In diese sehenswerte Ecke der Schweiz hat es mich gerade beruflich verschlagen. Und wenn es nicht so atemberaubend teuer wäre, würde ich hier auch glatt mal Urlaub mit der Familie machen.



In diese sehenswerte Ecke der Schweiz hat es mich gerade beruflich verschlagen. Und wenn es nicht so atemberaubend teuer wäre, würde ich hier auch glatt mal Urlaub mit der Familie machen.





Nachdem wir die letzten beiden Urlaube in eher nördlichen Regionen verbracht haben, hat es uns diesmal an den Gardasee verschlagen. Genauer gesagt an das Nordwestufer, nach Limone sul Garda. Noch genauer in die Berge darüber, nach Vesio – ein verschlafenes Dorf in der Tremosine mit einem sehr hörenswerten Glockenspiel.

Eingekeilt zwischen steil aufragenden Berghängen, weht in der nördlichen Ecke des Gardasees ein konstanter Wind. Aber auch wenn man nicht auf dem Surfbrett unterwegs ist, kann man hier im Wasser viel Spaß haben. Die steinigen Strände (Badeschuhe aus Neopren sind sehr zu empfehlen) sind extrem sauber und abseits der ausgewiesenen Badestrände auch angenehm leer. Ein besonders schwer zugänglicher und somit ruhiger Strandabschnitt findet sich hier. Schon das Parken direkt am Tunnel ist ein Abenteuer und das Ausparken ein echtes Kunststück.
Nachdem das Trinkwasser hier leicht gechlort aus der Wasserleitung kommt, haben wir unser Trinkwasser alle paar Tage frisch aus der Quelle Acqua Benedetta geholt, an der sich auch viele Einheimische mit Trinkwasser versorgen. Der Weg dorthin ist abenteuerlich. Wenden kann man hier nur an sehr wenigen Stellen. Der Weg in dieses abgelegene Tal lohnt sich auch als Ausgangspunkt für Wanderungen in einer atemberaubenden Landschaft.



Für Erfrischung an heißen Tagen sorgt der Bergbach, der eiskaltes Schmelzwasser in den Gardasee befördert. Große und kleine Steine, sowie künstliche Staustufen laden zum Verweilen im angenehm frischen Wasser ein. Damit ist dieser Ort die ideale Alternative zum Gardasee, besonders wenn es am See drückend heiß ist.
Zumindest wenn man sein Auto beherrscht, ist die Fahrt auf der Strada della Forra durch die Brasa-Schlucht ein einzigartiges Erlebnis. Im Anschluss das obligatorische Foto von der Schauderterrasse nicht vergessen!
Limone sul Garda ist sehr sehenswert, wenn auch stellenweise zu stark vom Tourismus geprägt. Einige Kilometer weiter südlich befindet sich das Städtchen Gargnano, das noch sehr authentisch geblieben ist. Mit seinen zwei Häfen ist dieser Ort wirklich sehenswert.
Auf der anderen Seeseite befindet sich das besonders sehenswerte Malcesine. Leider gehört dieser Ort zum Pflichtprogramm aller Touristen. In Malcesine gibt es im Dolce Vita das beste Eis weit und breit (unbedingt »Cassata Siciliana« probieren).

Darüber hinaus sehenswerte Ziele: Solange man einen großen Bogen um die Casa di Giulietta macht, ist Verona ein lohnendes Ziel für einen Tagesausflug. Über eine Wanderung zur Santuario Di Montecastello freut sich nicht nur der Schrittzähler. Ehrlich gesagt, noch schöner als der Gardasee – vor allem zum Baden – ist der Ledrosee: Liegewiesen mit viel Schatten und viel weniger Touristen. Von hier aus kann man auch sehr schön wandern. Ein Abstecher hier hoch lohnt sich also auf jeden Fall.


Fazit: Tolle Landschaft, nette Menschen und erstklassiges Essen. Für letzteres besonders zu empfehlen, ist an dieser Stelle das Nando Di Dalo in Tremosine. Uns hat es hier so gut gefallen, dass wir nächstes Jahr einfach noch einmal hierherkommen werden.

Man sieht an diesem Foto sehr schön, wie sehr der gewählte Bildausschnitt die Nachricht beeinflusst. Auf den ersten Blick ist das lustig, das Weight Watchers einen 24-Stunden Notdienst anzubieten scheint. In Wahrheit, ist direkt daneben aber ein Bestattungsunternehmen, und die Telefonnummer ist einfach nur sehr unglücklich über dem Eingang von Weight Watchers angebracht. Vielleicht ist das aber auch Absicht.

Blühender Klatschmohn auf einem Sandhaufen einer Baustelle.









Beim heutigen Spaziergang über den Flohmarkt, habe ich mich spontan in diese 4 Bilder verliebt. Ich befürchte jedoch, dass der Verkäufer nicht so recht wusste, was er da eigentlich verkauft.
Bei den Bildern handelt sich um Siebdrucke des Künstlers Peter-Torsten Schulz. Der Wert der Bilder mitsamt der massiven Keilrahmen beläuft sich auf einige hundert Euro. Bezahlt habe ich 16, denn bei Abnahme aller 4 Bilder gab es jeweils noch einen Euro Rabatt.
Den Siebdruck Mond und Seele kann man übrigens noch beim Künstler direkt bestellen.

Was gibt es Besseres als ein kühles Bier und frisches Brot? Zwei Lebensmittel mit einer gemeinsamen Wurzel, die beide, obwohl es keine deutschen Erfindungen sind, heutzutage als typisch Deutsch gelten. Die deutsche Bierbrau- und Brotbackkunst birgt für handwerkliche Qualitäten, die man sonst nirgendwo anders auf der Welt findet. Noch, denn auch hierzulande kommt mittlerweile immer häufiger industriell gefertigter Einheitsbrei auf den Tisch.
Im Interview-Podcast CRE spricht Tim Pritlove mit Menschen über Dinge, mit denen sie sich auskennen. In Episode 213 erklärt Lutz Geißler alles über das Grundnahrungsmittel Brot, vor allem natürlich, wie man selbst gutes Brot backt. Wer nach dem Anhören dieser Episode noch Brot aus dem Supermarkt kauft, braucht sich nicht über Bauchschmerzen oder das Verschwinden von Bäckereien zu wundern.
Ich kaufe mein Brot schon seit Jahren ausschließlich bei einem lokalen Bäcker der seinen Natursauerteig hegt und pflegt, auf den Einsatz von Backmischungen sowie den Zusatz von Enzymen, Emulgatoren oder Ascorbinsäure verzichtet. Solange es diesen Bäcker noch gibt, brauche ich zum Glück nicht anfangen selbst Brot zu backen.
Nicht weniger interessant und lehrreich ist Episode 194 zum Thema Bier. Andreas Bogk erläutert, wo Bier eigentlich herkommt, wie man selbst Bier brauen kann und natürlich auch, was ein gutes Bier ausmacht. Ähnlich wie bei Wein gibt es nämlich auch bei Bier gravierende Unterschiede. Andreas empfiehlt unter anderem die Biere des Neumarkter Lammsbräu, zu deren Stammkunden ich mich schon eine ganze Weile zähle. Die Biere der Großbrauereien Anheuser-Busch und Oetker meide ich schon seit Jahren konsequent.
Am besten beide Episoden bei einem Kanten frischen Brot und zwei drei Bier genießen.

Durch einen Hinweis in einem eher unzugänglichen Cache bin ich über ziemlich versteckt gelegene und vermutlich deswegen auch noch einigermaßen gut erhaltene Reste des Limes gestolpert. Was für ein magischer Moment. Wer gut zu Fuß ist, hat in dieser Ecke des Altmühltals die Chance, noch mehr Caches an besonderen Orten zu finden.

Es geht jetzt wieder los, mit diesem Frühjahr.


Kann und sollte man genau so machen: Vom magischen Blautopf hoch zur Burg Randeck, weiter zur Kapelle St. Bartholomä und zurück. Eine schöne Kurzwanderung mit einem tollen Ausblick auf das wunderschöne Altmühltal. Und wer mag, kann unterwegs auch noch eine Handvoll Caches abstauben.
Mittags gibt es ein deftiges Schmankerl im Brauereigasthof Schneider. Der Endspurt ist dann ein Besuch in der Tropfsteinhöhle Schulerloch.

Bolognese-Sauce ist das Rezept, das ich über viele Jahre immer weiter optimiert habe. Wenn ich mich an die Frühzeit meiner Bolognese-Karriere zurückerinnere, war da im Grunde nichts außer Hackfleisch und jede Menge Ketchup. Allein beim Gedanken daran schüttelt es mich noch immer.
Über viele Jahre hinweg ist dann dieses mittlerweile sehr bewährte Rezept entstanden. Ein langer Weg, mit einem Ergebnis, nach dem sich regelmäßig alle die Finger lecken. Egal ob die Sauce auf Spaghetti oder als Lasagne serviert wird.
Ein gut gemeinter Ratschlag vorab: Eine gute Bolognese-Sauce braucht Zeit. Das Minimum ist eine Kochzeit von 2–3 Stunden. Wer weniger Zeit hat, sollte besser etwas anderes kochen.


Die angegebene Menge reicht für mindestens 6 Personen. Reste lassen sich wunderbar am nächsten Tag aufkochen oder zu einem Nudelauflauf weiterverarbeiten.

Die Partnachklamm ist im Winter fast sehenswerter wie im Sommer. Denn dort wo sonst Wasser die steilen Felsen hinabfließt, gibt es im Winter nichts als Eis. Ein ziemlich atemberaubendes Stück Natur zum Anfassen.