Elite Squad (4/5)

Ein Soldat vor einem blauen Hintergrund hält ein Funkgerät, während eine bewaffnete Gruppe darunter einen Korridor entlangrennt, begleitet von den Worten Elite Squad: The Enemy Within.

Elite Squad — Im Sumpf der Korruption (4/5) ist die Fortsetzung des ersten Teils und gilt als der meistgesehene Film Brasiliens. Wagner Moura kämpft als Captain Nascimento gegen das giftige Geflecht aus Politik, Polizei und Machtmissbrauch. Ein wütender Blick auf die systemische Korruption.

Death Proof (4/5)

Ein Auto mit einem Totenkopfsymbol fährt auf eine Reihe von Schattenbildern von Frauen zu, auf einem Poster mit den Namen Quentin Tarantino und Robert Rodriguez sowie dem Titel Death Proof.

Mit Death Proof (4/5) habe ich dank der Arte-Mediathek nun auch den letzten bisher ungesehenen Tarantino abgehakt. Der Film ist alles andere als Mainstream, ich kannte den ihn bis heute nicht einmal. Eine echte Liebeserklärung ans 70er-Grindhouse-Kino mit viel Geplapper, wenig Plot, aber echten Stunts, coolen Frauen und einem Kurt Russell als charmanten Psychopathen. Vielleicht Quentins am meisten unterschätzter Film. So sieht dann jetzt meine persönliche Rangliste der Tarantino-Filme:

  • Pulp Fiction
  • Django Unchained
  • Kill Bill Vol. 1 & 2 (zählt laut Tarantino als ein Film)
  • Inglourious Basterds
  • Once Upon a Time in Hollywood
  • Death Proof
  • The Hateful Eight
  • Reservoir Dogs

From Dusk Till Dawn ist übrigens nicht von Tarantino, auch wenn er das Drehbuch geschrieben und auch mitgespielt hat. Wenn er von Tarantino wäre, würde er aber auch an der letzten Stelle dieser Rangliste stehen.

Reservoir Dogs (4/5)

Mehrere Männer in Anzügen gehen vor einem roten Hintergrund mit dem Schriftzug Reservoir Dogs.

Reservoir Dogs (4/5) war einer von 2 fehlenden Tarantinos auf meiner Liste, und dann ausgerechnet sein Debüt! Dank Arte heute endlich nachgeholt und was soll ich sagen? Auch sein erstes Werk ist ein typischer Tarantino: ein intensives Kammerspiel mit markanten Figuren und ikonischen Dialogen.

Kleiner und Großer Traithen, aber mit Umweg

Heute war es endlich so weit: Ich konnte die geplante Wanderung auf den Kleinen und den Großen Traithen machen. Mit fast 17 Kilometer war sie über 3 Kilometer länger als ursprünglich geplant, und somit meine bisher längste Wanderung. Mit knapp 1.200 Höhenmetern ist sie aber knapp unter dem bisherigen Höhenrekord von 1424 hm in einer Tour.

Los ging es in aller Früh um 7:30 Uhr am unteren Sudelfeld. Die Wolken hingen noch sehr tief, aber schon nach knapp 200 Höhenmetern gab es Sonne pur und einen schönen Blick auf die wolkigen Täler.

Grüne Bergwiese mit Zaunpfosten und einer Seilbahnstütze, die über ein dichtes Wolkenmeer (Nebelmeer) im Tal ragt, mit Bergspitzen am Horizont

Blick bergauf auf eine Doppelsesselbahn über einer grünen Skiwiese mit einem Schotterweg, vor klarem blauem Himmel

Kleine hölzerne Hütte auf Stelzen neben einer alten, metallenen Liftanlage auf dem Berg, mit Blick über das Tal und einen Stausee

Nach knapp 600 Höhenmeter war mit dem Vogelsang der erste Gipfel erreicht und der Kleine Traithen war schon in Sichtweite.

Monumentales Metall-Gipfelkreuz mit Verzierungen auf einem Felsen, im Hintergrund blauer Himmel mit Schleierwolken und grüne Bergketten

Der Aufstieg zum Kleinen Traithen war technisch anspruchsvoll. An einigen Stellen sollten Stahlseile und Metallstufen das Erklimmen des Gipfels vereinfachen. Und die waren auch echt notwendig und wurden von mir gern in Anspruch genommen.

Nahaufnahme eines steilen, felsigen und mit Latschenkiefern bewachsenen Berges (Traithen-Gipfel) aus der Froschperspektive

Felsiger Klettersteig-Abschnitt mit fest verankerten Eisenbügeln als Steighilfen und rot-weiß-roter Markierung auf dem Felsen

Aufnahme von unten auf eine steile Felswand, durch die ein dickes Sicherungs-Stahlseil (Klettersteig) verläuft

Historisches, schmiedeeisernes Gipfelkreuz auf einem grasbewachsenen Felsvorsprung, mit Blick über grüne Berge, Nebelfelder und eine weite Ebene

Auf dem Kleinen Traithen gab es dann die erste echte Pause. Mein Power-Food für Wanderungen ist ja eine zerkleinerte Avocado mit 2-3 kleingeschnittenen Tomaten, etwas Olivenöl sowie Pfeffer und Salz.

Nahaufnahme einer kleinen, quadratischen Plastikschale mit Guacamole und einem Löffel auf dem schlammigen Waldboden, im Hintergrund ein Felsen

Dann ging es über ein paar weitläufige Almwiesen weiter in Richtung des Großen Traithen.

Gelber Wegweiser auf einer grünen Bergwiese neben einem Zaun, blickt auf den steilen, bewaldeten Hang des Traithen-Gipfels

Sanft abfallende, grasbewachsene Bergflanke mit einem Wanderweg, der zu einer kleinen Almhütte und einem Waldstück führt

Der Aufstieg zum Gipfel war technisch wieder anspruchsvoll, natürlich einigermaßen steil und es gab auch wieder Sicherungsseile zur Unterstützung. An einer glatten Felsplatte bin ich ein gutes Stück abgerutscht, konnte diese Stelle dann aber im zweiten Anlauf doch meistern. Oben angekommen, habe ich nochmal ausführlich Pause gemacht und in die Ferne geschaut.

Männlicher Wanderer sitzt neben einem Metall-Gipfelkreuz auf einem felsigen, kargen Gipfel unter klarem blauem Himmel, mit Fernblick auf Bergketten

Blick vom felsigen Gipfelkamm mit Latschenkiefern auf einen bewaldeten Bergrücken und eine weite Gebirgskette im Hintergrund (Traithen)

Blick von einem steinigen, Latschenkiefer-bewachsenen Grat mit verwitterten Wurzeln in ein weites Alpental mit Wald- und Wiesenflächen

Dann ging es weiter zum Steilnerjoch, dem letzten Gipfel in dieser Runde. Der Aufstieg war im Vergleich zu den bisherigen relativ problemfrei. Nur das Essen lag mir im Magen und hat mich gezwungen, etwas langsamer zu machen.

Massives Holzkreuz auf dem Gipfel, umgeben von dichten Latschenkiefern und Felsen, vor strahlend blauem Himmel

Vom Steilnerjoch ging es dann endlich zurück ins Tal. Auch hier waren wieder einige Sicherungsseile und Metallstufen an besonders glatten und steilen Stellen anzutreffen. Ich finde ja das diese Stellen beim Abstieg besonders schwierig zu meistern sind. Ich habe mich hier auch vertreten, als ich eine mir entgegenkommende Wandergruppe durchlassen wollte und bin fast den Abhang heruntergefallen. Das war ein lustiger Schock, wie plötzlich alle “Oh mein Gott!” gerufen haben, sich aber keiner bewegt hat.

Nahaufnahme eines steilen Klettersteig-Abschnitts mit einem gespannten Drahtseil als Sicherung vor zerklüftetem Fels und Latschenkiefern

Nach knapp 9 Kilometern bin ich dann auch wieder auf den saftigen Almwiesen angekommen und das Laufen wurde leichter.

Nahaufnahme einer Silberdistel (Carlina acaulis) oder einer ähnlichen Distelart auf einer sonnigen, hohen Bergwiese mit verschwommenem Alpenpanorama im Hintergrund

Gelber Wegweiser am Waldrand auf einer Bergwiese, umgeben von Felsen und einem einfachen Holzzaun

Weite, steile grüne Bergwiese mit einer einfachen Zaunbegrenzung und einem Wanderpfad, der zu einem bewaldeten Bergkamm führt

Eine sehr unangenehme Überraschung gab es dann an der Schonaualm. Meine Kraft war ohnehin schon am Ende und ich habe mich den Versorgungsweg rauf geschleppt, nur um dort festzustellen, dass der Wanderweg gesperrt ist. Ich habe noch überlegt, ob ich einfach über den Zaun kletter und den Weg fortsetze, aber die Hütehunde haben schon weitem sehr lautstark gebellt. Auch wenn sie kuschelig aussahen, wie sie da auf der Anhöhe standen, ich hatte keine Lust, mit dem Pyrenäenberghund Bekanntschaft zu machen.

Fünf braun-weiße Kühe grasen auf einer steilen, grünen Bergwiese neben einem betonierten Fahrweg, der zu Almhäusern führt

Warnschild "Herdenschutzhunde im Weidegebiet" auf einer Bergwiese neben einem Weidezaun, mit einem Bauernhaus im Hintergrund

Durch ein Sperrband blockierter Wanderweg mit einem handgeschriebenen Hinweisschild ("Wanderweg gesperrt") vor einem Almhaus

Also blieb mir nur der Weg zurück, erst bergab, dann wieder bergauf. Die Beine haben schon lange aufgehört, ihre Schmerzimpulse ans Gehirn zu senden. Aber irgendwann bin ich dann wieder am Parkplatz angekommen und konnte den Weg nach Hause antreten.

Verkehrsschild "Achtung, Weidevieh" an einer kurvigen, asphaltierten Bergstraße, umgeben von Wald

Was habe ich gelernt? 9 Kilometer sind mehr als genug (für mich), gerade weil man halt manchmal mit Sperrungen rechnen muss und dann besser noch ein paar Körner hat.

Und der Kleine und Große Traithen sind technisch anspruchsvoll. Man schafft es mit guten Wanderschuhen, macht sich aber definitiv beim Klettern die Hände schmutzig. Ich habe mir mehr als einmal Wanderstöcke gewünscht und eigentlich sind auch fast alle mit Wanderstöcken auf dieser Tour unterwegs gewesen. Na ja, also bis auf der eine Typ der mir beim Abstieg mit einem Gipsarm entgegengekommen ist. Da war ich echt sprachlos.

Late Night with the Devil (4/5)

Ein Mann in einem Anzug, dessen Gesicht zur Hälfte von Flammen umgeben ist, schaut ernst und konzentriert.

Ich mag eigentlich keine Horrorfilme. Aber Late Night with the Devil (4/5) unterhält sehr anders: Um die sinkende Quote seiner Talkshow zu retten, lädt Jack Delroy eine Parapsychologin und ein vom Teufel besessenes Mädchen ein. Was als Spaß beginnt, eskaliert zu einem Albtraum on air.

Straw (1/5)

Eine Frau sitzt auf einem Bett in einem beschädigten Raum, während im Hintergrund der Titel Straw und Informationen zu einem Netflix-Film angezeigt werden.

Straw (1/5) ist noch so ein Netflix-Film der gerade gehyped wird, der mich so überhaupt nicht abgeholt hat. 08/15 Story, schlechte Schauspieler, super vorhersehbar. Schade das solche Produktionen Geld bekommen.

7 Jahre in Tibet (4/5)

Zwei Menschen, ein Mann und ein jüngerer Mönch, stehen Stirn an Stirn vor einer Landschaft mit Sonnenuntergang, während Text den Film "Seven Years in Tibet" bewirbt.

Nur 28 Jahre später habe ich es geschafft, zum ersten Mal 7 Jahre in Tibet (4/5) zu schauen. Zugegeben, die Rolle von Heinrich Harrer bleibt eher flach, was man angesichts der spirituellen Reise anfangs vielleicht noch verzeihen kann. Spätestens mit dem chinesischen Einmarsch in Tibet kippt der Film aber ins Politische und Harrers SS-Vergangenheit hätte interessante innere Konflikte und Reflektionen aufdecken können, bleibt aber leider unerzählt. Dennoch ein sehenswerter Klassiker.