rezeptvomchef
Sonntag, 17. August 2025 • 1 minuten zu lesen
Von der Backaktion der 17-Jährigen standen noch viel zu viele Erdbeeren und eine Handvoll Brombeeren rum, die vermutlich morgen in der Tonne gelandet wären. Eis war keins im Haus, also musste ein anderer Nachtisch her.
Mein erster Gedanke war Tiramisu. Mascarpone hatten wir zwar keine, dafür aber 2 angebrochene Becher Schmand (fragt nicht wieso), und Löffelbiskuits sind sowieso Standardvorrat. Also gab es ein improvisiertes Erdbeer-Brombeer-Tiramisu, das erstaunlich schnell zusammengerührt war.

Rezept
- 200 g Sahne steif schlagen
- 200 g Schmand mit Vanillezucker verrühren und die Sahne unterheben
- Löffelbiskuits kurz in Milch tunken und in eine Form legen
- Eine Schicht der Creme darauf verteilen
- Erdbeer- und Brombeerwürfel darüber
- Restliche Creme darüber und mit den restlichen Beeren und weißer Schokolade dekorieren
Nach zwei ungeduldigen Stunden im Kühlschrank war alles ordentlich durchgezogen und dann auch ratzfatz aufgegessen.
Sonntag, 15. Juni 2025 • 1 minuten zu lesen
Die Tage ist mir eine Fertigbackmischung für ein Bauernbrot in die Hände gefallen, die als Not-Vorrat ein bisher eher trauriges Dasein im Schrank hatte. Da das Mindesthaltbarkeitsdatum in Kürze erreicht sein wird, habe ich das Experiment gewagt, mal ein Brot im Airfryer zuzubereiten.
Mittlerweile backe ich nicht mehr so häufig Brot, und wenn dann auch meistens Weißbrot das hier bei uns einfach am besten weggeht. Ich würde jetzt nicht sagen das der Airfryer das Brotbacken revolutioniert, aber man spart schon Zeit und natürlich auch Energie.
Den Teig habe ich nach Packungsanleitung vorbereitet, vor der zweiten Gehzeit im Gärkörbchen aber noch gedehnt und gefaltet. Der 500 Gramm-Laib hat dann auch perfekt in die Schublade unseres Airfryers gepasst. Das Brot habe ich zunächst für 25 Minuten bei 200 °C gebacken, dann gewendet - also Boden nach oben - und nochmal 5 Minuten fertiggebacken.
Und obwohl ich vergessen habe das Brot einzuschneiden, wurde es ehrlich gesagt richtig gut. Sogar die Kruste konnte sich sehen lassen, auch wenn sie nicht ganz mit der aus dem Backofen mithalten kann. Ich habe es mal hochgerechnet: Das Brot dürfte insgesamt knapp einen Euro gekostet haben. Dafür war es wirklich gut und kommt bestimmt öfter in die Schublade.
Sonntag, 15. Juni 2025 →
Es gab Pizza, diesmal die schnelle Variante mit 1 Päckchen Trockenhefe und, für den besonders knusprigen Teig, nur 375 ml Wasser aber dafür 4 Esslöffel Olivenöl. Wir lieben unsere Pizza ja eher sehr dünn und knusprig. Ziel erreicht.
Montag, 9. Juni 2025 • 1 minuten zu lesen
Den heutigen Pfingstmontag habe ich, zumindest was den Einkauf angeht, komplett verpasst. In solchen Fällen greife ich gerne zu einem bewährten Prinzip: Kochen mit dem, was da ist. Frische Kirschtomaten waren noch übrig, und die Kräuter im Garten wuchern gerade wie verrückt. Das Ergebnis: Eine spontane Pasta, die überraschend gut ankam. Unkompliziert, aromatisch und cremig.
Zutaten (für 3 Personen)
- 400 g Tagliatelle
- 3 EL Frischkäse
- 2 Knoblauchzehen
- Geriebene Schale einer ½ Zitrone
- Eine Handvoll frischer Salbeiblätter
- Einige Stängel Schnittlauch
- Ein paar Blätter Basilikum
- Frisch geriebener Parmesan
- Pfeffer und Salz
- Salz für das Nudelwasser
Zubereitung
- Einen großen Topf mit gut gesalzenem Wasser zum Kochen bringen.
- Salbei grob zerkleinern, Knoblauch fein hacken. Beides in etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze sanft anbraten.
- Die halbierten Kirschtomaten dazugeben und 5–8 Minuten köcheln lassen, bis sie weich sind, aber noch Struktur haben.
- Tagliatelle ins kochende Wasser geben und al dente kochen.
- Gleichzeitig den Frischkäse und Zitronenschale unter die Tomaten rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Die abgetropften Tagliatelle in die Pfanne geben und vorsichtig mit der Sauce vermengen.
- Zum Schluss mit fein geschnittenem Schnittlauch, Basilikum und frisch geriebenem Parmesan servieren.
Guten Appetit!
Sonntag, 1. Juni 2025 • 2 minuten zu lesen
Der 13-Jährige hat einen Faible für Kochvideos und wenn man ihn lässt, kann er sie stundenlang schauen. Ich habe ehrlich gesagt nur darauf gewartet, das er uns mal bekocht und heute war es soweit: Es gab Spaghetti Carbonara nach diesem Rezept.
Ich war ab und zu in der Küche, um zu fragen, ob meine Hilfe benötigt wird, wurde aber sehr deutlich hinauskomplimentiert. Immerhin durfte ich hin und wieder ein Foto machen.
Besonders interessant fand ich bei diesem Rezept, dass die Parmesan-Ei-Masse nicht in den Topf kommt, sondern separat mit dem Nudelwasser vermengt wird. Das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen, auch wenn ich meine Carbonara ein bisschen schlonziger bevorzuge. Ich habe das Rezept deshalb leicht angepasst, damit es beim nächsten Mal noch cremiger wird.
Zutaten (für 4 Personen)
- 400 g Spaghetti
- 150 g Guanciale
- 8 Eigelb
- 100 g frisch geriebener Pecorino
- Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- Salz für das Kochwasser der Nudeln
Zubereitung
- Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, salzen und die Spaghetti al dente kochen.
- Während die Pasta kocht, den Guanciale in ca. 1 cm große Würfel schneiden und in einer Pfanne bei mittlerer Hitze knusprig braten. Das Fett sollte austreten und der Guanciale goldbraun sein.
- In einer Schüssel die Eigelbe mit dem geriebenen Pecorino vermengen, bis eine cremige Masse entsteht.
- 1-2 Kellen vom heißen Nudelwasser zur Ei-Käse-Masse geben und sämig verrühren, dann das Guanciale-Fett unterrühren, bis die Sauce cremig-emulgiert ist.
- Die Spaghetti aus dem Topf holen und, für alle Fälle, noch etwas Nudelwasser aufbewahren. Die Nudeln in die Schüssel geben und schön vermengen, so das alle Spgahetti von Sauce bedeckt sind. Falls die Sauce zu dick ist, etwas vom aufgefangenen Kochwasser hinzufügen, bis die gewünschte Cremigkeit erreicht ist.
- Die Carbonara sofort servieren, nach Belieben mit zusätzlichem Pecorino und frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.
Samstag, 27. März 2021 • 2 minuten zu lesen
In irgeiner Zeitschrift Im medpex-Kundenmagazin sind wir über das Rezept dieser veganen Bowl gestolpert. Und nachdem unsere marokkanische Minze im Garten schon wieder grüne Blätter zeigt, habe ich sie einfach mal gemacht. Man war das lecker! Und damit dieses Rezept niemals verloren geht, schreibe ich es einfach mal ins Blog.
Zutaten für 2 Portionen
- 1 große Süßkartoffel
- 1 Frühlingszwiebel
- 250g Kichererbsen
- 100g Erbsenschoten
- 30g Cashewkerne
- 6 EL Olivenöl
- 1 EL heller Balsamicoessig
- 1 TL Tahini
- 1 TL heller Sesam
- Saft von einer ½ frischen Zitrone
- eine Handvoll frische Minzeblätter
- etwas frische Kresse
- Salz
- Piment
Zubereitung
- Die Süßkartoffeln schälen, in mundgerechte Würfel schneiden und in etwas Olivenöl von allen Seiten goldgelb anrösten. Anschließend auf einem Stück Küchenrolle abtropfen lassen und etwas salzen.
- Die Hälfte der Kichererbsen mit 2 EL Wasser, 2 EL Olivenöl, Tahini und dem Zitronensaft in eine Schüssel geben. Alles mit einem Pürierstab zu Hummus verarbeiten.
- Die Erbsenschoten waschen und anschließend in feine Streifen schneiden.
- Die restlichen Kichererbsen mit den Erbsenschoten, den Süßkartoffeln, dem Balsamicoessig, etwas Salz, Piment und 3 EL Olivenöl vermischen.
- Die Frühlingszwiebel waschen und anschließend in feine Streifen schneiden.
- Die Cashewkerne in einer Pfanne leicht anrösten.
- Den Hummus in einen tiefen Teller geben und alle anderen Zutaten dazu anrichten. Am Ende mit frischen Minzeblättern, Kresse und Sesam bestreuen.
Dazu gab es frisch gebackenes Weißbrot. Was für ein Genuss!
Dienstag, 10. November 2020 • 2 minuten zu lesen
Mein Lieblingsbäcker hat in diesem Jahr sein Geschäft an einen Nachfolger verkauft und seitdem kann ich das Brot nicht mehr essen. Es schmeckt schlicht und ergreifend einfach nicht mehr. Wie angekündigt, habe ich also jetzt angefangen, selbst Brot zu backen. Und auch wenn ich ausschließlich mit Hefeteig backe, kann sich das Ergebnis sehen lassen und wird von allen sehr gelobt.
Am meisten kommt in diesem Haushalt ein klassisches Weißbrot oder - mein Favorit - das Dinkel-Leinsamen-Brot an, für das ich hier mal kurz das Rezept dokumentiere.
Zutaten
- 500g Dinkelmehl (am besten Vollkorn oder Type 1050)
- 350g Wasser
- 75g Leinsamen
- 8g frische Hefe (oder 2,6g Trockenhefe)
- 10g Salz
Zubereitung
- Die Leinsamen mit kochendem Wasser übergießen und für 30 Minuten darin ziehen lassen. Danach in ein Sieb geben und so gut wie möglich abtropfen lassen. Man kann die Leinsamen mit einem Löffel auch ein paar Minuten umrühren, damit die Flüssigkeit besser ablaufen kann.
- Mehl und Salz in einer Schüssel miteinander vermischen. Die Hefe im Wasser auflösen und gemeinsam mit den Leinsamen in die Schüssel geben. Alles mit einem Kochlöffel gut durchrühren, bis der Teig eine homogene Konsistenz hat. Den Teig anschließend zugedeckt für 2 Stunden an einem warmen Ort ruhen lassen.
- Jetzt wird der Teig in der Schüssel gedehnt und gefaltet. Dabei nimmt man eine Seite vom Teig und schlägt sie einfach über die andere. Das wird ein paar mal wiederholt. Anschließend den Teig wieder zudecken und eine weitere Stunde ruhen lassen. Dieses Video zeigt, wie man weiche Teige wie diesen mit Hilfe von Wasser falten kann. Für feste Teige - wie etwa Weißbrote - geht man so vor.
- Den Brotteig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und dann abermals dehnen und falten. Den Teig danach zu einem Laib formen und ein bemehltes Gärkörbchen geben. Den Teig nun noch einmal für 30 Minuten ruhen lassen. Währenddessen den Ofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen und einen gusseisernen Topf in den Ofen stellen.
- Das Brot auf ein Blatt Backpapier stürzen und zusammen mit dem Backpapier in den heißen Topf geben. Der gusseiserne Topf kommt mit geschlossenem Deckel für 30 Minuten in den Ofen.
- Den Topf aus dem Ofen nehmen, das Backpapier entfernen und den Topf anschließend ohne Deckel noch einmal für 20 Minuten bei 220°C in den Ofen stellen - um eine schöne Kruste zu erzeugen.
- Klopftest nicht vergessen und dann guten Appetit!
Freitag, 3. Februar 2017 • 2 minuten zu lesen
Bolognese-Sauce ist das Rezept, das ich über viele Jahre immer weiter optimiert habe. Wenn ich mich an die Frühzeit meiner Bolognese-Karriere zurückerinnere, war da im Grunde nichts außer Hackfleisch und jede Menge Ketchup. Allein beim Gedanken daran schüttelt es mich noch immer.
Über viele Jahre hinweg ist dann dieses mittlerweile sehr bewährte Rezept entstanden. Ein langer Weg, mit einem Ergebnis, nach dem sich regelmäßig alle die Finger lecken. Egal ob die Sauce auf Spaghetti oder als Lasagne serviert wird.
Ein gut gemeinter Ratschlag vorab: Eine gute Bolognese-Sauce braucht Zeit. Das Minimum ist eine Kochzeit von 2-3 Stunden. Wer weniger Zeit hat, sollte besser etwas anderes kochen.
Zutaten
- 500g Hackfleisch
- 200ml trockener Rotwein
- 1 Liter Rinderbrühe
- 4 reife Tomaten (alternativ eine Dose gehackte Tomaten)
- 2 Karotten
- 2 Zwiebeln
- 5 Zehen Knoblauch
- ¼ Knollensellerie
- 2 EL Tomatenmark
- 1 EL Oregano (gerebelt)
- 1 EL Thymian (gerebelt)
- 1 EL Majoran (gerebelt)
- eine Handvoll Basilikum
- Olivenöl
- Pfeffer & Salz
Zubereitung
- Nachdem das Gemüse geputzt ist, die Karotten, Zwiebeln, Sellerie und Tomaten in kleine Würfel schneiden.
- Die Rinderbrühe zum mit den Gewürzen und den geschnittenen Tomaten in einem großen Topf zum Kochen bringen.
- Das Hackfleisch in etwas Olivenöl scharf anbraten, dabei zerkleinern und anschließend salzen und pfeffern.
- Das Hackfleisch zur Brühe geben.
- Das restliche Gemüse in etwas Olivenöl anschwitzen. Das Tomatenmark dazugeben und etwas anrösten. Alles mit Rotwein ablöschen und in die Brühe geben.
- Die Sauce aufkochen lassen und anschließend die Temperatur reduzieren.
- Die Sauce mindestens 2-3 Stunden auf kleinster Stufe vor sich hin köcheln lassen. Dabei immer wieder mal umrühren.
- Zum Ende der Kochzeit die Sauce noch einmal mit Pfeffer und Salz abschmecken. Wenn die Bolognese-Sauce zwischenzeitlich zu sehr eingedickt ist, mit etwas Nudelwasser verdünnen. Und nein, zum Verdünnen kann man nichts anderes verwenden!
Die angegebene Menge reicht für mindestens 6 Personen. Reste können sehr gut am nächsten Tag noch einmal aufgekocht oder zu Nudelauflauf verarbeitet werden.
Sonntag, 18. September 2016 • 2 minuten zu lesen
Ich bin in diesem Haushalt schon einige Jahre für die Zubereitung von Pizza zuständig. Dabei ist es mit dem richtigen Rezept quasi ein Selbstläufer, der selbst unter Zeitdruck gelingt.
Gewurmt hat mich an dieser Pizzasache bisher jedoch immer, dass ich keine Verwendung für die restliche Hefe hatte. Alles, was auch nur ansatzweise lecker klang, war entweder wahnsinnig aufwendig oder aufgrund mangelnder Zutaten nicht realisierbar.
Bei Chefkoch bin ich nun über dieses Rezept für Rosinenschnecken gestolpert, das ich minimal an den entscheidenden Stellen gepimpt habe. Alles, was man für dieses Rezept benötigt, findet sich sogar in einem völlig abgebrannten Haushalt.
Zutaten für den Teig
- 500 g Mehl
- 125 g Butter
- 250 ml Milch
- ½ Würfel Hefe
- 25 g Zucker
- 1 TL Salz
Zutaten für die Füllung
- 50 g Rum-Rosinen
- 50 g Zucker
- 2 TL Zimt
Zubereitung
- Die Butter schmelzen, in die lauwarme Milch geben und etwas verrühren.
- Die Hefe in die lauwarme Flüssigkeit bröckeln. Das Ganze anschließend mit 25 g Zucker bestreuen und solange stehen lassen, bis Blasen aufsteigen.
- Die Flüssigkeit in die Mehl-Salz-Mischung geben und den Teig mindestens 5 Minuten gut verkneten.
- Den Hefeteig anschließend zugedeckt mindestens 30 Minuten gehen lassen. Wer den Teig länger ruhen lässt, braucht später die fertigen Rosinenschnecken vor dem Backen nicht mehr so lange ruhen zu lassen.
- Währenddessen 50 g Zucker mit dem Zimt und den Rum-Rosinen vermischen.
- Den Teig nach der Ruhezeit zu einer etwa ½ cm dicken, möglichst rechteckigen Teigplatte ausrollen. Zum Ausrollen auf keinen Fall Mehl verwenden. Wenn der Teig gelungen ist, wird er nicht auf der Arbeitsplatte kleben bleiben.
- Den ausgerollten Teig etwas mit Wasser bestreichen und die Zucker-Rosinen-Mischung auf dem Teig verteilen.
- Die Teigplatte von einer Seite (ruhig etwas fester) aufrollen und anschließend in 1-2 cm breite Scheiben schneiden.
- Die Scheiben mit gebührendem Abstand auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen.
- Das Blech an einem warmen Ort 20-30 Minuten stehen lassen und anschließend im vorgeheizten Backofen bei 200°C in 15-20 Minuten goldbraun backen.
- Zwei Esslöffel Aprikosenmarmelade erwärmen und die Rosinenschnecken direkt nach dem Backen mit der Marmelade bestreichen.
- Die Goldstücke etwas auskühlen lassen und am besten noch frisch genießen.
In Rosinenschnecken gehören übrigens ausschließlich Rum-Rosinen. Wer etwas anderes behauptet, hat keinen Geschmack. Hat man keine Rum-Rosinen zur Hand, ist die einzig erlaubte Modifikation ein geraspelter Apfel.
Sonntag, 7. Juni 2015 • 2 minuten zu lesen
In diesem Haushalt liebt ausnahmslos jedes Familienmitglied Pizza, weshalb ich einigermaßen viel Zeit darauf verwendet habe, ein einfaches und dennoch schmackhaftes Rezept zu finden, das immer gelingt.
Die im Rezept angegebene Menge reicht normalerweise für 2 große Bleche dünn ausgerollter Pizza. Wir teilen den Teig aber immer in 4 Teile und frieren 2 fertig gebackene Pizzaböden ein, die wir, wenn es mal schnell gehen muss, einfach nur noch belegen müssen und somit in 10 Minuten ein fertiges Essen haben.
Zutaten für den Teig
- 500 g Weizenmehl
- 15 g Salz
- 3 g Hefe
- 100 ml warmes Wasser
- 200 ml kaltes Wasser
- Eine Prise Zucker
- 1 EL Olivenöl
Zutaten für die Sauce
- 250 ml passierte Tomaten
- Salz
- Pfeffer
- Oregano
- Frischer Basilikum (falls vorhanden)
- 1 EL Olivenöl
Zubereitung
- Das Mehl und das Salz in einer Schüssel vermischen.
- Die Hefe mit der Prise Zucker in 100 Milliliter warmen Wasser auflösen.
- Anschließend 200 Milliliter kaltes Wasser dazu geben und gut verrühren.
- Die Hefe-Wassermischung in die Schüssel geben und alles mindestens 10 Minuten per Hand zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
- Zum Abschluss einen Esslöffel Olivenöl über den Teig geben und in den Teig einarbeiten.
- Der Teig in der Schüssel mit einem nassen Küchentuch bedecken und bei Raumtemperatur mindestens 12 idealerweise 24 Stunden ruhig stehen lassen.
- Am nächsten Tag zuerst einmal den Ofen einschalten und bei Ober- und Unterhitze auf maximaler Temperatur gut vorheizen.
- Für die Sauce die passierten Tomaten zusammen mit dem Olivenöl, dem gerebelten Oregano sowie Pfeffer und Salz in einen kleinen Topf geben, kurz aufkochen und abschmecken.
- Den Teig in 4 gleich große Hälften aufteilen. Jede Hälfte auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit einem Nudelholz dünn ausrollen.
- Den ausgerollten Pizzaboden auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen (alternativ kann man das Blech auch einfach mit Mehl bestäuben).
- Den Teig nun gleichmäßig - nicht zu dick - mit der Tomatensauce bestreichen.
- Den Ofen auf 250 Grad bei Ober- und Unterhitze runterdrehen, den Boden dann auf der mittleren Schiene im Backofen etwa zehn Minuten backen.
- Nach dem ersten Backvorgang die Pizza aus dem Ofen entnehmen und die Pizza nach Wunsch belegen. Bei uns gibt es meistens ein Blech Salamipizza und ein Blech Tomate-Mozarella mit frischem Basilikum. Nach dem Belegen die Pizza auf der untersten Schiene 5 bis 7 Minuten fertig backen.
Hefe-Reste werden bei uns übrigens in der Regel zu Rosinenschnecken verarbeitet.
Donnerstag, 1. Januar 2015 • 1 minuten zu lesen
Kaiserschmarrn ist einfach zu lecker zum Fotografieren. Dafür lässt er sich allerdings in wenigen Minuten zubereiten.
Zutaten
- 125g Weizenmehl
- 4 Eier
- 125 ml Milch
- 50g Zucker
- 1 Packung Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 2 EL Butter
- Puderzucker
- 100g Rum-Rosinen
- Butterschmalz zum Ausbacken
Zubereitung
- Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz zu Eischnee verarbeiten.
- In einer Schüssel Eigelb, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren.
- Milch und Mehl unter den Teig rühren.
- Anschließend den Eischnee vorsichtig unter den Teig heben.
- Das Butterschmalz in der Pfanne bei mittlerer Hitze zerlaufen lassen.
- Den Teig in die Pfanne geben und für 3-4 Minuten vorsichtig anbacken lassen. Dabei dann die Rum-Rosinen locker auf dem Teig verteilen,
- Wenn der Kaiserschmarrn angebacken, leicht angebacken ist, den Schmarrn mit einem Pfannenwender in vier Teile zerteilen. In die Schneidekanten großzügig Puderzucker verteilen und anschließend Stück für Stück wenden. Dabei vor dem erneuten Hineinlegen in die Pfanne jeweils etwas Butterschmalz in die Pfanne geben.
- Alles zerrupfen und ausführlich mit Puderzucker bestäuben.
Dazu gibt es bei uns meistens Apfelmus oder frische Beeren mit Vanillesauce.
Mittwoch, 11. Juni 2014 • 1 minuten zu lesen
Ein Glas Holunderblütengelee gehört auf jeden Frühstückstisch. Und da es unheimlich einfach zuzubereiten ist, habe ich heute einen kleinen Vorrat gekocht, von dem wir die nächsten Monate Wochen zehren können.
Bevor es losgeht, braucht man natürlich Holunderblüten. Holunder blüht von Mai bis Juni und ist dank seiner markanten Blüten schon von Weitem sehr gut zu erkennen. Die in diesem Rezept angegebene Menge reicht für gut 10-14 Gläser von dem leckeren Gelee.
Zutaten
- 30 Holunderdolden
- 1,5 Liter Apfelsaft
- 2 kg Gelierzucker (1:1)
Zubereitung
- Die Holunderdolden in einem Gefäß mit Apfelsaft übergießen. Darauf achten, dass die Stielenden nicht mit Saft bedeckt sind. Das Ganze zugedeckt einen Tag ziehen lassen.
- Am nächsten Tag die Dolden entnehmen und den Saft durch ein Sieb in einen großen Kochtopf gießen. Den Kochtopf dabei auf keinen Fall zu klein wählen! Nachdem man den Saft mit dem Gelierzucker gemischt hat, sollte der Kochtopf nur halbvoll sein.
- Den Saft mit dem Gelierzucker mischen, aufkochen und 4 Minuten sprudelnd weiterkochen lassen.
- Den Topf vom Herd nehmen und vorsichtig in die ausgekochten Marmeladengläser füllen. Die Gläser dabei randvoll machen, sofort verschließen und auf den Deckel stellen.
- Die Gläser gut auskühlen lassen und anschließend kühl und dunkel aufbewahren.
Guten Appetit!
Freitag, 30. Mai 2014 • 2 minuten zu lesen
Thai-Curry ist mein persönliches Lieblingsgericht, das ich immer wieder in den verschiedensten Variationen koche. Dieses Rezept ist dabei meine absolute Lieblingsvariante, die ich im Laufe der Zeit immer feiner abgestimmt habe. Die hier angegebene Menge reicht für 3-4 Personen. Das Curry sollte am besten in einem Wok zubereitet werden. Wer keinen Wok hat, kann alternativ auch einen Topf verwenden.
Zutaten
- 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
- 100 ml Geflügelbrühe
- 1 EL Curry-Paste (rot)
- 3 EL Fisch- oder Sojasauce
- 1 TL (brauner) Zucker
- 3-5 Stängel Zitronengras
- 2 cm Ingwer
- 50g Bambussprossen
- Eine Handvoll Korianderblätter
- 3-6 Chillis, je nach gewünschtem Schärfegrad
Für die Einlage nach Belieben variieren:
- 400 g Hähnchenbrustfilet
- 1 Paprika
- 1 Tomate
- 1/2 Zuchini
- 2 Hände Zuckererbsenschoten oder Bohnen
Zubereitung
- Das Gemüse und das Hähnchenfleisch in mundgerechte Stücke schneiden.
- Anschließend die gewünschte Menge Jasmin-Reis nach der Quellreis-Methode zubereiten.
- Die feste Creme von der Kokosmilch abheben und im Wok auf hoher Temperatur zum simmern bringen. Wer keinen Wok zur Hand hat, kann auch einen großen Topf verwenden. Einen Esslöffel Currypaste unterrühren und aufkochen lassen, bis sich rotes Öl abgesetzt hat.
- Die rohen Hähnchenstückchen zugeben und kurz anbraten. Dabei gut umrühren, damit es nicht anbrennt.
- Die restliche Kokosmilch, die Geflügelbrühe, die Fischsauce und den Zucker unterrühren. Anschließend das Zitronengras, den Ingwer und die Chilis zugeben und 5 Minuten simmern lassen.
- Das Gemüse und die Bambussprossen zugeben und noch einmal kurz aufkochen. Darauf achten, dass es nicht zu lange kocht, damit das Gemüse noch knackig ist.
- Vor dem Servieren mit frischen Korianderblättern bestreuen und genießen.
Alternativ lässt sich dieses Gericht auch mit Scampis, Fisch oder jedem anderen Fleisch zubereiten. Es geht aber natürlich auch vegetarisch. Uns schmeckt es mit Hühnchen oder Scampis am besten.
Guten Appetit!
Samstag, 1. Juni 2013 • 1 minuten zu lesen

Ich liebe Rhabarberkuchen. Leider bin ich mit dieser Leidenschaft in meiner Familie allein, weshalb es diese Leckerei in unserem Haushalt noch nie gegeben hat. Beim Einkauf auf dem Bauernhof konnte ich mich aber nicht mehr zurückhalten und habe kurzerhand ein paar Stiele eingepackt. Herausgekommen ist der beste Rhabarberkuchen der Welt.
Zutaten
Für den Teig:
- 125 g Mehl
- 125 g Zucker
- 100 g gemahlene Mandeln
- 150 ml Sahne
- 1 Packung Vanillinzucker
- 1 Packung Backpulver
- 1 Ei
- 1 Prise Salz (optional)
Für die Füllung:
Für den Belag:
- 100 g Zucker
- 75 g Butter
- 50 g Mandelblättchen
- 50 ml Sahne
- 1 EL Honig
Zubereitung
- Rhabarber ggf. schälen, in 1 cm Stücke schneiden, zuckern und 1 Stunde ziehen lassen.
- Für den Teig Ei mit Zucker und Vanillinzucker aufschlagen, Sahne unterrühren. Mehl, Mandeln und Backpulver mischen, kurz unterrühren. In gefettete Springform füllen und bei 200 °C 5 Minuten vorbacken.
- Rhabarber abtropfen lassen, auf dem Teig verteilen und 10–12 Minuten weiterbacken.
- Für den Belag Butter und Honig schmelzen, Zucker karamellisieren (nicht zu dunkel), Sahne und Mandeln einrühren. Auf dem Kuchen verteilen und weitere 10–15 Minuten backen.
Auskühlen lassen und genießen.