Filmplakat zu „Die Frau im Nebel“ mit einer stilisierten Berg- und Meereslandschaft, einer großen Frauenfigur im Hintergrund und einem Mann im Anzug im Vordergrund.

Ich wünschte, ich könnte die Begeisterung vieler Kritiker für diesen Film teilen. Aber irgendwie will der Funke bei mir einfach nicht überspringen.

Ich wollte Die Frau im Nebel schon vor ein paar Monaten anschauen, bin aber mittendrin eingeschlafen. Heute habe ich einen neuen Anlauf genommen und mich durch das mehr als zweistündige Epos gekämpft. Leider wirkt die Geschichte über weite Strecken wirr, unnötig kompliziert und in die Länge gezogen. Da nicht in den Second Screen abzudriften, erfordert viel Standhaftigkeit.

Vielleicht enttäuscht mich der Film aber auch deshalb so sehr, weil Park Chan-wook mit Die Taschendiebin bereits gezeigt hat, wie fesselnd, sinnlich und zugleich raffiniert sein Kino sein kann.