
Der Baum steht. Jetzt beginnt das Kochen. Frohe Weihnachten!

Der Baum steht. Jetzt beginnt das Kochen. Frohe Weihnachten!

Guter Tee, also sowohl der Pumpkin Chai Tee an sich, als auch der weise Hinweis “The universe is within you. Bright & beautiful.”.
I wanted to add nice admonition boxes to my Bear Blog, but pasting HTML div structures felt clunky. Even worse, I couldn’t use Markdown to add formatting or links to these boxes without resorting to raw HTML, which even more felt like having tag-soup.
While adding buttons to my Markdown toolbar helped automate the process, it still didn’t feel like a clean solution. Then I discovered how GitHub handles Admonitions using simple Markdown. Since that unfortunately doesn’t work in Bear Blog, I hacked together a way to get that same Markdown-first experience.
I decided to repurpose the lower-level headings inside a blockquote. This keeps the content in pure Markdown while giving the browser enough “hooks” to style them as Info, Warning, or Caution boxes.
To use this, just add the H4, H5, or H6 headline inside your blockquote, and you are done. Below you can see, what you need to type and how it is rendered, based on the CSS you find below.
> #### Did you know?
> You can find more tips like this in my [blog](/) or by following me on [Mastodon](https://fischr.org/@rene).
> ##### Spoilers ahead!
> The following section discusses the ending of the book in great detail. Read at your own risk.
> ###### Wait, before you copy-paste...
> Always make sure to backup your current CSS theme before applying new styles, just in case!
Add the following CSS to your Bear Blog theme to transform those headings into beautiful, GitHub-style boxes.
/* ==========================================================================
GitHub Style Admonitions (Info, Warning and Caution Boxes)
========================================================================== */
blockquote:has(h4), blockquote:has(h5), blockquote:has(h6) {
border: none !important;
border-left: 3px solid !important;
padding: 0 0 0 12px !important;
margin: 3rem 0 !important;
background-color: transparent !important;
border-radius: 0 !important;
text-align: left !important;
font-family: var(--font-face) !important;
font-size: 0.9em !important;
line-height: 1.5 !important;
max-width: var(--width);
}
blockquote:has(h4, h5, h6) p {
margin: 0 !important;
padding: 0 !important;
}
blockquote h4, blockquote h5, blockquote h6 {
margin: 0 0 4px 0 !important;
font-size: 1rem !important;
font-family: var(--font-face) !important;
text-transform: none !important;
font-weight: 700 !important;
display: flex;
align-items: center;
}
blockquote h4::before, blockquote h5::before, blockquote h6::before {
display: inline-block;
width: 20px;
height: 20px;
margin-right: 8px;
background-repeat: no-repeat;
background-size: contain;
}
/* Info (H4) */
blockquote:has(h4) { border-color: #0969da !important; }
blockquote h4 { color: #0969da !important; }
blockquote h4::before {
content: url("data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' viewBox='0 0 16 16' fill='%230969da'%3E%3Cpath d='M0 8a8 8 0 1 1 16 0A8 8 0 0 1 0 8Zm8-6.5a6.5 6.5 0 1 0 0 13 6.5 6.5 0 0 0 0-13ZM6.5 7.75A.75.75 0 0 1 7.25 7h1a.75.75 0 0 1 .75.75v2.75h.25a.75.75 0 0 1 0 1.5h-2a.75.75 0 0 1 0-1.5h.25v-2h-.25a.75.75 0 0 1-.75-.75ZM8 6a1 1 0 1 1 0-2 1 1 0 0 1 0 2Z'%3E%3C/path%3E%3C/svg%3E") / "Info: ";
}
/* Warning (H5) */
blockquote:has(h5) { border-color: #9a6700 !important; }
blockquote h5 { color: #9a6700 !important; }
blockquote h5::before {
content: url("data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' viewBox='0 0 16 16' fill='%239a6700'%3E%3Cpath d='M6.457 1.047c.659-1.234 2.427-1.234 3.086 0l6.082 11.378A1.75 1.75 0 0 1 14.082 15H1.918a1.75 1.75 0 0 1-1.543-2.575Zm1.763.707a.25.25 0 0 0-.44 0L1.698 13.132a.25.25 0 0 0 .22.368h12.164a.25.25 0 0 0 .22-.368Zm.53 3.996v2.5a.75.75 0 0 1-1.5 0v-2.5a.75.75 0 0 1 1.5 0ZM9 11a1 1 0 1 1-2 0 1 1 0 0 1 2 0Z'%3E%3C/path%3E%3C/svg%3E") / "Warning: ";
}
/* Caution (H6) */
blockquote:has(h6) { border-color: #cf222e !important; }
blockquote h6 { color: #cf222e !important; }
blockquote h6::before {
content: url("data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' viewBox='0 0 16 16' fill='%23cf222e'%3E%3Cpath d='M4.47.22A.749.749 0 0 1 5 0h6c.199 0 .389.079.53.22l4.25 4.25c.141.14.22.331.22.53v6a.749.749 0 0 1-.22.53l-4.25 4.25A.749.749 0 0 1 11 16H5a.749.749 0 0 1-.53-.22L.22 11.53A.749.749 0 0 1 0 11V5c0-.199.079-.389.22-.53Zm.84 1.28L1.5 5.31v5.38l3.81 3.81h5.38l3.81-3.81V5.31L10.69 1.5ZM8 4a.75.75 0 0 1 .75.75v3.5a.75.75 0 0 1-1.5 0v-3.5A.75.75 0 0 1 8 4Zm0 8a1 1 0 1 1 0-2 1 1 0 0 1 0 2Z'%3E%3C/path%3E%3C/svg%3E") / "Caution: ";
}
Yeap, I’m aware that headings have semantic meaning. However, there are several reasons why this is actually a superior solution for a blog:
By using H4-H6, you stay entirely within the Markdown syntax. This allows you to use links, bold text, or even lists inside your boxes, without having to add messy HTML and ending up in even more complex tag-soup.
This solution keeps your Markdown source code clean and readable. You don’t have to worry about broken HTML tags or complex snippets in your editor. Following the Bear Blog principle, this helps keeping the writing process as simple and clean as possible.
This approach is a win for both accessibility and portability. Screen readers and RSS readers often ignore custom CSS and rely purely on HTML structure. By using headings, your admonitions become meaningful “landmarks”. A user can jump directly to a warning in their screen reader, and an RSS subscriber will see a bold, clear headline instead of a flat block of text that lost its styling.
Mir ist ziemlich egal, wie alt ich bin. Wenn ich jemandem begegne, der mich noch nicht kennt, werde ich meist jünger geschätzt als ich bin. Ich bin nicht eitel genug, als dass mir das irgendwas bedeuten würde 10-15 Jahre jünger geschätzt zu werden. Meistens denke ich dann, dass die mich schätzende Person, ziemlich schlecht schätzen kann.
Am Ende kommt es ja auch eher darauf an, wie jung und gesund der Körper ist, in dem man wohnt. Und hier habe ich in den letzten Monaten leider ein paar ungesunde Angewohnheiten einziehen lassen, die ich dringend wieder ändern muss.
Aber zweimal im Jahr kommt mir dann doch mein Alter in den Sinn. Meistens kurz vor dem Jahreswechsel nach dem Motto “Huihh! Nächstes Jahr wirst du schon so viele Jahre alt sein.”. Da der nächste Geburtstag zum Jahresende aber noch eine Weile hin ist, ist der Gedanke meistens schnell wieder verflogen.
Kurz vor meinem Geburtstag im Sommer kommt er dann zurück. Denn seitdem ich die 42 überschritten habe, fällt es mir nämlich echt schwer mich zu erinnern, wie alt genau ich gerade bin und damit dann auch in wenigen Tagen werde. Mein Lifehack: Ich schaue dann in mein iPhone Kalender, wo Apple das für mich zum Glück ausrechnet.
Obwohl ich ein super optimistisch und immer vorwärts denkender Mensch bin, sind meine Gedanken zum Jahresende mittlerweile eher etwas gräulicher Natur. Ich kann mich nicht erinnern, wann sich das geändert hat, aber ich bin mir sicher, dass ich früher™, eher aufs neue Jahr gefreut habe. Mittlerweile ist der bevorstehende Jahreswechsel für mich eher die etwas betrübliche Erkenntnis, dass das aktuelle Jahr, trotz vieler toller Erlebnisse, viel zu schnell vorübergegangen ist und das neue Jahr vor allem wieder einige nicht so schöne Makro-Ereignisse bereithalten wird. In diesem Kontext denke ich dann meist, dass ich ja zum Glück bald alt bin.
Im Sommer ist mir mein Alter und die meisten Makro-Ereignisse dann schon wieder ziemlich egal. Ich mache mir schon seit Jahren nichts mehr aus dem Feiern meines Geburtstages und möchte stattdessen den Tag am mit meinen Liebsten, bei irgendeiner gemeinsamen Unternehmung verbringen.
Was ich jedenfalls eigentlich schreiben wollte: Nächstes Jahr werde ich keine ganz so volle Hand an Jahren mehr von der 50 entfernt sein. Das fühlt sich für mich deshalb merkwürdig an, weil die darauffolgende 60 für mich sehr einschneidend, vielleicht sogar bedrohlich wirkt. Mit 60 Jahren beginnt für mich offiziell alt sein. Mit 60 geht man fast in Rente. Und mit 60 bleibt einem nicht mehr so viel vom Leben.
Auf dem Kaltenberger Weihnachtsmarkt habe ich an einem Mützenstand eine Schiebermütze aufgesetzt. Nicht weil ich unbedingt eine haben wollte, sondern weil wir sowieso hier standen und ich meiner Frau zugeschaut habe, wie sie allerhand Mützen und Schals anprobiert, als wäre es der erste Stand heute. Also hab auch ich zur Mütze vor mir gegriffen und sie auf meinem Kopf platziert. Die prompte und ungefragte Reaktion meiner Frau und Kinder war: Nimm die! Die steht dir!

Ich habe mich unsicher im sehr kleinen und schlecht beleuchteten Spiegel betrachtet, 2-3 Schiebermützen mit anderen Farben und Mustern aufprobiert, 2 schnelle Selfies gemacht und mich nach einem leicht entsetzten Blick auf das Preisschild (60 Euro) recht schnell wieder vom Stand entfernt.
Ich glaube, ich bin kein Schiebermützen-Typ. Ich brauche einen warmen Kopf und warme Ohren. Und mit Sicherheit gebe ich keine 60 Euro aus nur, um so alt auszusehen, wie ich nicht bin.
Okay, ganz so dramatisch wird es vielleicht nicht. Zumindest für die meisten von uns nicht gleich morgen. Aber ein böses Erwachen wird es geben, da sind sich viele vermeintliche Experten sicher.
Egal ob man an den Wert von KI glaubt oder nicht, folgt man der aktuellen Stimmung, entscheidet sich in den nächsten 3 Jahren unser Schicksal. Entweder, weil eines der Tech-Unternehmen plötzlich die Superintelligenz in den Händen hält und weite Teile der Weltbevölkerung ihren Job verlieren. Oder alternativ, weil AGI doch nicht erreicht wird, die utopischen Investitionen sich nicht rentieren und ein massiver Börsencrash folgt.
Die Wahrheit ist halt selten Schwarz oder Weiß und wir hätten aus der Geschichte eigentlich viel über extreme Positionen lernen können.

Erinnert sich noch wer an die Dotcom-Blase um 2000? Auch damals gab es zwei Lager. Die einen schrien “Das Internet ändert alles, der stationäre Handel ist tot!”. Die anderen meinten, das sei doch “Alles nur ein Trend, das geht wieder vorbei.”
Die Realität? Die Blase ist geplatzt und der NASDAQ hat fast 80% an Wert verloren. Viele der damaligen Vorzeigefirmen verschwanden so schnell, wie sie gekommen waren. Die Gesichter der Revolution verbrannten Milliarden an Kapital, hatten aber kein tragfähiges Geschäftsmodell außer dem Hype selbst.
Doch das Internet ist geblieben. Gewonnen haben am Ende die Unternehmen, die echten, profitablen Nutzwert geliefert haben. Heute wird der Markt von genau den Konzernen dominiert, deren Erfolg ohne das Netz undenkbar wäre. Aber auch der stationäre Handel existiert noch. Beide Welten haben sich über 20 Jahre aneinander angepasst, existieren heute nebeneinander und profitieren massiv voneinander.
Fakt ist, dass KI bereits heute einen enormen Wert hat, auch ohne AGI. Selbst wenn nach Coding-, Schreib- und Übersetzungs-Assistenten wirklich nichts mehr käme, ist das schon alles ziemlich grandios und ich will es nicht mehr hergeben.
Ich hab mal gehört, dass man seine Prognosen aufschreiben soll, um sie später zu reflektieren und daraus etwas zu lernen. Und hier ist meine zur aktuellen KI-Blase:
Vollkommen egal, ob meine Prognose eintritt oder nicht, der Rebound-Effekt wird uns mit Sicherheit begleiten. Denn KI als Technologie wird nicht mehr verschwinden.
Dank KI werden wir immer mehr, schneller und effizienter arbeiten. Nur leider wird die Arbeit dadurch nicht weniger werden. Das ist wie bei den immer effizienter werdenden Motoren. Die haben auch nicht dazu geführt, dass Autos weniger Sprit verbrauchen. Stattdessen sind die Blechbüchsen einfach immer größer, schneller und bequemer geworden.
mthie hat auf diesen Artikel reagiert, und fordert zu Recht mehr technische Präzision, anstatt einfach alles als KI zu labeln.
Man kann das natürlich technisch präziser formulieren, aber für die sozioökonomische Wirkung ist die technische Ausprägung zweitrangig. Ob ein Algorithmus nun Muster erkennt (ML), Sprache verarbeitet (LLM) oder Inhalte erstellt (Gen-AI), das Ergebnis sind am Ende immer Effizienzgewinne. Dabei spielt es keine Rolle, ob das technisch gesehen “Intelligenz”, “Statistik” oder eine Sammlung von “If-Else-Blöcken” ist.
Interessanterweise beschreibt Andrej Karpathy genau das mit seinem Konzept des Vibe Codings. Weil Code plötzlich billig und flüchtig wird, schreiben wir nicht weniger Software, sondern massenhaft neue Programme für den Einmalgebrauch. Das ist der Rebound-Effekt in seiner reinsten Form, wir sparen keine Zeit, wir erhöhen nur die Schlagzahl.
In einem wichtigen Punkt hat mthie noch recht: A fool with a tool is still a fool. KI sorgt heute eben nur dafür, dass auch der Fool deutlich effizienter wird. :)

Im Miniatur Wunderland in Hamburg gibt es jede Menge, wirklich sehr nette Kleinigkeiten. Eine der besten ist der Ottifant am Erdbeerstand.

There is one thing that I really miss in Bear Blog, and this is a more powerful editor. Don’t get me wrong, I love Markdown, but I’m also lazy. I definitely don’t want to type out links and formatting codes manually every single time, like a monkey.
Since Bear Blog allows custom Javascript in the dashboard, I knew I could create a plugin to solve my pains. But being lazy, I looked around first and found two existing plugins that seemed to be exactly what I needed.
The first one was from Herman (the creator of Bear Blog), embedding Overtype. It adds beautiful syntax highlighting, but unfortunately, it broke the image uploading functionality for me. With the other plugin, uploads worked, but the editor felt unstable and somewhat “meh” in daily use.
So I decided to build my own Markdown toolbar, and while doing so, the project grew with my wishes and now has become a truly powerful Markdown editor for Bear Blog. As sharing is caring, I’m making it available to the community.
I wasn’t trying to reinvent the wheel, just make it spin a lot smoother for people like us. If you want to see the new editor in action, I’ve created a quick walkthrough video showing you how it works and how to set it up. Or, if you prefer reading, you can find the breakdown of features right below.
The best thing is, you decide which buttons you see. The new settings panel allows you to configure your individual toolbar and toggle buttons and settings on and off.
To use this toolbar, simply add the code below to Customize Dashboard > Dashboard Footer content in your Bear Blog.
<script src="https://flschr.github.io/bearblog-plugins/markdown-toolbar.js"></script>
And the really cool thing is, this works in any web browser, whether you’re on a notebook, tablet, or smartphone.
The source code of the Markdown toolbar is available in this GitHub repository.
If you want to report a bug, have ideas, or just want to say thank you, I’d love to hear from you! Feel free to catch me on Mastodon.
Mit über 2 Tagen im Flieger dieses Jahr, stellt man sich mitunter auch mal merkwürdige Fragen, während man in der Blechbüchse gefangen ist. So begab es sich, dass der Flieger von Paris zurück nach Hause relativ lange auf der Startbahn hinter einem anderen Flieger stand.
Die zwei Tage in Paris haben mein Gehirn scheinbar so nachhaltig geprägt, dass es ein Hupen als adäquate Aufforderung endlich den Weg freizugeben erwartet hat. Die Frage, ob Flugzeuge Hupen haben, hat mich dann den Flug über beschäftigt und in München angekommen, habe ich die Zeit in der S-Bahn dazu genutzt, diese Frage für mich zu beantworten.
Die kurze Antwort ist: Ja, Flugzeuge haben Hupen.
Die etwas längere: Die Hupen haben, wer hätte es gedacht, einen anderen Zweck und sie würden niemals ausreichen, um eine vorausfahrende Maschine mittels Hupkonzert auf sich aufmerksam zu machen.
Unter Fachleuten heißt dieses System Ground Call oder auch Ground Vehicle Warning Horn. Es dient primär der Verständigung mit der Bodencrew und wird in der Regel dazu genutzt, um beispielsweise den Triebwerksstart anzukündigen. Das Geräusch ähnelt dabei eher einem schrillen Summton als einer klassischen Hupe.
Weghupen auf der Startbahn ist also nicht.
Ich bin dieses Jahr wieder viel im Flieger gesessen. Insgesamt 41.258 Kilometer, oder 2 Tage und 10 Stunden. Also etwas mehr als einmal um die Welt. 14 Flüge (davon 2 privat), 8 Flughäfen, 5 Airlines und doch nur insgesamt nur 2 Stunden Verspätung. Das ist eine beachtliche Bilanz.

Beachtlich ist infolgedessen aber auch die Bilanz meines CO₂-Fußabdruck. Allein meine Flüge summieren sich auf etwa das 1,5-fache des durchschnittlichen CO₂-Fußabdrucks eines Deutschen pro Jahr.
Mein gesamter CO₂-Fußabdruck liegt damit beim 2,5-fachen des deutschen Durchschnitts. Während ein normaler Haushalt hierzulande etwa 10,5 Tonnen pro Jahr emittiert, katapultieren mich meine 41.258 Flugkilometer in eine völlig andere Liga.
Im globalen Vergleich ist das Bild noch viel erschreckender: Ich allein verbrauche so viel CO₂ wie 5,5 Erdenbürger im weltweiten Schnitt. Damit bin ich von den im Pariser Klimaziel vereinbarten 2 Tonnen pro Person exakt das 12,5-fache entfernt. Ziemlich deprimierend.
Auch irgendwie traurig ist, dass mein Arbeitgeber meine beruflichen Flüge nicht kompensiert. Aus diesem Grund habe ich jetzt einfach selbst in die Tasche gegriffen und diesen überdurchschnittlichen Kohlenstoffdioxid-Verbrauch ausgeglichen und mich damit zumindest wieder auf den deutschen Durchschnitt gebracht.
Nach einer kurzen Recherche habe ich mich für Gold Standard entschieden, der als strengster Zertifizierungsstandard weltweit gilt und ohne Zwischenhändler auskommt. Damit sollte gewährleistet sein, dass das eingesparte CO₂ tatsächlich zusätzlich reduziert wird und dass die geförderten Projekte einen echten sozialen Mehrwert haben.

Ich habe mich für einen Mix von unterschiedlichen Projekten entschieden, um unterschiedliche Hebel zu bedienen. Ein Teil fließt in hocheffiziente erneuerbare Energien in Brasilien, ein Teil sichert die Trinkwasserversorgung in Madagaskar und das letzte Drittel investiere ich in den Schutz der Biodiversität in Honduras sowie in Solarlicht-Projekte in Sambia. Ich denke, das waren 346 gut investierte Dollar.

Dinge die wie ein I aussehen: Der Pilsumer Leuchtturm, nur echt mit dem Ringelsockenanstrich, aus dem Film Otto - Der Außerfriesische.

Irgendwann während der Pandemie, habe ich mir The Last of Us Part II für die Playstation 4 geholt, und in einigen Nächten durchgezockt. Ich weiß noch genau, wie sehr mich das Spiel damals in den Bann gezogen hat. Als Spieler kämpft man als Ellie in einer düsteren Welt gegen Infizierte und andere Überlebende. Das Spiel lebt davon, dass man permanent ums Überleben kämpft und schmerzhaft erlebt, was ein Fehltritt bedeuten kann. Das war insgesamt ein ziemlich geniales Spiel, das ich hiermit jedem nur ans Herz legen kann.
Als ich mitbekommen habe, das es auch eine Serie zum Spiel gibt, habe ich mich zwar zuerst gefragt, wie man wohl ein Spiel verfilmt aber direkt danach bestimmt, das ich mir diese Frage auf jeden Fall selbst beantworten werde.
Leider ist der Funke aber nicht übergesprungen. Versteht mich nicht falsch, die Serie ist wirklich gut gespielt und auch erstklassig umgesetzt. Ich finde es auch prinzipiell gut, das sie nicht von einem Zombie-Massaker zum nächsten hechelt, aber irgendwie wirkt die Handlung in der Serie absurder.
Nicht, dass eine Zombie-Apokalypse irgendwas Reales wäre, aber im Spiel überlebt Ellie dank meiner Entscheidungen und Fähigkeiten als Spieler. In der Serie überlebt sie, weil die von den Drehbuchschreibern umgesetzte Spielvorlage das so vorgegeben hat. Das Überleben wirkt dann im Ergebnis beiebiger als im Spiel, in denen einem Logikfehler und die beinahe unmenschlichen Fähigkeiten der jugendlichen Ellie weniger auffallen, wie wenn man die Geschichte von der Couch als passiver Zuschauer an sich vorbeiziehen lässt.
Die Grundlage der Geschichte ist übrigens gar nicht so weit hergeholt, wie man vielleicht meinen möchte. Der Pilz Cordyceps existiert jedenfalls, und bildet auch so nette orangene Tentakel, die den Zombies aus sämtlichen den Körperöffnungen wachsen. Dieser Pilz ist aber eigentlich eher harmlos, und wird in China sogar als Medizin verwendet.
Ophiocordyceps unilateralis war bis 2008 eine Unterart von Cordyceps, bildet mittlerweile aber seine eigene Art. Und oh Boy, der hat es in sich. Dieser Pilz befällt Ameisen, macht sie zu willenlosen Zombies, bis er den Wirt tötet um anschließend aus seinem Kadaver neue Sporen in die Welt zu entlassen. Auf diese Art kann der Pilz ganze Ameisenkolonien ausrotten. Also quasi the last of ants … gnihihi.
Und die Verbindung zum Menschen ist dann auch relativ einfach herzustellen. Tatsächlich gibt es mit der zunehmenenden Erderwärmung auch immer mehr Pilzinfektionen beim Menschen.
Auch wenn ein uns fernsteuernder Zombie-Pilz wohl eher Science Fiction bleibt, einige Wissenschaftler halten eine Pilzpandemie für möglich. Diese würde dann wohl auf eine global eher unvorbereitete Industrie und Forschung treffen.
Bei Google scheint es auf jeden Fall auch einige Corlyceps-Fans zu geben. Bei der Suche nach Last of Us und auch Corlyceps kann man jedenfalls mit nur einem Klick die Google-Webseite mit dem Pilz infizieren. Über die Möglichkeit solche kreativen Ideen in einem von Millionen Menschen tagtäglichen genutzten Produkt umzusetzen, beneide ich Mitarbeiter von Google hart.
Today, I finally made the switch to Bear Blog and left Micro.blog. When I started using Micro.blog earlier this year, I was incredibly bullish about it. I even merged my Mastodon account into the platform, convinced I would never need anything else. The concept that everything I post ends up in my blog is truly amazing.
Over the course of the year, I learned the good and the not so good things about this decision.
On the positive side, I very often had a thought in my head which ended up to become a blog post as I just continued typing. I never had to switch to another app or website, just because I hit some character limit. I strongly believe this very convenient publishing workflow led to way more and longer posts.
On the other hand, using Micro.blog often felt like trying to go to the supermarket with an Airbus. There is literally a setting for everything. The product is built for technical-minded people like me, but as someone who also cares deeply about user experience, I found it hard to truly grasp the product. Sure, after a while, you get used to it, but I firmly believe the core use cases need to be delightful to use from day one.
Despite the UX flaws and some stability issues, I really enjoyed using Micro.blog and even contributed a few plugins to customize the platform. It is a great community, and I met a few cool people there whom I will take with me to my new, independent Mastodon profile.
I am now simply trading the Airbus for a bicycle. Simple, reliable, and powered only by my own input. That is why I landed on Bear Blog. The platform feels limited at first glance, but if you think about it, that is exactly what differentiates great from outstanding products.
Perfection is achieved, not when there is nothing more to add, but when there is nothing left to take away.
Antoine de Saint-Exupéry
And the long-term commitment of Herman, ensuring this platform lives for a very long time, is truly the icing on the cake.
That said, I am really happy to join the Bear Blog community!