Riff Raff (3/5)

Ein Filmplakat für "Riff Raff", das eine Gruppe von Schauspielern zeigt, darunter Jennifer Coolidge, Bill Murray und Pete Davidson. Im Hintergrund ist eine ländliche Straße zu sehen, während im Vordergrund ein Mann mit einer Waffe und mehrere Charaktere in verschiedenen Posen abgebildet sind.

Kurzweilig unterhaltsame schwarze Komödie, die vielleicht auch ein bisschen ein Thriller sein mag. So richtig kann sich der Film nicht entscheiden, muss er aber auch nicht. Der extrem gute Cast liefert ab und man ist rundherum gut unterhalten.

Weihnachtsmenü 2025

Seit einigen Jahren verfolge ich an Weihnachten das klare Prinzip, dass keine außergewöhnlichen Menüs gekocht werden. Ich habe keine Lust, mich an den Feiertagen in komplizierten Rezepten zu verlieren, nur um am Ende frustriert vor dem Herd zu stehen, oder noch schlimmer, in die enttäuschten Gesichter der Mitesser zu blicken, weil irgendwas nicht geklappt hat.

Konkret heißt das: Es kommt das auf den Tisch, was sich das ganze Jahr über bewährt hat und mit überschaubarem Aufwand gelingt.

Die einzige Ausnahme war bisher die Entenbrust am 1. Feiertag, die sich meine Frau gewünscht hat. Die gab es nur an Weihnachten zusammen mit alljährlichen Diskussionen, dass die Entenbrust zu rosa und damit nicht durch sei. Deshalb habe ich Entenbrust dieses Jahr konsequent von der Karte gestrichen. Auch die traditionellen Bratwürstchen an Heiligabend mussten weichen. Ich wollte mich stattdessen an dem Gericht versuchen, das meine Mutter früher an Heiligabend serviert hat.

Das war alles eher low-key und ziemlich lecker. Darf es nächstes Jahr gern genauso wieder geben. Hier meine Notizen, damit es nächstes Jahr noch etwas besser wird.

Heiligabend

Nach vielen Jahren Bratwurst mit Sauerkraut und Kartoffelbrei war es Zeit für einen Tapetenwechsel. Deshalb gab es dieses Jahr Schweinelende in Pilzrahmsauce aus dem Ofen. Die Zubereitung habe ich aus zwei Rezepten improvisiert. Dazu gab es selbstgemachte Spätzle nach diesem Rezept und gedünsteten Brokkoli.

Nächstes Jahr das Schweinefleisch ruhig noch mehr, vor allem mit Salz würzen. Wenn man denkt, es ist zu viel, ist es vermutlich ausreichend. Spätzle mit sehr sprudeligen Mineralwasser waren ein Gamechanger.

1. Weihnachtsfeiertag

Der Tag der Entenbrust-Alternative. Es gab knusprige Hähnchenbrust aus dem Ofen. Grundlage war dieses Rezept, nur dass ich Panko statt Paniermehl für noch mehr Crunch verwendet habe.

Nach 20 Minuten bei 200 °C im Ofen, war die Hähnchenbrust innen noch leicht glasig, und wurden dann auf jeder Seite für 2 Minuten in Butterschmalz ausgebacken. Das Ergebnis war innen super saftig und außen knusprig, ganz so wie es sein sollte.

Wie es sich für einen Entenbrust-Ersatz geziemt, gab es dazu Kartoffelknödel, Blaukraut und eine weihnachtliche dunkle Sauce. Als Nachtisch hat die Frau ein Bienenstichdessert zubereitet.

2. Weihnachtsfeiertag

Am 2. Weihnachtsfeiertag gibt es bei uns traditionell Gulasch. Dazu gab es diesmal Semmelknödel und gebratenen Rosenkohl. Als Nachtisch ein sehr leckeres Bratapfeldessert.

48 Schwäne

Schwarz-weiß-Fotografie aus der Zuschauerperspektive auf eine Theaterbühne, auf der ein Ballettensemble in hellen Tutus den Schlussapplaus von „Schwanensee“ vor einer Waldkulisse entgegennimmt.

Schwanensee mit 48 Schwänen war vermutlich das beste Weihnachtsgeschenk dieses Jahr. Hätte ja nicht gedacht, dass mich Ballett so sehr unterhält.

Frohe Weihnachten!

Ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum mit warmweißen Kerzen Lichtern und rosa-silbernen Kugeln steht in einem gemütlichen Wohnzimmer. Im Hintergrund leuchtet ein großer Papierstern am Fenster neben einer Krippe und Zimmerpflanzen.

Der Baum steht. Jetzt beginnt das Kochen. Frohe Weihnachten!

Guter Tee

Tasse Pumpkin-Chai-Tee auf einem Holztisch, daneben die geöffnete Teeverpackung und ein Etikett mit dem Spruch "The universe is within you. Bright & beautiful.".

Guter Tee, also sowohl der Pumpkin Chai Tee an sich, als auch der weise Hinweis “The universe is within you. Bright & beautiful.”.

Better Admonitions for Bear Blog

Changed website theme

I changed my theme, so the admonition boxes look different on this page, but the CSS shown below still gives you the Github style admonition boxes you can see in this example.

I wanted to add nice admonition boxes to my Bear Blog, but pasting HTML div structures felt clunky. Even worse, I couldn’t use Markdown to add formatting or links to these boxes without resorting to raw HTML, which even more felt like having tag-soup.

While adding buttons to my Markdown toolbar helped automate the process, it still didn’t feel like a clean solution. Then I discovered how GitHub handles Admonitions using simple Markdown. Since that unfortunately doesn’t work in Bear Blog, I hacked together a way to get that same Markdown-first experience.

I decided to repurpose the lower-level headings inside a blockquote. This keeps the content in pure Markdown while giving the browser enough “hooks” to style them as Info, Warning, or Caution boxes.

How it works

To use this, just add the H4, H5, or H6 headline inside your blockquote, and you are done. Below you can see, what you need to type and how it is rendered, based on the CSS you find below.

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Spoilers ahead!

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> Always make sure to backup your current CSS theme before applying new styles, just in case!

Wait, before you copy-paste…

Always make sure to backup your current CSS theme before applying new styles, just in case!

The CSS

Add the following CSS to your Bear Blog theme to transform those headings into beautiful, GitHub-style boxes.

/* ==========================================================================
   GitHub Style Admonitions (Info, Warning and Caution Boxes)
   ========================================================================== */

blockquote:has(h4), blockquote:has(h5), blockquote:has(h6) {
    border: none !important;
    border-left: 3px solid !important;
    padding: 0 0 0 12px !important;
    margin: 3rem 0 !important;
    background-color: transparent !important;
    border-radius: 0 !important;
    text-align: left !important;
    font-family: var(--font-face) !important;
    font-size: 0.9em !important;
    line-height: 1.5 !important;
    max-width: var(--width);
}

blockquote:has(h4, h5, h6) p {
    margin: 0 !important;
    padding: 0 !important;
}

blockquote h4, blockquote h5, blockquote h6 {
    margin: 0 0 4px 0 !important;
    font-size: 1rem !important;
    font-family: var(--font-face) !important;
    text-transform: none !important;
    font-weight: 700 !important;
    display: flex;
    align-items: center;
}

blockquote h4::before, blockquote h5::before, blockquote h6::before {
    display: inline-block;
    width: 20px;
    height: 20px;
    margin-right: 8px;
    background-repeat: no-repeat;
    background-size: contain;
}

/* Info (H4) */
blockquote:has(h4) { border-color: #0969da !important; }
blockquote h4 { color: #0969da !important; }
blockquote h4::before {
    content: url("data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' viewBox='0 0 16 16' fill='%230969da'%3E%3Cpath d='M0 8a8 8 0 1 1 16 0A8 8 0 0 1 0 8Zm8-6.5a6.5 6.5 0 1 0 0 13 6.5 6.5 0 0 0 0-13ZM6.5 7.75A.75.75 0 0 1 7.25 7h1a.75.75 0 0 1 .75.75v2.75h.25a.75.75 0 0 1 0 1.5h-2a.75.75 0 0 1 0-1.5h.25v-2h-.25a.75.75 0 0 1-.75-.75ZM8 6a1 1 0 1 1 0-2 1 1 0 0 1 0 2Z'%3E%3C/path%3E%3C/svg%3E") / "Info: ";
}

/* Warning (H5) */
blockquote:has(h5) { border-color: #9a6700 !important; }
blockquote h5 { color: #9a6700 !important; }
blockquote h5::before {
    content: url("data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' viewBox='0 0 16 16' fill='%239a6700'%3E%3Cpath d='M6.457 1.047c.659-1.234 2.427-1.234 3.086 0l6.082 11.378A1.75 1.75 0 0 1 14.082 15H1.918a1.75 1.75 0 0 1-1.543-2.575Zm1.763.707a.25.25 0 0 0-.44 0L1.698 13.132a.25.25 0 0 0 .22.368h12.164a.25.25 0 0 0 .22-.368Zm.53 3.996v2.5a.75.75 0 0 1-1.5 0v-2.5a.75.75 0 0 1 1.5 0ZM9 11a1 1 0 1 1-2 0 1 1 0 0 1 2 0Z'%3E%3C/path%3E%3C/svg%3E") / "Warning: ";
}

/* Caution (H6) */
blockquote:has(h6) { border-color: #cf222e !important; }
blockquote h6 { color: #cf222e !important; }
blockquote h6::before {
    content: url("data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' viewBox='0 0 16 16' fill='%23cf222e'%3E%3Cpath d='M4.47.22A.749.749 0 0 1 5 0h6c.199 0 .389.079.53.22l4.25 4.25c.141.14.22.331.22.53v6a.749.749 0 0 1-.22.53l-4.25 4.25A.749.749 0 0 1 11 16H5a.749.749 0 0 1-.53-.22L.22 11.53A.749.749 0 0 1 0 11V5c0-.199.079-.389.22-.53Zm.84 1.28L1.5 5.31v5.38l3.81 3.81h5.38l3.81-3.81V5.31L10.69 1.5ZM8 4a.75.75 0 0 1 .75.75v3.5a.75.75 0 0 1-1.5 0v-3.5A.75.75 0 0 1 8 4Zm0 8a1 1 0 1 1 0-2 1 1 0 0 1 0 2Z'%3E%3C/path%3E%3C/svg%3E") / "Caution: ";
}

Why this approach makes sense

Yeap, I’m aware that headings have semantic meaning. However, there are several reasons why this is actually a superior solution for a blog:

  • By using H4-H6, you stay entirely within the Markdown syntax. This allows you to use links, bold text, or even lists inside your boxes, without having to add messy HTML and ending up in even more complex tag-soup.

  • This solution keeps your Markdown source code clean and readable. You don’t have to worry about broken HTML tags or complex snippets in your editor. Following the Bear Blog principle, this helps keeping the writing process as simple and clean as possible.

  • This approach is a win for both accessibility and portability. Screen readers and RSS readers often ignore custom CSS and rely purely on HTML structure. By using headings, your admonitions become meaningful “landmarks”. A user can jump directly to a warning in their screen reader, and an RSS subscriber will see a bold, clear headline instead of a flat block of text that lost its styling.

TIP

If you want to speed things up, my Markdown Power Editor for Bear Blog already has dedicated buttons for these admonitions. It lets you insert the Info, Warning, or Caution syntax with a single click.

Ich fühle mich noch gar nicht so alt

Mir ist ziemlich egal, wie alt ich bin. Wenn ich jemandem begegne, der mich noch nicht kennt, werde ich meist jünger geschätzt als ich bin. Ich bin nicht eitel genug, als dass mir das irgendwas bedeuten würde 10-15 Jahre jünger geschätzt zu werden. Meistens denke ich dann, dass die mich schätzende Person, ziemlich schlecht schätzen kann.

Am Ende kommt es ja auch eher darauf an, wie jung und gesund der Körper ist, in dem man wohnt. Und hier habe ich in den letzten Monaten leider ein paar ungesunde Angewohnheiten einziehen lassen, die ich dringend wieder ändern muss.

Aber zweimal im Jahr kommt mir dann doch mein Alter in den Sinn. Meistens kurz vor dem Jahreswechsel nach dem Motto “Huihh! Nächstes Jahr wirst du schon so viele Jahre alt sein.”. Da der nächste Geburtstag zum Jahresende aber noch eine Weile hin ist, ist der Gedanke meistens schnell wieder verflogen.

Kurz vor meinem Geburtstag im Sommer kommt er dann zurück. Denn seitdem ich die 42 überschritten habe, fällt es mir nämlich echt schwer mich zu erinnern, wie alt genau ich gerade bin und damit dann auch in wenigen Tagen werde. Mein Lifehack: Ich schaue dann in mein iPhone Kalender, wo Apple das für mich zum Glück ausrechnet.

Obwohl ich ein super optimistisch und immer vorwärts denkender Mensch bin, sind meine Gedanken zum Jahresende mittlerweile eher etwas gräulicher Natur. Ich kann mich nicht erinnern, wann sich das geändert hat, aber ich bin mir sicher, dass ich früher™, eher aufs neue Jahr gefreut habe. Mittlerweile ist der bevorstehende Jahreswechsel für mich eher die etwas betrübliche Erkenntnis, dass das aktuelle Jahr, trotz vieler toller Erlebnisse, viel zu schnell vorübergegangen ist und das neue Jahr vor allem wieder einige nicht so schöne Makro-Ereignisse bereithalten wird. In diesem Kontext denke ich dann meist, dass ich ja zum Glück bald alt bin.

Im Sommer ist mir mein Alter und die meisten Makro-Ereignisse dann schon wieder ziemlich egal. Ich mache mir schon seit Jahren nichts mehr aus dem Feiern meines Geburtstages und möchte stattdessen den Tag am mit meinen Liebsten, bei irgendeiner gemeinsamen Unternehmung verbringen.

Was ich jedenfalls eigentlich schreiben wollte: Nächstes Jahr werde ich keine ganz so volle Hand an Jahren mehr von der 50 entfernt sein. Das fühlt sich für mich deshalb merkwürdig an, weil die darauffolgende 60 für mich sehr einschneidend, vielleicht sogar bedrohlich wirkt. Mit 60 Jahren beginnt für mich offiziell alt sein. Mit 60 geht man fast in Rente. Und mit 60 bleibt einem nicht mehr so viel vom Leben.

Auf dem Kaltenberger Weihnachtsmarkt habe ich an einem Mützenstand eine Schiebermütze aufgesetzt. Nicht weil ich unbedingt eine haben wollte, sondern weil wir sowieso hier standen und ich meiner Frau zugeschaut habe, wie sie allerhand Mützen und Schals anprobiert, als wäre es der erste Stand heute. Also hab auch ich zur Mütze vor mir gegriffen und sie auf meinem Kopf platziert. Die prompte und ungefragte Reaktion meiner Frau und Kinder war: Nimm die! Die steht dir!

Zwei Porträtfotos von René Fischer mit grauer Schiebermütze und dunkler Winterjacke vor einem rustikalen Hintergrund mit Holzbalken.

Ich habe mich unsicher im sehr kleinen und schlecht beleuchteten Spiegel betrachtet, 2-3 Schiebermützen mit anderen Farben und Mustern aufprobiert, 2 schnelle Selfies gemacht und mich nach einem leicht entsetzten Blick auf das Preisschild (60 Euro) recht schnell wieder vom Stand entfernt.

Ich glaube, ich bin kein Schiebermützen-Typ. Ich brauche einen warmen Kopf und warme Ohren. Und mit Sicherheit gebe ich keine 60 Euro aus nur, um so alt auszusehen, wie ich nicht bin.

Wir werden alle störben!!!einself

Okay, ganz so dramatisch wird es vielleicht nicht. Zumindest für die meisten von uns nicht gleich morgen. Aber ein böses Erwachen wird es geben, da sind sich viele vermeintliche Experten sicher.

Egal ob man an den Wert von KI glaubt oder nicht, folgt man der aktuellen Stimmung, entscheidet sich in den nächsten 3 Jahren unser Schicksal. Entweder, weil eines der Tech-Unternehmen plötzlich die Superintelligenz in den Händen hält und weite Teile der Weltbevölkerung ihren Job verlieren. Oder alternativ, weil AGI doch nicht erreicht wird, die utopischen Investitionen sich nicht rentieren und ein massiver Börsencrash folgt.

Die Wahrheit ist halt selten Schwarz oder Weiß und wir hätten aus der Geschichte eigentlich viel über extreme Positionen lernen können.

Ein Porträtfoto des Ökonomen Paul Krugman, der nachdenklich zur Seite blickt und dabei eine flauschige, graue Katze im Arm hält. Links daneben steht auf schwarzem Hintergrund ein Zitat von ihm aus dem Jahr 1998: "By 2005 or so, it will become clear that the Internet's impact on the economy has been no greater than the fax machine's."

Erinnert sich noch wer an die Dotcom-Blase um 2000? Auch damals gab es zwei Lager. Die einen schrien “Das Internet ändert alles, der stationäre Handel ist tot!”. Die anderen meinten, das sei doch “Alles nur ein Trend, das geht wieder vorbei.”

Die Realität? Die Blase ist geplatzt und der NASDAQ hat fast 80% an Wert verloren. Viele der damaligen Vorzeigefirmen verschwanden so schnell, wie sie gekommen waren. Die Gesichter der Revolution verbrannten Milliarden an Kapital, hatten aber kein tragfähiges Geschäftsmodell außer dem Hype selbst.

Doch das Internet ist geblieben. Gewonnen haben am Ende die Unternehmen, die echten, profitablen Nutzwert geliefert haben. Heute wird der Markt von genau den Konzernen dominiert, deren Erfolg ohne das Netz undenkbar wäre. Aber auch der stationäre Handel existiert noch. Beide Welten haben sich über 20 Jahre aneinander angepasst, existieren heute nebeneinander und profitieren massiv voneinander.


Fakt ist, dass KI bereits heute einen enormen Wert hat, auch ohne AGI. Selbst wenn nach Coding-, Schreib- und Übersetzungs-Assistenten wirklich nichts mehr käme, ist das schon alles ziemlich grandios und ich will es nicht mehr hergeben.

Ich hab mal gehört, dass man seine Prognosen aufschreiben soll, um sie später zu reflektieren und daraus etwas zu lernen. Und hier ist meine zur aktuellen KI-Blase:

  • AGI kommt in den nächsten 3 Jahren nicht.
  • Die Bewertung einiger Unternehmen ist ohne das Erreichen von AGI nicht gerechtfertigt. Das wird zum Kollaps einiger großer Anbieter führen. Für mich ganz vorne dabei ist hier OpenAI.
  • Aber selbst wenn die Blase platzt, wird die Technologie der Menschheit weiter zur Verfügung stehen. Unternehmen werden sie einsetzen und Milliarden Menschen werden sie tagtäglich nutzen, oft ohne zu wissen, dass da gerade “KI” im Hintergrund läuft.

Vollkommen egal, ob meine Prognose eintritt oder nicht, der Rebound-Effekt wird uns mit Sicherheit begleiten. Denn KI als Technologie wird nicht mehr verschwinden.

Dank KI werden wir immer mehr, schneller und effizienter arbeiten. Nur leider wird die Arbeit dadurch nicht weniger werden. Das ist wie bei den immer effizienter werdenden Motoren. Die haben auch nicht dazu geführt, dass Autos weniger Sprit verbrauchen. Stattdessen sind die Blechbüchsen einfach immer größer, schneller und bequemer geworden.


Nachtrag

mthie hat auf diesen Artikel reagiert, und fordert zu Recht mehr technische Präzision, anstatt einfach alles als KI zu labeln.

Man kann das natürlich technisch präziser formulieren, aber für die sozioökonomische Wirkung ist die technische Ausprägung zweitrangig. Ob ein Algorithmus nun Muster erkennt (ML), Sprache verarbeitet (LLM) oder Inhalte erstellt (Gen-AI), das Ergebnis sind am Ende immer Effizienzgewinne. Dabei spielt es keine Rolle, ob das technisch gesehen “Intelligenz”, “Statistik” oder eine Sammlung von “If-Else-Blöcken” ist.

Interessanterweise beschreibt Andrej Karpathy genau das mit seinem Konzept des Vibe Codings. Weil Code plötzlich billig und flüchtig wird, schreiben wir nicht weniger Software, sondern massenhaft neue Programme für den Einmalgebrauch. Das ist der Rebound-Effekt in seiner reinsten Form, wir sparen keine Zeit, wir erhöhen nur die Schlagzahl.

In einem wichtigen Punkt hat mthie noch recht: A fool with a tool is still a fool. KI sorgt heute eben nur dafür, dass auch der Fool deutlich effizienter wird. :)

Markdown Power-Editor for Bear Blog

June 12th, 2026: Version 2.1

Version 2.1 adds support for Robert Birming’s OG-Image generator.

A computer screen displays a text editing interface with a Markdown editor for Bear Blog, featuring a white background with dark text. The top left corner includes a title banner stating "Smarter and Easier Writing," and the document includes formatted headings and links. The background is a bright teal color.

There is one thing that I really miss in Bear Blog, and this is a more powerful editor. Don’t get me wrong, I love Markdown, but I’m also lazy. I definitely don’t want to type out links and formatting codes manually every single time, like a monkey.

Since Bear Blog allows custom Javascript in the dashboard, I knew I could create a plugin to solve my pains. But being lazy, I looked around first and found two existing plugins that seemed to be exactly what I needed.

The first one was from Herman (the creator of Bear Blog), embedding Overtype. It adds beautiful syntax highlighting, but unfortunately, it broke the image uploading functionality for me. With the other plugin, uploads worked, but the editor felt unstable and somewhat “meh” in daily use.

From a simple Toolbar to a powerful Editor

So I decided to build my own Markdown toolbar, and while doing so, the project grew with my wishes and now has become a truly powerful Markdown editor for Bear Blog. As sharing is caring, I’m making it available to the community.

I wasn’t trying to reinvent the wheel, just make it spin a lot smoother for people like us. If you want to see the new editor in action, I’ve created a quick walkthrough video showing you how it works and how to set it up. Or, if you prefer reading, you can find the breakdown of features right below.

Essential features for everyone

  • Quick buttons for Bold, Italic, Strike-through, Highlights, Inline Code, and H1-H3 Headings.
  • Dedicated buttons for bullet/numbered lists, quotes, footnotes, horizontal rules, tables, and code blocks.
  • Buttons for GitHub-style admonitions to easily add Info, Warning, and Caution boxes.

Smart features to save you clicks

  • Inline preview shows the preview of your post without leaving the editor page. The preview automatically saves the article to ensure you always see the most recent version of the article.
  • Native buttons for quick undo & redo, especially helpful on mobile devices.

Optional power user features

  • Full-screen mode for a distraction-free writing experience.
  • OpenAI integration to automatically generate image descriptions (ALT-text) from a Markdown image tag. This feature requires your own API-key.
  • Define your custom button with any text or code snippet that gets inserted with a click of a button.
  • Character counter that shows how many characters you already typed.

The best thing is, you decide which buttons you see. The new settings panel allows you to configure your individual toolbar and toggle buttons and settings on and off.

How the ALT-text generation works

This feature uses the OpenAI gpt-4o-mini model to analyze your images via their URL. It’s designed to be fast, privacy-conscious (data is only sent when you click the button), and extremely cost-efficient, generating descriptions for about 1,000 images costs roughly $1.00. For more details, read the documentation on GitHub.

Get this toolbar for your Bear Blog

To use this toolbar, simply add the code below to Customize Dashboard > Dashboard Footer content in your Bear Blog.

<script src="https://flschr.github.io/bearblog-plugins/markdown-toolbar.js"></script>

And the really cool thing is, this works in any web browser, whether you’re on a notebook, tablet, or smartphone.

Note on the Legacy Version

The original toolbar isn’t going anywhere and will stay available for those who want to keep their current setup. To enjoy the new features, you’ll need to manually switch to the new version provided in this article.


The source code of the Markdown toolbar is available in this GitHub repository.

If you want to report a bug, have ideas, or just want to say thank you, I’d love to hear from you! Feel free to catch me on Mastodon.

Haben Flugzeuge eigentlich Hupen?

Mit über 2 Tagen im Flieger dieses Jahr, stellt man sich mitunter auch mal merkwürdige Fragen, während man in der Blechbüchse gefangen ist. So begab es sich, dass der Flieger von Paris zurück nach Hause relativ lange auf der Startbahn hinter einem anderen Flieger stand.

Die zwei Tage in Paris haben mein Gehirn scheinbar so nachhaltig geprägt, dass es ein Hupen als adäquate Aufforderung endlich den Weg freizugeben erwartet hat. Die Frage, ob Flugzeuge Hupen haben, hat mich dann den Flug über beschäftigt und in München angekommen, habe ich die Zeit in der S-Bahn dazu genutzt, diese Frage für mich zu beantworten.

Die kurze Antwort ist: Ja, Flugzeuge haben Hupen.

Die etwas längere: Die Hupen haben, wer hätte es gedacht, einen anderen Zweck und sie würden niemals ausreichen, um eine vorausfahrende Maschine mittels Hupkonzert auf sich aufmerksam zu machen.

Unter Fachleuten heißt dieses System Ground Call oder auch Ground Vehicle Warning Horn. Es dient primär der Verständigung mit der Bodencrew und wird in der Regel dazu genutzt, um beispielsweise den Triebwerksstart anzukündigen. Das Geräusch ähnelt dabei eher einem schrillen Summton als einer klassischen Hupe.

Weghupen auf der Startbahn ist also nicht.