
50 Jahre alter Deutz D5505. Funktioniert noch immer und ist dabei auch sehr fotogen.

50 Jahre alter Deutz D5505. Funktioniert noch immer und ist dabei auch sehr fotogen.

Thai-Curry ist mein persönliches Lieblingsgericht, das ich immer wieder in den verschiedensten Variationen koche. Dieses Rezept ist dabei meine absolute Lieblingsvariante, die ich im Laufe der Zeit immer feiner abgestimmt habe. Die hier angegebene Menge reicht für 3-4 Personen. Das Curry sollte am besten in einem Wok zubereitet werden. Wer keinen Wok hat, kann alternativ auch einen Topf verwenden.
Für die Einlage nach Belieben variieren:
Alternativ lässt sich dieses Gericht auch mit Scampis, Fisch oder jedem anderen Fleisch zubereiten. Es geht aber natürlich auch vegetarisch. Uns schmeckt es mit Hühnchen oder Scampis am besten.
Guten Appetit!

Ich habe mit den Kids Osterdeko gebastelt. Quasi kindgerechte Verarbeitung von Toilettenpapierrollen.

Vor einigen Jahren habe ich eine Fix-Fertig-Krippe für knapp 50 Euro in der Bucht erstanden. Ich habe keine Ahnung wieso, aber das Ding hat von Anfang an gerochen, als wäre es komplett durchgefault. Und vermutlich war sie es sogar. Bereits im letzten Jahr hat das Töchterchen rebelliert und wollte die Krippe aus dem Wohnzimmer verbannt wissen. Und da Weihnachten schon wieder vor der Tür steht, bestand dringender Handlungsbedarf.
Die Entscheidung „make or buy“ war schnell getroffen. 100 Euro und mehr für ein simples Holzhäuschen war ich einfach nicht bereit auszugeben. Darüber hinaus hat es mich schon länger in den Fingern gejuckt, mal wieder die Säge zu schwingen. So habe ich also die letzten Tage an einer neuen Weihnachtskrippe gesägt, gehämmert und geklebt.
Die Materialkosten für das Holz und Moos belaufen sich auf knapp 20 Euro. Wenn ich eine alte Obstkiste zur Hand gehabt hätte, wären die Materialkosten noch einmal deutlich niedriger ausgefallen. Die Batteriekammer für die Steuerung der Lichter sowie die Figuren habe ich aus der alten Krippe gehämmert, bevor ich diese entsorgt habe. Das Lagerfeuer besteht aus einem abgeschnittenen Fruchtzwerg-Becher.


Insgesamt ein Bastelprojekt, das mir sehr viel Spaß gemacht hat. Das Endergebnis gefällt der Familie und die Kinder rümpfen endlich nicht mehr die Nase, wenn die Krippe eingeschaltet wird.

Ich liebe Rhabarberkuchen. Leider bin ich mit dieser Leidenschaft in meiner Familie allein, weshalb es diese Leckerei in unserem Haushalt noch nie gegeben hat. Beim Einkauf auf dem Bauernhof konnte ich mich aber nicht mehr zurückhalten und habe kurzerhand ein paar Stiele eingepackt. Herausgekommen ist der beste Rhabarberkuchen der Welt.
Für den Teig:
Für die Füllung:
Für den Belag:
Auskühlen lassen und genießen.

Das war ein langer Abend in sehr lustiger Gesellschaft, in der viele Väter zusammen an den unterschiedlichsten Dingen geschraubt und gepinselt haben. Ich bin ziemlich stolz auf das Ergebnis.

Ich habe der 4-jährigen einen sehr freundlichen Kürbis geschnitzt. Der Erste in meinem Leben überhaupt.

Ich habe heute im Flieger mal wieder darüber nachgedacht, warum es in Flugzeugen eigentlich Schwimmwesten und keine Fallschirme gibt. Ob es zum Ausgleich in irgendeinem Paralleluniversum Fallschirme auf Kreuzfahrtschiffen gibt? Und nachdem es viele Antworten auf diese Frage gibt, folgt hier das gebündelte Antwortpaket zum Totschlagen:
Jetzt geht sie wieder los, die größte Papierverschwendung in Deutschland. Die Gelben Seiten und die Telefonbücher für 2010 werden mal wieder in den deutschen Gemeinden verteilt. Aber wer braucht diese Druckerzeugnisse eigentlich, die de facto am Tag ihres Drucks schon wieder veraltet sind?
Nachdem mittlerweile über 73% der deutschen Haushalte über einen Internetzugang verfügen, sollte dieses Relikt aus längst vergangenen Zeiten doch eigentlich im Taumel von “think green” untergehen. Das Internet hat sich doch längst für die Auskunftei jeglicher Art durchgesetzt.
Mir wird schwindelig, wenn ich die Zahlen hochrechne. Allein die Ausgabe für München und Umland besteht aus insgesamt 3 Büchern und wiegt satte 3,5 kg. Ausgehend von der Annahme, dass nicht jede Gemeinde ein so umfangreiches Werk produziert, setze ich einfach mal einen Schnitt von rund 2 kg für das gesamte Bundesgebiet an. Nehmen wir außerdem an, dass mittlerweile nicht mehr für jeden der rund 40 Millionen deutschen Haushalte ein Exemplar gedruckt wird und rechnen sehr einfach mit einer Auflage von 20 Millionen Stück. Das ergibt dann insgesamt rund 40 Millionen (!) Kilogramm, also 40.000 Tonnen bedrucktes Papier.
Normalerweise benötigt man für die Herstellung von einer Tonne Papier ungefähr 3 Tonnen Holz. Da Telefonbücher und die Gelben Seiten überwiegend aus Recyclingpapier bestehen, werden wohl schätzungsweise „nur“ ungefähr 1,5 Tonnen Holz für eine Tonne Papier benötigt. Unterm Strich werden also Jahr für Jahr satte 60.000 Tonnen Holz benötigt, um die deutschen Haushalte mit diesen Druckerzeugnissen zu versorgen. 60.000 Tonnen Holz sind umgerechnet erschreckende 560 Fußballfelder Wald. Und das war alles jetzt eher konservativ gerechnet.
Nachdem 29 Millionen Haushalte in Deutschland über einen Internetzugang und damit das wesentlich bessere, weil aktuellere Medium für Auskunftsdienste verfügen, benötigen zumindest rein rechnerisch eigentlich nur maximal 11 Millionen deutsche Haushalte ein solches Pamphlet in der Schublade. Damit würden auf einen Schlag auch „nur“ noch 33.000 Tonnen Papier verbraucht werden (was immer noch mehr als genug ist). Kann diesen Irrsinn bitte jemand stoppen?
Atheisten leben länger. Punkt. Gewagte These? Nicht wirklich. Denn immerhin haben Wissenschaftler festgestellt, dass Menschen mit einem höheren Intelligenzquotienten überdurchschnittlich häufig Agnostiker oder Atheisten sind. Und da intelligentere Menschen auch eine höhere Lebenserwartung haben (wollen zumindest die Damen und Herren Wissenschaftler herausgefunden haben), ergibt sich eine bizarre Logikschleife.
Die Wikipedia hat ja bekanntlich ein Problem. Dieses Problem ist der Grund dafür das sich die beiden Lager der Inkludisten und Exkludisten heftige Scharmützel liefern ohne sich auch nur ansatzweise einer Lösung zu nähern. Ich behaupte von mir selbst Außenstehender dieser Debatte zu sein und finde in beiden Positionen für mich richtige aber auch falsche Argumente. Ich vermute das es den meisten Menschen da draußen ganz ähnlich gehen wird. Dummerweise ist damit aber Niemandem geholfen.
Man könnte annehmen, dass Ganze wäre eine klassische Pattsituation. Nur müsste sich dann auch irgendwann ein Kompromiss finden mit dem alle Beteiligten irgendwie leben können. Das Problem ist aber, dass es in diesem Fall kein Patt gibt und niemals geben wird. Denn die Exkludisten verfügen über das letzte Wort, sozusagen die ultimative Macht: Sie können Unliebsames kurzerhand löschen. Dem hat letztendlich niemand langfristig etwas entgegenzusetzen. Jeglicher Versuch zwecklos. Das Ende jeder einzelnen Diskussion ist bereits vorher abzusehen. Erschwerend kommt hinzu, das die Exkludisten keinen Fehler im System erkennen können. Somit wird es natürlich auch keine lösungsorientierte Diskussion geben. Ein paar Nebelkerzen sollen helfen, das Thema wieder im digitalen Rauschen zu versenken. Und danach? Ein weiter so! Dafür braucht man kein Prophet sein.
Dabei wären Modelle die einen Kompromiss (ebenfalls ein Löschkandidat) der beiden Strategien abbilden durchaus denkbar. Ein Draft-Bereich für qualitativ mangelhafte Artikel beispielsweise, die dann auch über die Standardsuchfunktion nicht gefunden werden. Und natürlich die Aufweichung der Relevanzkriterien. Denn Relevanz ergibt sich noch immer aus dem Kontext und ist nicht nur eine Frage des Standpunktes, sondern auch des Betrachters.
Update: Hab ich doch gesagt.
Jeder verlebt irgendwann seine letzte Sekunde auf diesem Erdball. Bestenfalls lebt man danach in den Erinnerungen seiner Mitmenschen weiter. Nicht ewig, aber für eine bestimmte Zeit. Nur Wenigen von uns ist es vergönnt, unauslöschbare Fußspuren in der Geschichte zu hinterlassen. Sie werden sozusagen unsterblich. Und dennoch gibt es einen Ort auf dieser Welt an dem der Tod nicht so stattzufinden scheint wie andernorts: Das Internet. Denn im Internet stirbt man irgendwie anders. Jeder stirbt im Internet anders und manche sterben auch nie. Das Sterben im Netz, ein Thema mit dem ich mich gedanklich schon einige male auseinandergesetzt habe. Die Süddeutsche versucht sich heute auch mal daran, hat aber auch keine anderen Antworten gefunden. Die üblicherweise in diesem Zusammenhang immer wieder erwähnten Dienste sollen die eigens geplante Online-Bestattung ordnungs- und wunschgemäß durchführen und halten dafür natürlich die Hand auf. Schon irgendwie merkwürdig das man im Netz nahezu für nichts Geld bezahlen muss, aber im Falle des eigenen Ablebens wird man zur Kasse gebeten. Der Tod ist eben doch nicht umsonst.
Aber um einen solchen Service überhaupt in Anspruch nehmen zu können, muss man sich natürlich zuerst einmal Gedanken machen was nach dem eigenen Tod mit den eigenen Blogs, den Profilen in den verschiedenen Social Networks, den Tweets und E-Mails, den Rezensionen und Bewertungen passieren soll. Alles löschen? Anonymisieren? Unverändert lassen?
Je länger ich darüber nachdenke wird mir klar, das hierfür Lösungen seitens der Anbieter geschaffen werden müssen. Ich wünsche mir, das jeder Service bei dem ich persönliche Daten speichern kann, mir zukünftig auch verschiedene Möglichkeiten anbietet was mit meinen Daten nach meinem Ableben passieren soll. Ausgelöst wird das “große Löschen” durch eine (von wem auch immer) signierte E-Mail an alle Diensteanbieter oder meinetwegen eine dezentrale Verwaltungsstelle. So schön (einfach) könnte Sterben 2.0 sein.
Ich jedenfalls möchte nicht irgendeinem Unternehmen meine Zugangsdaten für all die Dienste die ich im Internet in Anspruch nehme aushändigen. Wer garantiert mir das eben jenes Unternehmen zum Zeitpunkt meines Ablebens selbst noch existiert und meine Wunschliste abarbeiten kann? Und überhaupt: Welchen Sinn macht es solchen Anbietern gedruckte Listen mit Zugangskennungen zu schicken? Darf ich dann meine Kennwörter nie wieder ändern?