
Schon das Buch war ein verstörender Knaller, und der Film (4/5) bringt die Bilder gnadenlos auf die Leinwand. Jonas Dassler spielt den Serienmörder Fritz Honka ziemlich erschreckend. Da bleiben einem glatt die Chips im Halse stecken.

Schon das Buch war ein verstörender Knaller, und der Film (4/5) bringt die Bilder gnadenlos auf die Leinwand. Jonas Dassler spielt den Serienmörder Fritz Honka ziemlich erschreckend. Da bleiben einem glatt die Chips im Halse stecken.

Geschmacksexplosion hier in Form einer Durianfrucht, auch als Stinkfrucht bekannt berüchtigt, auf einem Street Market in Kuala Lumpur. Ich hab mich aber nur an das Durian-Eis herangetraut, was ehrlich gesagt gar nicht sooooooo schlecht war.

Echo Valley (2/5) ist kein perfekter Thriller und die Handlung wirkt manchmal arg konstruiert. Aber die Geschichte einer Mutter, die ihre drogensüchtige Tochter so sehr liebt, dass sie selbst zur Täterin wird, hat Wucht. Aber ich habe gelernt, dass Heu sich selbst entzünden kann.

Nach der OP wieder Zuhause. Einäugiges Bedienen eines Smartphones ist ehrlich gesagt so ziemlich unmöglich. Da muss Apple noch einmal dringend an der Barrierefreiheit schrauben. Zum Glück gibt es Spracheingabe. Und überraschenderweise funktioniert Face-ID auch für Piraten.

Der Sturm der letzten Tage hat hier im Umkreis einige Kastanienbäume viel zu früh ihrer Früchte beraubt.


Den heutigen Pfingstmontag habe ich, zumindest was den Einkauf angeht, komplett verpasst. In solchen Fällen greife ich gerne zu einem bewährten Prinzip: Kochen mit dem, was da ist. Frische Kirschtomaten waren noch übrig, und die Kräuter im Garten wuchern gerade wie verrückt. Das Ergebnis: Eine spontane Pasta, die überraschend gut ankam. Unkompliziert, aromatisch und cremig.
Guten Appetit!

Zum Tag des Meeres eine schöne Erinnerung an meine bisher einzige Wattwanderung im ersten gemeinsamen Urlaub mit meiner heutigen Frau. Das Foto ist im September 2006 kurz vor der ostfriesischen Insel Baltrum entstanden.

Wer hat eigentlich das ikonische Döner-Logo erfunden? Ich zumindest habe mich das bisher noch nie gefragt. Und dennoch habe ich mir den vierteiligen Podcast „Döner Papers“ reingezogen. Ein investigativer Leckerbissen für alle, die mehr über eines der beliebtesten Fastfoods Deutschlands wissen wollen. Zwischen Alufolie und Fleischspieß entfaltet sich eine unterhaltsame wie aufschlussreiche 3-jährige Recherche, die am Ende zum vermeintlichen Designer des Logos Mehmet Unay führt.
In den 4 Episoden erfährt man viel über den Ursprung des Döners in Deutschland, die kulturelle Verwurzelung des Döners durch türkische Gastarbeiter seit den 1970er Jahren und den wenigen türkischen Familien, die das Döner-Business bis heute maßgeblich dominieren. Aber auch das der Döner keine deutsche Erfindung ist, sondern seinen Ursprung schon Anfang des 19. Jahrhunderts in der westanatolischen Stadt Bursa hatte.
Nach der Veröffentlichung des Podcasts kommt es zu einer interessanten Wendung. Weitere Recherchen legen nahe, dass es sich beim Logo nicht um das Werk eines Einzelnen handelt, sondern um eine kreative Gemeinschaftsleistung mehrerer Mitarbeiter der ersten türkischen Druckerei in Deutschland (in der wohl auch Mehmet Unay gearbeitet hat). In diesem Zusammenhang fällt der Name Mehmet Tançgil, der diese Druckerei gegründet hat. Sein Sohn ergänzt die vom Podcast erzählte Geschichte um ein paar entscheidende Details und legt auch entsprechende Beweise vor, die diese Version deutlich stützen.
Wer auch immer nun welchen Anteil am Logo hatte, es ist gut zu wissen, dass es als eine Art Allgemeingut angesehen und nicht monetarisiert werden soll. Der nächste Döner Dürüm wird mir mit diesem Wissen nun besonders schmecken.

Zum heutigen Fotovorschlag fällt mir dieses Foto von 2 Damen auf einer Parkbank an der Bootsanlegestelle Tutzing ein. Auch wenn zwischen Starnberger See und „am Teich“ vielleicht ein klitzekleiner poetischer Stretch ist.
Meine Frau ist wahrscheinlich der größte Titanic-Fan auf diesem Planeten. Den Film hat sie sage und schreibe 27 Mal gesehen. Als Überraschung habe ich einfach mal Tickets für Die Legende der Titanic besorgt. Ganz spontan ging es heute auf die andere Seite von München.
Die Ausstellung zeigt eine überschaubare Anzahl an originalen Artefakten von Bord der Titanic sowie einige Requisiten aus dem berühmten Film von 1997 der den Hype um das Unglück wohl erst zementiert hat.



Das große Versprechen der Ausstellung ist ein immersives Erlebnis, also ein Eintauchen in Zeit und Raum. Der erste Raum mit VR-Headsets ist allerdings eher ernüchternd. Die Brillen waren verschmiert, der Akku meldete sich schon nach wenigen Minuten mit einem Warnhinweis. Ich war offenbar nicht der Einzige mit Problemen. Andere Besucher unterhielten sich später hörbar enttäuscht über ähnliche Erfahrungen.

Auch die begleitende AR-App funktionierte bei mir an keinem der vorgesehenen Punkte. Über das Scannen des Gegenstands bin ich leider auch mit viel Geduld nicht hinaus gekommen.

Mein persönliches Highlight war dann ein rund zehnminütiger 360°-Film, den man im Sitzen erlebt. Hier stimmt die Atmosphäre, die Projektionen sind gut gemacht. Man ist quasi dabei, wenn die Titanic gebaut und vom Stapel gelassen wird. Und man „geht“ quasi auch mit ihr unter. Das ist ganz gelungen inszeniert, erinnert aber eher an ein Computerspiel als eine realistische Darstellung.


Es gäbe noch ein zusätzliches VR-Erlebnis, bei dem man scheinbar virtuell durch die Titanic gehen kann. Das wurde mir beim Buchen allerdings nicht angeboten. Vor Ort hätten wir nochmals 5 Euro pro Person zahlen müssen, das erschien uns dann aber mit den bisher gemachten Erfahrungen nicht lohnenswert.
Und natürlich gibt’s auch die klassische Foto-Location für das „Ich bin der König der Welt“-Foto. Leider ist der Hintergrund zu klein geraten, um wirklich gute Bilder zu ermöglichen.

Da es eine Überraschung sein sollte, habe ich bewusst keine Rezensionen vorab gelesen. Für knapp 30 € pro Person ist man etwa eine Stunde nett beschäftigt. Aber das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt aus meiner Sicht nicht, und das sagt ehrlicherweise vor allem auch der Titanic-Hardcore-Fan in unserer Familie.
Der 13-Jährige hat einen Faible für Kochvideos und wenn man ihn lässt, kann er sie stundenlang schauen. Ich habe ehrlich gesagt nur darauf gewartet, das er uns mal bekocht und heute war es soweit: Es gab Spaghetti Carbonara nach diesem Rezept.
Ich war ab und zu in der Küche, um zu fragen, ob meine Hilfe benötigt wird, wurde aber sehr deutlich hinauskomplimentiert. Immerhin durfte ich hin und wieder ein Foto machen.
Besonders interessant fand ich bei diesem Rezept, dass die Parmesan-Ei-Masse nicht in den Topf kommt, sondern separat mit dem Nudelwasser vermengt wird. Das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen, auch wenn ich meine Carbonara ein bisschen schlonziger bevorzuge. Ich habe das Rezept deshalb leicht angepasst, damit es beim nächsten Mal noch cremiger wird.





Eine neue Episode aus “Leben mit Teenagern”.