Von Zeit zu Zeit, gönnen wir uns ein paar Tage in einem guten Hotel und genießen die Zeit, in der man einfach mal nichts müssen muss. Dieses Mal waren wir in Reit im Winkl, was eine gute Chance war, mal die Klausenbach-Klamm zu erkunden.





Ich wäre ja gern noch etwas mehr gewandert, aber der Fokus lag ausdrücklich auf dem Nichtstun. Und Wandern zählt, wie die bessere Hälfte mahnend anmerkte, offenbar nicht dazu. Auch wenn ich weiterhin behaupten würde, dass Umherlaufen in der Natur für mich eine ziemlich überzeugende Form des Nichtstuns ist.
Also haben wir ich mich zusammengerissen und entspannt. Das Hotel machte es einem auch nicht besonders schwer … perfekter Spa-Bereich, extrem gute Küche, schöne Lage, freundliches Personal. Eigentlich alles bestens.





Nur über die Betten oder vielleicht auch meinen Schlafspleen müssen wir dringend reden. Ich konnte ja noch nie besonders gut in fremden Betten schlafen. Und ich habe das Gefühl, je älter ich werde, desto schlimmer wird es.
Wenn ich unterwegs bin, habe ich auf jeden Fall immer eine Schlafbrille und Ohropax1 dabei. Und wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, meistens auch mein eigenes Kissen. Dieses Mal hatte ich zum ersten Mal das Bedürfnis, zukünftig auch meine Decke und meine Matratze mitzunehmen.
Ich weiß nicht, was andere Menschen so brauchen, um am nächsten Morgen erholt aufzuwachen, oder ob ich einfach nur komplett versaut bin. Vielleicht fahre ich besser einfach nicht mehr weg. Oder wenn, dann nur noch mit einem Camper, mit meinem eigenen Bett auf dem Hotelparkplatz, wie so ein Heimschläfer.
Ohropax verwende ich auch Zuhause grundsätzlich, aber das ist eine andere Geschichte. ↑