
Die Kinder werden vernünftig und Dinge die noch vor wenigen Jahren von immenser Bedeutung waren, werden mittlerweile nur noch müde belächelt. Halloween ist eine solche, mittlerweile nur noch sehr abwertend betrachtete ähhh Tradition?
Es gab also dieses Jahr nicht nur keine aufwendig geschnitzten Kürbisse, sondern auch keinerlei Interesse überhaupt so etwas wie gruselige Stimmung zu erzeugen. Zumindest filmtechnisch wollte ich aber den Abend angemessen ausklingen lassen und habe Luc Bessons Dracula - Die Auferstehung aus dem Jahr 2025 auf die Mattscheibe geholt.
Wie schon in vielen anderen Streifen von Besson geht es auch bei Dracula opulent und bildgewaltig zur Sache. Prächtige Kulissen, aufwendige Kostüme und jede Menge düstere Romantik. Auch wenn die Geschichte eher banal ist, überraschend unblutig daherkommt und das Ende kaum überrascht, die visuellen Inszenierung reißt das alles raus.
Ich jedenfalls habe mich gut unterhalten gefühlt. Am Ende ist es eben ein typischer Besson. Und allein schon deswegen sollte man ihn zumindest einmal gesehen haben.