Mac aufräumen mit Pearcleaner #stuffthatworks
Ich habe im Laufe der Jahre mehr "Aufräumtools" für meinen Mac gekauft, als ich zugeben möchte. Alle diese Tools eint, das sie auf hübschen Webseiten mit großen Versprechen und einem meist erschreckend hohen Preisschild angeboten werden. Kurz nach dem Kauf hat sich dann aber schon Ernüchterung eingestellt, mal wieder auf Marketingversprechen und Empfehlungswebsites hereingefallen zu sein. Und kurz darauf hat die Suche nach einem neuen Mac-Cleaner begonnen.
Seit ein paar Monaten habe ich diesen Teufelskreis dank Pearcleaner endgültig durchbrochen. Dieses kostenlose Open-Source-Tool liefert genau das, was kommerzielle Lösungen in der Regel nur versprechen: Apps werden nicht nur gelöscht, sondern wirklich entfernt, inklusive aller Einstellungen, Caches, alter Support-Dateien und verwaister Reste längst deinstallierter Programme. Dinge, von denen man meist gar nicht weiß, dass sie noch existieren.

Garniert wird das Ganze von einem Sentinel-Monitor der Apps automatisch sauber entfernt, sobald sie im Papierkorb landen. Der Ressourcenverbrauch ist dabei so gering, dass man ihn praktisch vergessen kann.
Als Bonus lassen sich ungenutzte Sprachpakete und unnötige Architekturen aus Universal-Apps entfernen, das spart auf meinem Mac regelmäßig mehrere Gigabyte. Mein Xcode konnte ich so beispielsweise um satte 3,4 GB schmaler machen. Und ein grafisches Frontend for Brew gibt es auch noch oben drauf.

Pearcleaner ersetzt für mich eine ganze Kategorie meist kostenpflichtiger Tools. Es ist unaufgeregt, robust und tut genau das, was es soll, und bekommt an dieser Stelle meine ausdrückliche Empfehlung.