3 Hotdogs und 3 Bier über 80 Dollar bezahlt zu haben. Und als wäre das noch nicht schlimm genug, waren die Hotdogs auch noch unfassbar schlecht. Ich war wirklich sprachlos.

Ticket Basketballspiel LA Clippers Vs. Portland Trail Blazers

Aber die einzigartige Atmosphäre hat schon bei der Nationalhymne begonnen.

Und hat sich dann natürlich auch über das gesamte Spiel hinweg fortgesetzt, und war am Ende jeden einzelnen Cent wert.

Durch den Topanga-Canyon sind wir dann über Malibu nach Santa Barbara gefahren. Im Topanga-Canyon gibt es eine kleine alternative Kommune in der auch Uschi Obermaier lebt. Hier gibt es ein paar wirklich skurrile Geschäfte.

Skuriler Laden im Topanga-Canyon

Dann also endlich Malibu Beach, bekannt vor allem durch David Hasselhoff und Pamela Anderson. Dort gibt es auch den berühmten Malibu-Pier der schon in unzähligen Filmen Kulisse war.

Die Rettungsschimmer vom Malibu-Beach

Blick auf den Malibu-Pier

Weiter ging es auf dem Highway 1 nach Santa Barbara um dann endlich irgendwann an der Old Mission anzukommen. Aber auch abseits von diesem historischen Ort ist Santa Barbara mit seinen klar sichtbaren mexikanischen Einflüssen unheimlich sehenswert und fast schon pitoresk.

Camper von Surfern am Highway 1, direkt am Pazifik

Die Old Mission in Santa Barbara

Die Old Mission in Santa Barbara, mit Spiegelung im Brunnen

Und natürlich sind wir dort »richtige« Autos gefahren. Autos, neben denen ein BMW X5 wie Spielzeug wirkt. Das ist wirklich unheimlich grotesk, wenn man aus so einem Auto aussteigt. Man fühlt sich plötzlich so klein.

Typisch amerikanischer Kleinwagen

Und natürlich hatte ich den viel zu kleinen Koffer voll mit Mitbringseln. Und nachdem sich der 8-Jährige einen Cowboy-Hut gewünscht hat, war auch der im Gepäck.

Fazit: Ich war wahrlich kein Fan der Vereinigten Staaten von Amerika und deshalb angemessen skeptisch. Eine Woche hat alles geändert und natürlich ist die viel zu kurz. Ich komme wieder!

Wanderbares Kärnten

Nach Jahren also mal wieder ein Bauernhofurlaub, diesmal im wundervollen Kärnten, genauer auf dem Arlitscherhof in Bad Eisenkappel. Unsere Idee war, dass hier für jeden etwas dabei ist: Für den Vater ausgiebiges Wandern. Für die Frau die Region rund um den Wörthsee. Für den 8-jährigen der Bauernhof. Und für die Tochter das WLAN. Und für die Entspannung aller das Baden im Klopeiner See, dem wärmsten See Österreichs. Um es vorwegzunehmen, das ist mehr oder weniger auch genau so aufgegangen.

Der Arlitscherhof war uns eine sensationell gemütliche Unterkunft. Die Gastgeberfamilie herzlich, ohne dabei aufdringlich zu sein. Für die Kinder gab es ein paar Tiere zum Streicheln und Füttern und ich konnte morgens je nach Lust und Laune auf die Berge joggen.

Hofkatze Siglinde am Schlummern in der Sonne

Natürlich waren wir auch wandern. Zuerst sehr gemütlich, mit dem Auto auf 1.553 m hochgefahren und rund um die Eisenkappler Hütte und später entlang der Trögerner Klamm. Außerdem noch rund um den Georgiberg und im Anschluss rauf zur Kapelle.

Auf dem Weg zur Eisenkappler Hütte

Wanderung durch die Trögerner Klamm

Eine kleine Reise um die Welt haben wir uns im Minimundus in Klagenfurt gegönnt (muss man meiner Meinung nach nicht unbedingt machen). Und wenn man schon mal in der Ecke ist, sollte man natürlich auch den Pyramidenkogel mitnehmen und auch den Mut haben herunterzurutschen (hatten wir nicht).

Der Tierpark in Rosegg war ein wundervoller Tagesausflug. Wahnsinnig viele Tiere können sich hier frei bewegen, was zu einmaligen Erlebnissen führt. Einem Steinbock an die kalte Schnauze zu fassen, ist auch nur etwas für Mutige.

Majestätischer Steinbock im Tierpark Rosegg

Neben unzähligen Badestunden im wahnsinnig tollen Klopeiner See und im Freibad (direkt neben unserer Ferienwohnung) haben wir auch noch einen Abstecher in die Hauptstadt von Slowenien gemacht – hauptsächlich zum gemütlich durch die Stadt schlendern und Shoppen.

Strandbad am Klopeiner See

Ljubljana, Blick auf die Burg

Ein atemberaubendes Highlight war der Besuch in den Obir-Tropfsteinhöhlen. Wer in der Nähe ist, sollte sich die unbedingt ansehen. Auch der Wildensteiner Wasserfall ist ein sehenswertes Kleinod.

Das Highlight schlechthin war dann aber unsere »richtige« Bergwanderung. Ich habe eingebildet, den Oberen Petzen-Rundmarsch über die Feistritzer Spitze (2.113 m) zu machen. Die Tochter war davon nicht zu begeistern und ist direkt in der Ferienwohnung geblieben. Also sind wir nach dem Frühstück zu Dritt mit der Seilbahn auf die Bergstation des Petzen gefahren.

Kühe an der Bergstation des Petzen

Ausblick beim Aufstieg zur Feistritzer Spitze

Gipfelkreuz auf der Feistritzer Spitze, mit neugierigen Dohlen

Der Weg zur Feistritzer Spitze lief sensationell gut und war einfach nur eine atemberaubend schöne Wanderung. Auch der 8-Jährige hatte keine Probleme den Aufstieg zu meistern, auch wenn wir ihn hier und da an Passagen mit steilen Abgründen sicherheitshalber gehalten haben.

Das Gipfelkreuz war schnell erreicht und nach einer Brotzeit wollte ich die Rundwanderung fortsetzen. Was ich nicht bedacht hatte war, dass es an am Tag zuvor geregnet hat. Deshalb war der steile Abstieg durch den Kiefernwald eine einzige Rutschpartie zwischen den schroffen Felsen.

Versteckte Berghütte beim Abstieg von der Feistritzer Spitze

Irgendwann war es dann auch so weit, ich hab mich langemacht und mir das Knie geprellt. Es ist wirklich ein Wunder, dass wir alle heil wieder an der Bergstation angekommen sind.

Das richtige Problem kam aber erst noch: An der Bergstation angekommen, mussten wir feststellen, dass die letzte Talfahrt vor über 40 Minuten gegangen ist. Ab hier war dann Adrenalin pur angesagt. Zum Glück haben wir in einer Hütte ein paar erfahrene Bergwanderer angetroffen, die dort übernachtet haben. Die waren so nett die Bergwacht zu informieren, damit wir nicht bei aufziehender Dunkelheit von 1.492 m Höhe die Versorgungsstraße ins Tal heruntergehen müssen.

Und jetzt kam das wirkliche Problem: Wie sich herausgestellt hat, konnte die Bergwacht nicht zur Bergstation rauf fahren, da an diesem Tag Baumfällarbeiten stattgefunden haben und die Versorgungsstraße durch eine Vielzahl von Baumstämmen blockiert war.

Gefällte Bäume versperren den Abstieg vom Petzen

Wenn wir nicht auf dem Petzen übernachten wollten, mussten wir also irgendwie diese Holzberge überwinden. Das war gar nicht so ungefährlich: Darüber klettern unmöglich, ohne zu riskieren dass alles in Bewegung gerät und man unter Tonnen von Holz begraben wird. Rechts war ein steiler Abhang und auf der anderen Seite ein glitschiger Berghang mit dichtem Geäst. Mangels Alternativen haben wir uns mit Händen und Füßen, mit viel Muskelkraft und noch mehr Tränen durch das Dickicht am steilen Berghang gekämpft. Und irgendwann hatten wir es geschafft und saßen im Auto des netten Herrn von der Bergwacht.

Sehenswerte Burg Hochosterwitz

Das letzte Highlight unseres Urlaubs war dann ein Besuch auf der sehenswerten Burg Hochosterwitz. Diese Hochburg steht auf einem 175 m hohen Felsen und ist mit insgesamt 14 großen Torbauten ein ziemlich beeindruckendes Bauwerk mit einer prall gefüllten Waffenkammer.

Fazit: Dieser Urlaub war ein echtes Abenteuer und wird lange, lange, lange in Erinnerung bleiben.

Im Wald

Ein Kind spielt im Wald, während die Sonnenstrahlen durch die Bäume kitzeln

Der 8-Jährige spielt im Wald.

Hamburg, du Perle

Blick von einer Hadag-Fähre auf die Hamburger Hafen-Skyline mit den im Wasser schaukelnden Wellen zeigt.

Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte: Hamburg ist die schönste Stadt Deutschlands. Und da ich beruflich schon oft in Hamburg war, war es nun mal an der Zeit, die Familie von der Einzigartigkeit von Hamburg zu überzeugen. Wir haben uns also in den Pfingstferien in den ICE gesetzt und sind für eine Woche nach Hamburg gefahren. Untergekommen sind wir in einem sensationell guten, aber erstaunlich günstigen Airbnb in Blankenese. Von dort aus haben wir dann eine Woche die Stadt unsicher gemacht.

Von vornherein fest gebucht war lediglich ein Besuch im Musical König der Löwen. Ich gebe es gern zu: Ich war sehr skeptisch, vor allem weil es für 4 Personen - wenn man vernünftige Sitzplätze will - alles andere als ein Schnäppchen ist. Meine Skepsis war dann aber schnell verflogen und am Ende waren wir alle - einschließlich mir total geflasht. Und wenn wir wieder mal in Hamburg sind, gehen wir auch definitiv auch wieder ins Musical.

Neben den Landungsbrücken, der Reeperbahn und der Speicherstadt haben wir natürlich auch vielen anderen Sehenswürdigkeiten einen Besuch abgestattet, die man sich in Hamburg eben so anschaut. Wir sind mit der Fähre gefahren, die in Hamburg ja quasi wie ein Bus verkehrt. Wir haben die Elbstrände unsicher gemacht und liebend gern im portugiesischen Viertel Abend gegessen.

Ausdrücklich abraten möchte ich eigentlich nur vom Wachsfigurenkabinett Panoptikum. Auch wenn es den Kindern sehr gut gefallen hat, als Erwachsene, waren wir eigentlich nur enttäuscht.

Die historischen Speicherstadt in Hamburg mit den charakteristischen roten Backsteingebäuden und Kanälen, die sich im Wasser spiegeln.

Eine Familie geht durch den weiß gekachelten Wände Alten Elbtunnel in Hamburg.

Kinder spielen im Sand am Elbestrand in Hamburg

Die Kinder wollten auf jeden Fall noch in das Miniatur-Wunderland. Keine Frage, das ist wirklich sehenswert und man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Aber es ist auch viel und irgendwann wird man müde vor lauter Details.

Miniatur-Wunderland: Ein Ottifant will Erdbeeren

Miniatur-Wunderland: Eine Wasserleiche

Miniatur-Wunderland: Ein Nilpferd auf dem Dach

Fazit: Wenn es eine Stadt gibt, die als Wunschziel wieder und immer wieder genannt wird, ist es Hamburg. Das war definitiv nicht unser letzter Besuch in dieser tollen Stadt.