Recycled Words

Vienna Calling

Corona hat unsere Urlaubsplanung gehörig durcheinandergebracht. Unser gebuchter Urlaub wurde vom Reiseveranstalter 4 Wochen vor Reisebeginn storniert. Eine kurzfristige und unkomplizierte Alternative musste her. Wir haben uns dann für einen Städte-Trip nach Wien entschieden. Dank Airbnb haben wir eine günstige Wohnung direkt neben dem Schloss Belvedere gefunden.

Das schöne war, dass Wien wie ausgestorben war. Die Wiener selbst waren vermutlich zum Großteil am Neusiedler See oder gleich in Kroatien. Und andere Touristen haben wir zumindest kaum gesehen. Und so haben wir dann sehr entspannt die Dinge gemacht, die Wien-Touristen eben so machen und für die man sonst gern anstehen muss.

Wir waren auf dem Naschmarkt und haben uns viel zu viele leckere Sachen aufschwatzen lassen. Wir waren natürlich auf dem Prater und haben dort an einem Nachmittag gefühlt so viel Geld gelassen, wie wir sonst auf vier Volksfesten ausgeben. Wir haben die »große« Fiaker-Tour durch Wien gemacht - die man sich meiner Meinung nach getrost sparen kann. Den Schlechtwetter-Tag haben wir im Kunsthistorischen Museum verbracht und waren danach wirklich erschlagen. Wir haben die Schlösser Belvedere und Schönbrunn besucht und sind bei glühender Hitze durch den Schlosspark gewandert. Und natürlich haben wir auch ein Stück Sachertorte genossen.

Fazit: Wien ist zu groß und zu vielseitig für 7 Tage. Ein zweiter Besuch ist Pflicht!

Das Innere des kunsthistorischen Museum Wien mit auffällig roten Wänden und einem Parkettboden. Mehrere Besucher betrachten große, gerahmte Ölgemälde, darunter ein zentrales Triptychon.

Ein detailliertes, reliefartiges Fragment eines antiken römischen Sarkophags aus Stein, das eine Szene mit Figuren und einem Löwenkopf zeigt, im kunsthistorisches Museum Wien.

Ein belebter Marktgang auf dem Wiener Naschmarkt unter gestreiften Markisen, gesäumt von Ständen mit frischem Gemüse und einer Kühltheke mit Delikatessen.

Blick aus einer roten Gondel des Wiener Riesenrads über die massive Stahlkonstruktion und die dahinterliegende Skyline von Wien.

Das Fahrgeschäft "Der Sombrero" auf dem "Wiener Prater". Im Vordergrund steht eine große, dekorative Kaktusfigur.

Die barocke Fassade des Schloss Belvedere in Wien mit seinen charakteristischen grünen Kuppeln, gespiegelt in einem großen Wasserbecken, davor eine gepflegte Rasenfläche mit Blumen.

Eine Sphinx-Statue im Garten des Belvedere im Vordergrund, mit einem weiten Blick über die geometrisch angelegten Barockgärten und die Skyline von Wien im Hintergrund.

Eine rote Straßenbahn der Wiener Linien an einer Kreuzung vor dem historischen Gebäude der Wiener Staatsoper unter blauem Himmel.

Ein Nahaufnahme-Bild der originalen Sacher Torte vom Hotel Sacher Wien auf einem Teller mit Schlagsahne und dem charakteristischen Schokoladensiegel.

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