Leckere Paella, einfach und schnell

Leckere Paella im gusseisernen Topf

Als Vorbereitung auf unseren diesjährigen Urlaub habe ich heute nach diesem Rezept eine super leckere Paella gemacht. Mangels ofenfester Pfanne habe ich das Universalwerkzeug, also den gusseisernen Topf verwendet. Das Rezept ist wirklich hervorragend und die Zubereitung funktioniert auch im gusseisernen Topf. Daumen hoch!

Mit dem Moutainbike nach Kloster Schäftlarn und zurück

Die Mountainbike-Tour an den Ickinger Stausee überarbeite ich schon seit Wochen Monaten immer wieder, da man natürlich auf eine Tour von über 100 Kilometern einigermaßen gewissenhaft vorbereitet sein muss. Aber irgendwann muss man die Theorie in die Praxis umsetzen – und da der heutige Urlaubstag eine gute Wetterprognose hatte, habe ich mich um 8 Uhr morgens ins Abenteuer gestürzt.

Der Anfang verlief weitestgehend durch bekannte Zivilisation. Von Pliening aus ging es über den Riemer See zum Flugplatz Neubiberg. Bis auf die noch etwas frischen Temperaturen verlief so weit alles gut, und ich bin flott vorangekommen, ohne mich zu verausgaben.

Die ehemalige Start- und Landebahn auf dem Flugplatz Neubiberg

Nach 30 Kilometern – kurz hinter der Kugleralm – gab es die erste größere Pause. Nach Oberhaching kam dann auch nicht mehr viel, das an Zivilisation erinnert hat. Die Wege wurden endlich auch unwegsamer. Nur fünf Kilometer später habe ich dann zum ersten Mal die Isar gesehen. Was für ein toller Anblick! Also Abfahrt ins Isartal – jetzt ging es endlich wirklich los mit den Trails.

Abfahrt ins Isartal

Blick auf die Isar

Nach knapp zehn Kilometern auf teils wirklich wilden Trails bin ich dann gegen 11:30 Uhr im Kloster Schäftlarn angekommen. Im Biergarten war ich quasi der Erste am Mittagstisch – war wohl noch etwas zu früh. Nach einem Schweizer Wurstsalat und einem alkoholfreien Weißbier ging es dann weiter. Das nächste Etappenziel war der Ickinger Stausee.

Schweizer Wurstsalat im Kloster Schäftlarn

Biergarten im Kloster Schäftlarn

Aber zuerst galt es ein paar echte Herausforderungen zu meistern. Die Trails in Richtung Ickinger Stausee wurden immer unwegsamer. Ich musste einen kleinen Wasserlauf passieren und dachte, das wäre krass.

Kleiner Wasserlauf in einem Trail

Nur wenige Minuten später stand ich dann vor der echten Challenge. Der eigentlich geplante Weg über den Seitenarm der Isar war aufgrund des hohen Wasserstandes nicht passierbar. Ein paar Meter weiter gab es dann ein paar Baumstämme, über die man sich selbst und den Drahtesel auf die andere Seite bugsieren konnte. Ehrlich gesagt wäre es schlauer gewesen, ein paar Kilometer Umweg in Kauf zu nehmen und einen anderen Weg zu suchen. Aber ich wollte unbedingt die geplante Strecke fahren.
Also allen Mut zusammengenommen und los gings. Logischerweise ging es schief: Ich bin abgerutscht und erst mit dem einen und kurz darauf mit dem anderen Fuß im Wasser gelandet. Zum Glück nicht tief, aber das Wasser war kalt und die Schuhe jetzt nass – und bis nach Hause lagen noch über 60 Kilometer vor mir. Irgendwie habe ich es aber dann doch auf die andere Seite geschafft, nur um dann festzustellen, dass der anschließende Trail im Grunde kaum zu befahren war. Wirklich dicht zugewuchert und mit echt fiesen Abbruchkanten zur Isar runter. Das war bei weitem der ätzendste Teil der ganzen Tour.

Uff! Auf den Baumstämmen über den Seitenarm der Isar balancieren. Ging natürlich schief.

Umso glücklicher war ich, als ich dann das Stauwehr des Ickinger Stausees vor mir gesehen habe. In mir kam das Gefühl auf, dass ich endlich wieder in der Zivilisation angekommen bin.

Das Stauwehr des Ickinger Stausees

Sehenswerte Wassermassen am Ickinger Stausee

Aber ehrlich gesagt war noch nicht viel Zivilisation zu sehen. Nach der Umrundung des Stausees ging es wieder in den Wald und dort dann bergauf, raus aus dem Isartal. Oben angekommen, ging es dann über malerische kleine Ortschaften gemütlich nach Aufhofen, wo ich mir am Badeweiher nochmal eine Pause gegönnt habe.

Trail im Wald mit unlustiger Steigung. Aber wer ins Isartal runterfährt, muss halt auch wieder rauf.

Pause am Aufhofener Badeweiher. Schade, dass es zu kalt für eine Badepause war.

Durch den Zauberwald ging es durchs Gleisental. Die Namen beider Orte haben bei der Planung mehr versprochen. Es gab im Grunde kaum etwas wirklich Sehenswertes – aber immerhin auch keine negativen Überraschungen.

Moos auf einem Baumstumpf im Gleisental.

Vor Deisenhofen habe ich mich dann irgendwie verplant. Mir war bewusst, dass der Bahndamm gesperrt ist. Mutig wie ich war, habe ich dann einfach kurz vor dem Bahndamm einen Weg in den Wald geplant. Ich habe wohl unterschätzt, wie meine Kräfteverhältnisse nach 80 Kilometern aussehen. Diese unnötige Anstrengung hätte ich gern vermieden und die Baustelle lieber umfahren. Nach 85 Kilometern hatte ich Hohenbrunn erreicht. Vor mir fuhr gerade eine S-Bahn ab, und mir wuchs der unendliche Wunsch, mich einfach in die nächste zu hocken und das Abenteuer zu beenden. Tatsächlich war ich mit meinen Kräften am Ende, aber ich wollte die magischen 100 Kilometer packen – und schließlich waren es auch nur noch 25 Kilometer bis Pliening.

Hinter Hohenbrunn habe ich dann meine letzte Pause gemacht. Mein Wasser war aufgebraucht und ich war genervt. Es wäre schlau gewesen, eine Tankstelle zu suchen oder einfach in einem Wohngebiet zu klingeln und meine Flaschen auffüllen zu lassen. Aber stattdessen bin ich lieber weitergefahren, um endlich nach Hause zu kommen. Die restlichen Kilometer gingen nur noch zäh voran, aber immerhin ging es vorwärts. Nach 110 Kilometern habe ich meinen Ausgangspunkt wieder erreicht und war echt kaputt – aber auch sauglücklich.

Ich habe mit einem wirklich schlimmen Muskelkater gerechnet, aber am nächsten Tag ging es mir blendend. Dennoch würde ich ehrlicherweise sagen, dass die 110 Kilometer wohl 30 zu viel waren. Ansonsten insgesamt eine wirklich tolle Tour mit einigen spannenden Trails und vielen sehenswerten Orten. Beim nächsten Mal werde ich dann aber noch sorgfältiger planen.

Nothing but Thieves, live in München

Heute war es so weit, Nothing but Thieves haben in München gespielt und nachdem ich das Album im letzten Jahr hoch und runter gehört habe, war ein Besuch natürlich absolute Pflicht. Zugegeben, die Tonhalle in München war schon sehr voll. Pandemie war quasi trotz Maskenpflicht gefühlt schon abgehakt. Aber noch viel schlimmer: Dummerweise haben wir die Ohrenstöpsel Zuhause vergessen, was bei diesem Konzert besonders schlimm war, da die Lautstärke übertrieben hoch war. Aber anyway, niemand jammert! Das war ein insgesamt absolut unvergesslicher Abend.

Gelesen 2021, Teil II

Gelesene Bücher in 2021 auf dem Tolino Shine 3

In 2021 habe ich tatsächlich etwas - die Betonung liegt auf etwas - mehr gelesen wie im Jahr davor. Zum ersten Schwung sind noch einmal 3 weitere Bücher dazugekommen, so dass ich insgesamt auf 7 Bücher gekommen bin. Immer noch keine Meisterleistung, aber immerhin eine Steigerung.

Als wahrer Pageturner hat sich Liebes Kind (★★★★★) von Romy Hausmann herausgestellt. Das Buch beschreibt die Geschichte der jungen Studentin Lena, die Opfer einer Entführung wird. Sie lebt über 14 Jahre in einer fensterlosen Hütte im Wald, die über einen Luftzirkulationsapparat mit frischer Luft versorgt wird. In eben jener Hütte muss Lena dem Entführer Kinder gebären und ein minutiös vorgeschriebenes Leben als sittsame und unterwürfige Frau und Mutter führen. Hält sie sich nicht an die Regeln und Abläufe, folgen Bestrafungen. Dann kommt der Tag, an dem Lena die Flucht gelingt. Das Buch ist so anschaulich beschrieben, das man das Gefühl hat, einen Film vor sich ablaufen zu sehen. Die Geschichte ist bedrückend, mitreißend und nicht vorhersehbar. Mehrere Wendungen machen das Buch bis zum Ende spannend. Absolute Leseempfehlung!

Mit Mr. Parnassus’ Heim für magisch Begabte (★★★☆☆) ist T.J. Klune ein zauberhaftes Buch über Vorurteile gegenüber Minderheiten, Selbstbestimmung und Freundschaft gelungen. Die Geschichte des Buches dreht sich um ein Waisenhaus, das von der Regierung abgeschirmt auf einer Insel in einem kleinen Küstendorf steht. Gemeinsam mit ihrem Erzieher Artur Parnassus leben hier sechs Kinder mit ganz besonderen - mit magischen Fähigkeiten. Unter ihnen auch Lucy - der Sohn des Teufels. Eben jenes Waisenhaus soll nun vom Jugendamtmitarbeiter Linus Baker genauer unter die Lupe genommen werden. Er soll sicherstellen, ob Artur Parnassus das Teufelskind im Griff hat. Ausgerechnet Linus, ein stiller Mann in den Vierzigern, der sich nur zu gern hinter Regelwerken und Bequemlichkeiten versteckt und einem strikt getakteten Arbeitsalltag nachgeht. Ausgerechnet dieser unscheinbare Mann soll sein wohlgeordnetes Leben verlassen und findet dabei ganz unverhofft im Chaos das große Glück. Zugegeben, das klingt ziemlich kitschig, ist es auch mitunter. Und auch wenn die Handlung mehr oder weniger vorhersehbar ist, ist es doch ein Buch, das große Themen wie Vielfalt, Toleranz und Loyalität in einer kurzweiligen und unterhaltsamen Geschichte behandelt.

In Das wirkliche Leben (★★★★☆) beschreibt Adeline Dieudonné Szenen von Missbrauch und häuslicher Gewalt so bildgewaltig, dass ich leicht angeekelt und dennoch fasziniert einfach immer weiterlesen musste. Die aus der Ich-Perspektive einer 10-Jährigen erzählte bewegende Geschichte einer scheinbar glücklichen Familie am Rande einer unscheinbaren Reihenhaussiedlung ist die Geschichte von Gewalt, männlicher Dominanz, Angst und Schrecken, unter der die gesamte Familie leidet. Die Bilder dieses grausamen Lebens sind erschütternd, manche Szenen sind kaum zu ertragen. Das Buch hat am Anfang seine Längen, wird aber zum Ende hin immer besser.

In Dauerschleife 2021

Dieses Jahr hat mich das Album Moral Panic von Nothing but Thieves so sehr begeistert, dass ich mir uns die Tickets für das - mittlerweile pandemiebedingt auf April verschobene - Konzert in München gegönnt habe.

Dreamland von den Glass Animals ist zwar aus dem letzten Jahr, aber ich bin erst jetzt über das Album gestolpert und offen gestanden extrem verliebt in diese Musik. Glass Animals hat definitiv das Potential Alt-J in meinem persönlichen Ranking zu überholen.

Reprise von Moby war für mich eine wirklich schöne Überraschung, die ich oft und gern gehört habe.

Und last but not least hat Marteria mit 5. DIMENSION ein neues Album abgeliefert, das Dank der Hilfe von DJ Koze ein paar extrem geniale Beats enthält. Nicht jeder Song auf dem Album ist für mich ein Highlight, aber das Album lief dieses Jahr dennoch oft genug bei mir.

Salzburger Nächte

Salzburg bei Nacht von der Herrengasse mit Blick auf die Festung Hohensalzburg

Salzburg bei Nacht mit Blick auf die Festung Hohensalzburg

Ich bin beruflich oft in Salzburg, übernachte aber eher selten in dieser wunderschönen Stadt. Aber wenn sich mal die Möglichkeit ergibt, dann nutze ich sie auch gern für einen abendlichen Spaziergang in der endlich ruhigen Stadt.

Morgendlicher Blick über die Weser

Morgendlicher Blick über die Weser

Ich gehe auf dem Weg zur Arbeit in Bremen gerne mal andere Wege und entdecke dabei immer wieder neue Perspektiven von Bremen.

Thun again!

Ich war beruflich mal wieder in Thun und hatte diesmal noch etwas Zeit bevor der Zug zurück nach Hause ging, um diese wunderschöne Stadt zumindest etwas zu erkunden. Ein wirklich traumhaft schöner Fleck mit unerschöpflich vielen Dingen, die man (meist gegen teures Geld) erkunden kann. Und natürlich auch Restaurants auf sehr hohem Niveau.

Blick über die Aare auf die Altstadt von Thun mit den markanten Highlights Schloss und Stadtkirche

Blick von der Sinnebeücke auf die Altstadt und die Stadtkirche

Auf dem Thuner Schlossberg

Ausblick vom Thuner Schlossberg

Auf dem Thuner Schlossberg

Überdachter Weg von der Altstadt zum Thuner Schlossberg

Blick auf die Thuner Altstadt mit dem Wehr der Aare im Vordergrund

Camping für Fortgeschrittene

Wie schon im letzten Jahr haben wir auch heuer wieder einen Vater-Sohn-Urlaub auf dem Kaiser-Campingplatz in Bad Aibling gemacht. Das wochenlange Regenwetter hat zum Glück rechtzeitig aufgehört, womit im Grunde nur noch die nächtlichen Temperaturen von um die 7 °C als Herausforderung bestehen blieben. Mit einer zusätzlichen Decke und einer Mütze auf dem Kopf waren die kühlen Nächte am Ende aber kein wirkliches Problem.

Blick ins Tunnelzelt, mit den guten Matratzen und den zusätzlichen Decken

Tagsüber herrschte die gesamte Woche über herrliches Spätsommerwetter mit angenehmen 22 °C. Den Pool haben wir aber trotzdem nur einmal benutzt. Mit Wassertemperaturen um die 16 °C war es für ausgedehnten Badespaß einfach schon zu kalt.

Viel zu kühles Nass auf dem Kaiser-Campingplatz in Bad Feilnbach

Wir hatten natürlich wieder die Mountainbikes dabei und haben auch ein paar Touren gemacht. Die erste Tour hat uns einmal um die Raublinger Moore geführt, wobei die Streckenplanung mit Komoot so mies war, dass wir zweimal beinahe im Moor gelandet wären.

Manuelle Weiche am Raublinger Moor

Wir sind außerdem zum Lokschuppen nach Rosenheim geradelt und haben die sehr sehenswerte Ausstellung »Saurier - Giganten der Meere« mitsamt unterhaltsamer Führung genossen.

Saurier-Ausstellung im Rosenheimer Lockschuppen

Die eigentlich gemütliche Tour von Bad Aibling über Neubeuern und Nußdorf am Inn nach Brannenburg hatte am Ende die unbeabsichtigte Herausforderung eines im Grunde unbefahrbaren Trails (knöcheltiefer Matsch und Mücken ohne Ende), der irgendwie in die Tourenplanung gerutscht ist.

Herrliches Bild an einem Seitenarm des Inn

Im Grunde unbefahrbarer Trail mit 20 cm tiefem Matsch

Umgestürzter Baum mitten im Weg

Das Highlight war unsere Wanderung durch die Jenbachklamm zur Wirtsalm. Dummerweise wusste ich nicht, dass die Jenbachklamm aufgrund einer Großrutschung gesperrt war. Nur gejuckt hat das irgendwie keinen anderen Wanderer, also haben wir uns auch dazu entschlossen den Weg zur Jenbachklamm fortzusetzen. Im weiteren Verlauf wurde es teilweise sehr unwegsam und wir mussten auch etwas klettern. Bei einer breiten Unterspülung haben wir uns nasse Füße geholt. Auch wenn es nie wirklich brenzlig war, blieb bis zum Ende ein leicht mulmiges Gefühl.

Absperrung in der Jenbachklamm nach einer Großrutschung in 2021

Weggespülter Wanderweg in der Jenbachklamm nach einer Großrutschung

Die eigentliche Klamm hat dann aber für alles entschädigt. Hier war dann auch noch etwas Klettern und Gleichgewicht angesagt, um bis zum Wasserfall vorzudringen.

Auf allen Vieren durch die Jennbachklamm

Der Wasserfall der Jennbachklamm

Danach ging es weiter bis zur Wirtsalm und wenn ich allein gewesen wäre, hätte ich vermutlich auch noch den Wendelstein mitgenommen. So haben wir die Pause auf der Alm genossen, bevor wir den Abstieg nach Bad Feilnbach gewagt haben.

Aufstieg zur Wirtsalm

Die Wirtsalm an der Jenbachklamm

Ansonsten gab es noch Minigolf, jede Menge Eis, Kartenspiele und auch mal Tütensuppe vom Campingkocher. Unser Lieblingsrestaurant in Bad Feilnbach bleibt auch in diesem Jahr die Ludwig Stubn. Nach dem Pächterwechsel ist aber auch die Kaiseralm auf dem Zeltplatz ein absolut empfehlenswertes Restaurant.

Kaiserschmarrn in der Kaiseralm

Rund um Freiburg

Ursprünglich war für dieses Jahr ja ein Toskana-Urlaub gebucht, aber Corona hat uns erneut einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir sind auf mit einem Urlaub in Deutschland auf Nummer sicher gegangen. Verschlagen hat es uns in das wunderschöne Breisgau. Freiburg allein ist ja schon eine Reise wert, mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten, den Bächele und dem einzigartigen mediterranen Flair.

Typischer Blick an einem sommerlichen Abend in eine Freiburger Gasse mit den berühmten Freiburger Bächele

Typischer Anblick in Freiburg: Überall Fahrräder

Und dann ist ja da auch noch das Umland: Der wandernswerte Schwarzwald, der Europa-Park und - wenn keine Pandemie gewesen wäre - hätten wir mit Sicherheit auch einen Abstecher in das nah gelegene Elsass gemacht.

Als ideale Homebase hat sich der kleine Ort Sexau in der Mitte zwischen Freiburg und Schwarzwald für uns bewährt. Während meine Familie noch geschlafen hat, konnte ich von hier aus meine morgendlichen Wandertouren zu den nahegelegenen Sehenswürdigkeiten machen. Und auf dem Rückweg habe ich dann immer frische Semmeln zum Frühstück mitgebracht. Mein persönliches Highlight war die Wanderung auf die Hochburg. Morgens um kurz nach 8 Uhr hatte ich bei perfektem Wetter die gesamte Hochburg für mich allein und konnte wunderschöne Fotos machen. Meine längste Morgenwanderung waren die insgesamt 14 Kilometer zur Kastelburg in Waldkirch. Wandernswert war auch die Severinskapelle, eine spätmittelalterlichen Wallfahrtskirche in Denzlingen.

Die Hochburg Emmendingen im Sonnenaufgang

Spiegelung am Morgen auf der Hochburg Emmendingen

Morgendliche Wanderung durch die Weinberge um Sexau

Die morgendliche Kastelburg Waldkirch

In der Region gibt es aber natürlich auch noch andere sehenswerte Orte zu erkunden. Besonders gefallen hat uns Staufen. Ein wahrhaft malerischer Ort, in dem es natürlich auch eine Burgruine gibt.

Blick von der Innenstadt Staufen auf die Burg Staufen

Der Marktplatz von Staufen mit Blick auf das Rathaus

Eine vergessene Jacke in den Staufener Weinbergen

Weitere kurze Abstecher haben wir nach Haslach im Kinzigtal und zur Donauquelle in Donaueschingen gemacht. Donaueschingen war als Stadt leider ein totaler Reinfall, aber zumindest haben wir mal den Ursprung der Donau gesehen.

Malerisches Haslach im Kinzigtal

Die Donauquelle in Donaueschingen

Das absolute Highlight dieses Urlaubs war unser Ausflug zum Europa-Park. Bestimmt wurden Pandemie-bedingt weniger Besucher in den Park gelassen als sonst, man musste aber dennoch bei den allermeisten Fahrgeschäften 15-30 Minuten anstehen. Unser absolutes Highlight war die Dunkelachterbahn Moulin Rouge.

Nichts für schwache Nerven ist die Wasserachterbahn Poseidon. Ich gebe gerne zu, die Erfahrung war an einigen Stellen für mich grenzwertig. Ich würde es aber auf jeden Fall noch einmal riskieren.

Ein totaler Flop war aus unserer Sicht das Fjord-Rafting. Für die Wartezeit ist das Erlebnis zu kurz und zu wenig spektakulär. Abgesehen davon ist der Europa-Park aber ein sensationeller Tagesausflug.

Wenn wir schon mal in der Nähe sind, haben wir natürlich auch noch die Schwarzwaldklinik besucht und damit einen Kindheitstraum der Frau verwirklicht. Und zum Nachtisch gab es auch noch ein wirklich leckeres Stück Schwarzwälderkirsch.

Ein Abstecher zur Schwarzwaldklink

Ein leckeres Stück Schwarzwälderkirschtorte

Ortsausgangsschild Sexau

50%

Ein gelbes Emoji eines starken Arms mit einem Pflaster auf dem Bizeps.

Heute Vormittag habe ich die erste Ladung des COVID-19-Impfstoffs aus dem Hause Biontech in den linken Oberarm bekommen. Abgesehen von etwas stärkeren Schmerzen im Oberarm und der Schulter geht es mir bisher gut. Und ja, ich bin sehr dankbar!