Von Zeit zu Zeit, gönnen wir uns ein paar Tage in einem guten Hotel und genießen die Zeit, in der man einfach mal nichts müssen muss. Dieses Mal waren wir in Reit im Winkl, was eine gute Chance war, mal die Klausenbach-Klamm zu erkunden.

Schmaler Waldpfad unter einer überhängenden Felswand mit dichtem grünem Laubwald.

Steiniger Bachlauf im dichten grünen Wald mit moosbewachsenen Felsen und umgestürzten Baumstämmen

Bemalter Stein mit der Aufschrift „Papa, ich habe dich von der Klammwand hierher geschubst“ und rotem Herz auf moosigem Felsen neben einem Wasserfall

Wasserfall in einer bewaldeten Felsklamm mit moosbewachsenen Steinen, Holzgeländern und flachem Bachbett.

Metallsteg mit Holzgeländer entlang eines Wasserfalls in einer bewaldeten, moosbewachsenen Felsklamm.

Ich wäre ja gern noch etwas mehr gewandert, aber der Fokus lag ausdrücklich auf dem Nichtstun. Und Wandern zählt, wie die bessere Hälfte mahnend anmerkte, offenbar nicht dazu. Auch wenn ich weiterhin behaupten würde, dass Umherlaufen in der Natur für mich eine ziemlich überzeugende Form des Nichtstuns ist.

Also haben wir ich mich zusammengerissen und entspannt. Das Hotel machte es einem auch nicht besonders schwer … perfekter Spa-Bereich, extrem gute Küche, schöne Lage, freundliches Personal. Eigentlich alles bestens.

Gut Steinbach im alpinen Stil mit Holzbalkonen und Sonnenterrasse, davor Kiesfläche, Felsen und eine gebogene Holzskulptur bei blauem Himmel.

Alpine Holzfassade vom Gut Steinbach mit Blumenkästen und Balkonen vor blauem Himmel.

Blick vom Bett durch ein Fenster im Spa-Bereich vom Gut Steinbach mit sichtbaren Füßen auf Wiesen, Häuser und bewaldete Hügel bei bewölktem Himmel.

Gemütlicher Tisch in einer holzvertäfelten Hotelstube mit roten Polsterbänken, Holzstühlen, gedeckten Gläsern und Blick durch Fenster ins Grüne im Gut Steinbach

Garten vom Gut Steinbach mit Apfelbaum, runden Steintischen, Bank und Holzliege vor alpinen Gebäuden bei Sonnenschein

Nur über die Betten oder vielleicht auch meinen Schlafspleen müssen wir dringend reden. Ich konnte ja noch nie besonders gut in fremden Betten schlafen. Und ich habe das Gefühl, je älter ich werde, desto schlimmer wird es.

Wenn ich unterwegs bin, habe ich auf jeden Fall immer eine Schlafbrille und Ohropax1 dabei. Und wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, meistens auch mein eigenes Kissen. Dieses Mal hatte ich zum ersten Mal das Bedürfnis, zukünftig auch meine Decke und meine Matratze mitzunehmen.

Ich weiß nicht, was andere Menschen so brauchen, um am nächsten Morgen erholt aufzuwachen, oder ob ich einfach nur komplett versaut bin. Vielleicht fahre ich besser einfach nicht mehr weg. Oder wenn, dann nur noch mit einem Camper, mit meinem eigenen Bett auf dem Hotelparkplatz, wie so ein Heimschläfer.

  1. Ohropax verwende ich auch Zuhause grundsätzlich, aber das ist eine andere Geschichte.