

Ich bin beruflich oft in Salzburg, übernachte aber eher selten in dieser wunderschönen Stadt. Aber wenn sich mal die Möglichkeit ergibt, dann nutze ich sie auch gern für einen abendlichen Spaziergang in der endlich ruhigen Stadt.


Ich bin beruflich oft in Salzburg, übernachte aber eher selten in dieser wunderschönen Stadt. Aber wenn sich mal die Möglichkeit ergibt, dann nutze ich sie auch gern für einen abendlichen Spaziergang in der endlich ruhigen Stadt.

Ich gehe auf dem Weg zur Arbeit in Bremen gerne mal andere Wege und entdecke dabei immer wieder neue Perspektiven von Bremen.
Ich war beruflich mal wieder in Thun und hatte diesmal noch etwas Zeit bevor der Zug zurück nach Hause ging, um diese wunderschöne Stadt zumindest etwas zu erkunden. Ein wirklich traumhaft schöner Fleck mit unerschöpflich vielen Dingen, die man (meist gegen teures Geld) erkunden kann. Und natürlich auch Restaurants auf sehr hohem Niveau.







Wie schon im letzten Jahr haben wir auch heuer wieder einen Vater-Sohn-Urlaub auf dem Kaiser-Campingplatz in Bad Aibling gemacht. Das wochenlange Regenwetter hat zum Glück rechtzeitig aufgehört, womit im Grunde nur noch die nächtlichen Temperaturen von um die 7 °C als Herausforderung bestehen blieben. Mit einer zusätzlichen Decke und einer Mütze auf dem Kopf waren die kühlen Nächte am Ende aber kein wirkliches Problem.

Tagsüber herrschte die gesamte Woche über herrliches Spätsommerwetter mit angenehmen 22 °C. Den Pool haben wir aber trotzdem nur einmal benutzt. Mit Wassertemperaturen um die 16 °C war es für ausgedehnten Badespaß einfach schon zu kalt.

Wir hatten natürlich wieder die Mountainbikes dabei und haben auch ein paar Touren gemacht. Die erste Tour hat uns einmal um die Raublinger Moore geführt, wobei die Streckenplanung mit Komoot so mies war, dass wir zweimal beinahe im Moor gelandet wären.

Wir sind außerdem zum Lokschuppen nach Rosenheim geradelt und haben die sehr sehenswerte Ausstellung »Saurier - Giganten der Meere« mitsamt unterhaltsamer Führung genossen.

Die eigentlich gemütliche Tour von Bad Aibling über Neubeuern und Nußdorf am Inn nach Brannenburg hatte am Ende die unbeabsichtigte Herausforderung eines im Grunde unbefahrbaren Trails (knöcheltiefer Matsch und Mücken ohne Ende), der irgendwie in die Tourenplanung gerutscht ist.



Das Highlight war unsere Wanderung durch die Jenbachklamm zur Wirtsalm. Dummerweise wusste ich nicht, dass die Jenbachklamm aufgrund einer Großrutschung gesperrt war. Nur gejuckt hat das irgendwie keinen anderen Wanderer, also haben wir uns auch dazu entschlossen den Weg zur Jenbachklamm fortzusetzen. Im weiteren Verlauf wurde es teilweise sehr unwegsam und wir mussten auch etwas klettern. Bei einer breiten Unterspülung haben wir uns nasse Füße geholt. Auch wenn es nie wirklich brenzlig war, blieb bis zum Ende ein leicht mulmiges Gefühl.


Die eigentliche Klamm hat dann aber für alles entschädigt. Hier war dann auch noch etwas Klettern und Gleichgewicht angesagt, um bis zum Wasserfall vorzudringen.


Danach ging es weiter bis zur Wirtsalm und wenn ich allein gewesen wäre, hätte ich vermutlich auch noch den Wendelstein mitgenommen. So haben wir die Pause auf der Alm genossen, bevor wir den Abstieg nach Bad Feilnbach gewagt haben.


Ansonsten gab es noch Minigolf, jede Menge Eis, Kartenspiele und auch mal Tütensuppe vom Campingkocher. Unser Lieblingsrestaurant in Bad Feilnbach bleibt auch in diesem Jahr die Ludwig Stubn. Nach dem Pächterwechsel ist aber auch die Kaiseralm auf dem Zeltplatz ein absolut empfehlenswertes Restaurant.

Ursprünglich war für dieses Jahr ja ein Toskana-Urlaub gebucht, aber Corona hat uns erneut einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir sind auf mit einem Urlaub in Deutschland auf Nummer sicher gegangen. Verschlagen hat es uns in das wunderschöne Breisgau. Freiburg allein ist ja schon eine Reise wert, mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten, den Bächele und dem einzigartigen mediterranen Flair.


Und dann ist ja da auch noch das Umland: Der wandernswerte Schwarzwald, der Europa-Park und - wenn keine Pandemie gewesen wäre - hätten wir mit Sicherheit auch einen Abstecher in das nah gelegene Elsass gemacht.
Als ideale Homebase hat sich der kleine Ort Sexau in der Mitte zwischen Freiburg und Schwarzwald für uns bewährt. Während meine Familie noch geschlafen hat, konnte ich von hier aus meine morgendlichen Wandertouren zu den nahegelegenen Sehenswürdigkeiten machen. Und auf dem Rückweg habe ich dann immer frische Semmeln zum Frühstück mitgebracht. Mein persönliches Highlight war die Wanderung auf die Hochburg. Morgens um kurz nach 8 Uhr hatte ich bei perfektem Wetter die gesamte Hochburg für mich allein und konnte wunderschöne Fotos machen. Meine längste Morgenwanderung waren die insgesamt 14 Kilometer zur Kastelburg in Waldkirch. Wandernswert war auch die Severinskapelle, eine spätmittelalterlichen Wallfahrtskirche in Denzlingen.




In der Region gibt es aber natürlich auch noch andere sehenswerte Orte zu erkunden. Besonders gefallen hat uns Staufen. Ein wahrhaft malerischer Ort, in dem es natürlich auch eine Burgruine gibt.



Weitere kurze Abstecher haben wir nach Haslach im Kinzigtal und zur Donauquelle in Donaueschingen gemacht. Donaueschingen war als Stadt leider ein totaler Reinfall, aber zumindest haben wir mal den Ursprung der Donau gesehen.


Das absolute Highlight dieses Urlaubs war unser Ausflug zum Europa-Park. Bestimmt wurden Pandemie-bedingt weniger Besucher in den Park gelassen als sonst, man musste aber dennoch bei den allermeisten Fahrgeschäften 15-30 Minuten anstehen. Unser absolutes Highlight war die Dunkelachterbahn Moulin Rouge.
Nichts für schwache Nerven ist die Wasserachterbahn Poseidon. Ich gebe gerne zu, die Erfahrung war an einigen Stellen für mich grenzwertig. Ich würde es aber auf jeden Fall noch einmal riskieren.
Ein totaler Flop war aus unserer Sicht das Fjord-Rafting. Für die Wartezeit ist das Erlebnis zu kurz und zu wenig spektakulär. Abgesehen davon ist der Europa-Park aber ein sensationeller Tagesausflug.
Wenn wir schon mal in der Nähe sind, haben wir natürlich auch noch die Schwarzwaldklinik besucht und damit einen Kindheitstraum der Frau verwirklicht. Und zum Nachtisch gab es auch noch ein wirklich leckeres Stück Schwarzwälderkirsch.




Und dann in 15 Tagen nur noch in das Apple Wallet einlesen und das wars.

Heute Vormittag habe ich die erste Ladung des COVID-19-Impfstoffs aus dem Hause Biontech in den linken Oberarm bekommen. Abgesehen von etwas stärkeren Schmerzen im Oberarm und der Schulter geht es mir bisher gut. Und ja, ich bin sehr dankbar!


Die Hausaufgabe der 13-jährigen war, einen Baby-Yoda aus Salzteig nach diesem Tutorial zu basteln. Und nachdem sie überhaupt keinen Bock dazu hatte, habe ich aus Motivationsgründen auch mitgemacht.

Nachdem mich die Faust-Romane von Oliver Pötzsch so extrem begeistert haben, wollte ich auch noch Die Ludwig-Verschwörung (★★★★☆) lesen. Das Buch rund um den mysteriösen Tod des bayrischen Märchenkönigs Ludwig II. ist im Grunde ein historischer Thriller mit einer zweiten Zeitebene im 21. Jahrhundert. Die Geschichte jagt mit viel Spannung auf die Lösung des Rätsels um Ludwigs Tod zu, wirkt dabei phasenweise aber etwas zu turbulent und gewollt. Ganz nebenbei erfährt man aber auch noch eine Menge Wissenswertes aus dem Leben und Wirken des Märchenkönigs im wunderschönen Bayern. Das Buch lässt sich sehr gut lesen und macht dabei viel Freude.
Es ist wirklich sehr lange her, dass ich ein Buch von Stuckrad-Barre in der Hand gehalten habe. Nachdem ich ihm aber in einigen Podcasts begeistert gelauscht habe, wollte ich das ändern und habe mir Ich glaub, mir geht’s nicht so gut, ich muss mich mal irgendwo hinlegen (★☆☆☆☆) geholt. Das Buch war ehrlich gesagt eine absolute Qual für mich. Es ist nicht mehr als eine Aneinanderreihung von belanglosen und nur teilweise kurzweiligen (die Geschichte mit Jürgen Fliege) Erlebnissen von Stuckrad-Barre mit mehr oder weniger bekannten Personen. Dieses Buch kann man sich getrost sparen.
Der Roman Tyll (★★☆☆☆) von Daniel Kehlmann hat mich 2017 als Hörbuch total begeistert, weshalb ich Lust hatte, die Geschichte noch einmal selbst zu lesen. Irgendwie ist der Funke aber nicht noch einmal übergesprungen. Dabei war der Anfang gut und man wurde förmlich in das Leben des Tyll Uhlenspiegel gesogen. Doch mit jeder Seite, in der die Geschichte vorangeschritten ist, wurde es zäher. Viel zu oft hat sich über quälend viele Seiten die Handlung keinen Millimeter nach vorne bewegt. Der Hauptakteur des Romans taucht irgendwann kaum noch auf. Es gibt nichts, auf das der Roman zuläuft: Kein Höhepunkt und auch keine Pointe. Fakt ist, dass ich diese Schwächen beim Hörbuch nicht wahrgenommen habe. Vermutlich hört man bei einem Hörbuch eben doch nur halb hin.
Noch ein Buch, das ich als Hörbuch geliebt habe und aus genau diesem Grund noch einmal lesen wollte, ist Das finstere Tal (★★★★★) von Thomas Willmann. Das von mir 2018 genossene Hörbuch war eine gekürzte Fassung, weshalb ich mich sehr gefreut habe, die vollständige Geschichte zu lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte um den Maler Greider der in einem abgelegenen Tal dunkle Geheimnisse aufdeckt, ist fesselnd und abwechslungsreich von der ersten bis zur letzten Seite. Die bildgewaltige Sprache des Autors, die einzigartigen Figuren und die wahnsinnig dichte Atmosphäre im Tal bilden einen fesselnden Sog, dem man sich als Leser nicht entziehen kann. Ein spannendes und berührendes Buch, das man kaum weglegen kann.
Mit Verbrechen (★★★★★) von Ferdinand von Schirach bin ich in die Welt der Kriminalfälle abgetaucht. Im Buch finden sich mehrere voneinander unabhängige Kriminalfälle, bei denen die Schuldfrage gar nicht so einfach zu beantworten ist. Die geschilderten Kriminalfälle beruhen auf wahren Rechtsfällen, mit denen von Schirach in seiner Zeit als Strafverteidiger und Rechtsanwalt betraut war. Das Leben schreibt ja bekanntlich die besten Geschichten und so ist es auch in diesem Fall. Absolut lesenswert und mit Sicherheit nicht das letzte Buch, das ich von ihm gelesen habe.
Aus versehen habe ich vergessen, das Probeabo von Blinkist rechtzeitig zu beenden. Und da ich nun über ein bezahltes Jahresabo verfüge, lese ich eben auch noch ein paar auf die absolute Essenz reduzierte Sachbücher. Ja, ich lese die Bücher in Blinkist tatsächlich und lasse sie mir nicht vorlesen, da bei Hörbüchern meiner Erfahrung nach maximal die Hälfte im Gehirn ankommt. Von den über 40 Büchern, deren Essenz ich gelesen habe, seien die folgenden an dieser Stelle ausdrücklich empfohlen: Das Think Like a Monk-Prinzip, Die Macht des Schlechten, Du musst nicht von allen gemocht werden, Ich weiß nicht, was ich wollen soll, Why Not? und auch das komprimierte Wissen über Ameisen Weltmacht auf sechs Beinen.
Bei diesem wunderschönen Frühlingswetter war es an der Zeit, Ebersberg mal etwas näher zu erkunden. Bisher habe ich mich ja nur mit dem Mountainbike durch den Ebersberger Forst bewegt. Diesmal also mit der Familie im Schlepptau einmal um den Egglburger See. Eine wirklich traumhaft schöne Runde am Rand von Ebersberg durch das Biberland und Vogelschutzgebiet. Ein paar Abschnitte habe ich mir dann auch gleich für die nächste MTB-Tour vorgemerkt.





Es wurde sehr lautstark der Wunsch nach Osterbrot geäußert, und nachdem unser Bäcker nicht mehr backt, habe ich mich nach diesem sehr einfachen Rezept mal rangewagt. Das Ergebnis hat die Familie extrem überzeugt. Nur mir war die Krume irgendwie zu bröselig, was mit einem Teig auf Quarkbasis vermutlich nicht passiert wäre. Aber es muss ja auch noch eine Steigerung für das nächste Osterfest geben. Und beim nächsten Mal verwende ich auch nur 250g Mehl.



Im medpex-Kundenmagazin sind wir über das Rezept dieser veganen Bowl gestolpert. Und nachdem unsere marokkanische Minze im Garten schon wieder grüne Blätter zeigt, habe ich sie einfach mal gemacht. Man war das lecker! Und damit dieses Rezept niemals verloren geht, schreibe ich es einfach mal ins Blog.
Dazu gab es frisch gebackenes Weißbrot. Was für ein Genuss!