Von der Backaktion der 17-Jährigen standen noch viel zu viele Erdbeeren und eine Handvoll Brombeeren rum, die vermutlich morgen in der Tonne gelandet wären. Eis war keins im Haus, also musste ein anderer Nachtisch her.
Mein erster Gedanke war Tiramisu. Mascarpone hatten wir zwar keine, dafür aber 2 angebrochene Becher Schmand (fragt nicht wieso), und Löffelbiskuits sind sowieso Standardvorrat. Also gab es ein improvisiertes Erdbeer-Brombeer-Tiramisu, das erstaunlich schnell zusammengerührt war.
Rezept
200 g Sahne steif schlagen
200 g Schmand mit Vanillezucker verrühren und die Sahne unterheben
Löffelbiskuits kurz in Milch tunken und in eine Form legen
Eine Schicht der Creme darauf verteilen
Erdbeer- und Brombeerwürfel darüber
Restliche Creme darüber und mit den restlichen Beeren und weißer Schokolade dekorieren
Nach zwei ungeduldigen Stunden im Kühlschrank war alles ordentlich durchgezogen und dann auch ratzfatz aufgegessen.
Ich habe meinem Blog übers Wochenende einen neuen Anstrich verpasst, nachdem ich mit dem bisherigen Theme zu viele Kompromisse eingehen musste und viel zu oft tief ins CSS gegriffen habe. Jetzt strahlt hier das mnml-Theme von Jim Mitchell, mit einem klaren, reduzierten Design und vielen direkt eingebauten Features. Ich musste tatsächlich nur noch wenige Kleinigkeiten anpassen.
Neben dem deutlich aufgeräumteren Look, gibt es auch einen überarbeiteten Dark-Mode, eine aktualisierte Fotogalerie sowie ein neues Favicon. Darüber hinaus habe ich die Über-Seite entschlackt und die 404-Seite überarbeitet, für die Sora mir auf meinen Wunsch ein kotzendes Einhorn gezeichnet hat.
Unter der Haube verrichtet natürlich weiterhin das Hugo-basierte Micro.blog seine Dienste.
Zur Feier des Tages hat der nun 14-Jährige seinen zweiten Spiderman-Kuchen bekommen. Den ersten habe ich vor 10 Jahren für ihn gebacken, den heutigen hat ihm seine große Schwester geschenkt.
Even though it might look like they do, it’s important to remember that everyone is going through their own difficulties.
🍿Ich habe Ted (★★☆☆☆) gesehen. Freiwillig hätte ich mir den vermutlich nie angetan, aber heute durfte der 13-Jährige das Abendprogramm bestimmen. Handlung? Ein erwachsener Mann lebt mit einem sprechenden verhaltensauffälligen Teddybären zusammen. Und ja, es ist genauso schrecklich wie es klingt.
Bisher war ich ja nur bei Teamevents mit dem Gokart unterwegs. Heute zum ersten Mal mit dem 13-Jährigen und der besseren Hälfte. Ebenfalls ein Novum war die Fahrt in elektrischen Gokarts. In meinen Augen viel besser als Benziner. Bessere Beschleunigung und wesentlich angenehmer von der Lautstärke. Definitiv ein richtiger Schritt zur Verbesserung des Gesamterlebnisses.
Heute war es endlich so weit: Meine bessere Hälfte war nach knapp 6 Jahren mal wieder zusammen wandern. Der mittlerweile 13-Jährige war, wie im September 2019 auch wieder dabei, natürlich wieder in Turnschuhen. Diese Wanderung ist damals leider etwas schiefgegangen und wir haben die Bergwacht gebraucht, um wieder heil vom Berg herunterzukommen. Also schon verständlich, dass eine gewisse Angst vorhanden war, dass die Tour im Desaster endet.
Das Ziel war also eine Tour zu planen, die sehenswert ist, aber auf keinen Fall zu viel bergauf gehen sollte. Mein Vorschlag, mit der Zahnradbahn auf den Wendelstein hochzufahren, und von dort über ein paar Berggipfel zur Mitteralm abzusteigen, und wieder zur Talstation zu fahren, schien genau das zu versprechen und wurde genehmigt.
Also ging es heute um 11 Uhr mit der Zahnradbahn auf den Wendelstein und von dort natürlich zuallererst zum Gipfel. Anschließend sind wir über den Panoramaweg in Richtung Soinwand. An der Soinwand angekommen, sind wir über die Kesselwand in Richtung der Lacherspitz gegangen und haben diese dann auch erfolgreich bestiegen.
Anschließend sind wir am Seewandköpfl in Richtung Mitteralm auf den felsigen Weg in den Kessel abgestiegen. Das lief auch soweit ganz gut, bis wir dann auf einem schmalen Pfad zum Soinsee abgebogen sind. Der Weg war ehrlichweise nicht wirklich vorhanden, aber da wir die letzte Bahn auf keinen Fall verpassen wollten, haben wir uns dafür entschieden, diesem kaum sichtbaren Weg im Gras zu folgen. Das war zwar nicht wirklich gefährlich, aber eine echte Plackerei, hat uns aber bestimmt 1 Stunde Zeit eingespart.
Von dort ging der Abstieg weiter über steinige Serpentinen nach unten, bis wir dann endlich, 50 Minuten vor der letzten Talfahrt, in der Mitteralm angekommen. Als Belohnung gab es dann natürlich noch Kaffee und Kuchen, und auch kaltes Radler. Danach ging es dann ab ins Tal.
Fazit: Auch wenn es zwischendrin mal Gemotze gab, haben wir die Tour sehr genossen. Mit 3,5 Stunden war meine, und die Schätzung von Komoot viel zu optimistisch. Für den Abstieg muss auf jeden Fall mehr Zeit einplanen und den Weg zum Soinsee sollte man aus meiner Sicht nur gehen wenn man im selbigen baden gehen will.