Recycled Words

Bodenschneid (1.669m)

Heute ging es in aller Frühe raus. Das Ziel war Enterrottach, zumindest für mein Auto. Ich wollte noch etwas weiter und das hervorragende Wetter nutzen, um diese Tour auf den Bodenschneid zu machen.

Vom Parkplatz aus ging es über die Bodenalm zum Bodenschneid. Wie in der Tourbeschreibung korrekt angegeben, war der Aufstieg sehr steil und beschwerlich. Ich würde sagen, das man auf den ersten 3 Kilometern locker 600 Höhenmeter überwindet, was selbst im herrlich frischen Wald, eine extrem schweißtreibende Angelegenheit ist.

Ein kleiner Gebirgsfluss fließt durch einen bewaldeten Bereich, umgeben von grünen Bäumen und Felsen. Das Wasser sprudelt über die Steine und schafft kleine Wasserfälle, während das Licht durch das Laub fällt.

Ein bunter Wegweiser in Form eines roten und blauen Streifens auf einem grauen Stein, umgeben von einem bewaldeten Gebiet mit hohen Bäumen und einem schmalen, gewundenen Pfad im Hintergrund. Der Boden ist mit Laub und kleineren Steinen bedeckt.

Kurz vor der Bodenalm habe ich mir, als ich an einer sehr spitzen und scharfen Wurzel hängengeblieben bin, meinen Wanderschuh zerlegt. Zum Glück nur den und nicht den Fuß.

Naja, sobald man die Bodenalm erreicht hat, kann man dann etwas durchschnaufen und den Ausblick genießen. Die Sonne hat den Schweiß vom Aufstieg schnell getrocknet, aber bevor man sich versieht, liegt die Bodenalm schon hinter bzw. unter einem und der schweißtreibende Aufstieg geht weiter.

Ein rustikales Holzhaus steht auf einer Wiese, umgeben von grünen Bäumen und einem malerischen Berg im Hintergrund. Der Himmel ist teilweise bewölkt, mit einigen blauen Abschnitten.

Eine rustikale Hütte steht auf einer grünen Wiese, umgeben von Bergen und Tannenbäumen. Der Himmel ist teilweise bewölkt, und die Landschaft ist geprägt von einer idyllischen, natürlichen Umgebung.

Eine grüne Alpfläche mit zwei rustikalen Holzhäusern, umgeben von Bäumen und einem malerischen Bergpanorama im Hintergrund, auf dem sich sanfte Hügel und steile Berghänge abwechseln. Der Himmel ist leicht bewölkt und lässt die Landschaft in sanftem Licht erstrahlen.

Der restliche Aufstieg ist dann deutlich moderater, nur die letzten 300 Meter haben es nochmal in sich. Ich saß eine Weile am Gipfelkreuz, hab die Aussicht und mein Frühstück genossen, und ausnahmslos jeder der hier oben angekommen ist, hat deutlich hörbar geschnauft.

Ein gelbes Wegweiser-Schild steht an einer Felsenlandschaft auf einem Berg, mit blauen Himmel und wenigen Wolken im Hintergrund. Das Schild zeigt Entfernungen zu verschiedenen Wanderzielen an.

Das Gipfelkreuz auf dem Bodenschneid gehört zu den schönsten die ich bisher gesehen habe. Leider war es gegen die Sonne kaum von seiner ansehnlichen Seite zu fotografieren. Dafür war der Blechkasten der das Gipfelbuch aufbewahrt, aber umso fotogener.

Ein hoher, silberner Kreuz auf einem steinernen Sockel steht auf einem Berggipfel, umgeben von Nadelbäumen. Im Hintergrund erstreckt sich eine hügelige Landschaft unter einem blauen Himmel mit einigen Wolken.

Ein kleiner Blechkasten mit Aufklebern steht auf einem felsigen Gipfel und verwahrt das Gipfelbuch, umgeben von einer beeindruckenden Berglandschaft. Bunte Gebetsfahnen wehen im Wind und verleihen der Szene einen spirituellen Charakter.

In Richtung und mit Blick auf den Tegernsee ging es dann wieder runter vom Bodenschneid. Nach dem steilen Abstieg bin ich dann im Bodenschneid-Haus angekommen und habe mir noch ein alkoholfreies Helles gegönnt, bevor es dann endgültig Richtung Parkplatz zurückging.

A weite Aussicht auf eine bergige Landschaft mit dichten Wäldern und dem ruhigen Tegernsee in der Ferne. Im Vordergrund sind schroffe Felsen und Wanderwege sichtbar, während die Berge und Täler bis zum Horizont reichen.

Ein Glas Tegernseer Helles Bier auf einem Holztisch, daneben liegen zwei Münzen. Im Hintergrund sind verschwommen eine Hütte und einige Fahnen zu sehen.

Der Rückweg ab dem Bodenschneid-Haus war über die Versorgungsstraße total entspannt. Links und rechts gab es noch das eine oder andere Highlight, wie die kleine Waldeichdechse die erst weggehuscht ist, als ich mit dem iPhone wirklich unerhört nah war.

Eine kleine braune Eidechse sitzt auf einem großen grauen Stein, umgeben von grünem Gras und gelben Blüten. Die Sonne scheint und erzeugt Schatten auf dem Stein.

Oder auch die gelb blühenden Wiesen. Das vordere Stück war übersäht mit unzählbar vielen Schlüsselblumen, und der hintere, dunkelgelbe Teil mit Butterblumen und Löwenzahn.

Eine steinige Straße führt zu einem Bauernhaus, umgeben von einer weitläufigen grünen Wiese. Im Hintergrund erheben sich sanfte Hügel und bewaldete Bereiche unter einem blauen Himmel mit leichten Wolken.

Und kurz vor dem Parkplatz hab ich meine Hände noch ins kühle Nass dieses Bergbachs gesteckt, um mich zu erfrischen.

Eine kleine Wasserstelle fließt sanft zwischen großen, moosbedeckten Steinen und Kies. Der klare Wasserlauf schimmert im Licht, während sich das grüne Blätterdach darüber erstreckt.

Insgesamt schöne Tour, auch wenn der Aufstieg beschwerlich war. Aber das sage ich am Ende auch über jede Wanderung.

Das war übrigens meine erste Wanderung seit über 10 Jahren ohne Apple Watch oder irgendein anderes Gerät mit dem ich die Tour aufgezeichnet habe. Und das war ehrlichweise total entspannend, nicht permanent auf die Uhr zu schauen wie weit oder hoch man schon gegangen ist, wie schnell der Puls schlägt und ob man auch ja unter den Zeiten bleibt, die auf Wegweisern so ausgeschrieben sind. Ein guter erster Schritt in die richtige Richtung. Aber dazu an anderer Stelle mehr.

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