Gute Nacht Chicago

Die Anzeige zeigt einen Flug von Chicago nach München, einschließlich der Abfluginformationen für Chicago O'Hare und der Ankunftsinformationen für den Flughafen München. Es sind auch Kartenansichten und Details zu Abflugzeiten, Terminalnummern und Verspätungen zu sehen.

Bye Chicago! Das war in jeglicher Hinsicht eine ereignisreiche Woche.

Und nach 2 Tagen mit insgesamt über 45.000 Schritten werde ich vermutlich ganz ohne Melatonin sofort einschlafen. In diesem Sinne, schon mal jetzt Gute Nacht!

Kunst bis zum Abwinken

Mein Rückflug von Chicago ist erst um 21:40 Uhr, nach dem morgendlichen Checkout war also noch mehr als genug Zeit eine weitere Facette von Chicago kennenzulernen. Meine Wahl fiel auf das Art Institute. Zum einen, weil amerikanische Museen generell sehr sehenswert sind und zum anderen, weil es dort ein paar außergewöhnliche Kunstwerke zu bestaunen gibt, deren Aura ich auf mich wirken lassen wollte.

7 Stunden später kann ich sagen, das sich dieser Ausflug ausnahmslos gelohnt hat. So sehr war ich jedenfalls bisher von keinem Kunstmuseum beeindruckt. Und kein anderes Museum hat mich durch so viele Räume gejagt, das mein Schrittzähler regelrecht explodiert ist.

Insgesamt habe ich 78 Fotos und ein Video gemacht. Logischerweise ist alles wahnsinnig sehenswert aber leider auch viel zu viel für diesen Artikel. Aber eine kleine Auswahl möchte ich dennoch hier zeigen.

Eine Gruppe von Besuchern steht vor einem großen Gemälde, das eine belebte Straßenszene mit Menschen unter Regenschirmen zeigt. Der Raum ist hell erleuchtet und hat eine moderne Galerie-Atmosphäre.

Ein selbstporträt eines Mannes mit rotem Bart und kurzen Haaren, in einem gestreiften Oberteil, umgeben von einer strukturierten, farbigen Hintergrundgestaltung. Rechts befindet sich ein Schild mit Informationen über das Gemälde.

Ein Gemälde von Vincent van Gogh, das ein einfaches Schlafzimmer zeigt, mit einem Bett, einem Tisch und zwei Stühlen. Die Wände sind in Blau gehalten, und es gibt Fenster, die das Licht hereinlassen.

Mit van Gogh, Picasso und Monet hat mein Besuch quasi begonnen bevor es mich in den dritten Stock zur Modern Art gezogen hat. Diese Reihenfolge war nicht geplant, hat sich aber im Nachhinein als goldrichtig erwiesen, weil es hier genau die Ausstellungsstücke gab, die mich am meisten fasziniert haben.

Von Picasso, über Franz Marc und Jean Dubuffet, bis zu den äußerst sehenswerten Bildern von Carroll Dunham und Joan Miró, hier hätte ich Stunden zubringen können.

Vier gerahmte Illustrationen sind an einer Wand aufgehängt, die verschiedene Figuren in einem natürlichen Umfeld darstellen. Die Charaktere sind mit grünen und braunen Farben gestaltet und zeigen intime Posen zwischen Bäumen und einer gelben Sonne.

Zwei lebendige, abstrahierte Kunstwerke hängen an den Wänden eines modernen Ausstellungsraums. Im Vordergrund stehen zwei Besucher, die die Kunstwerke betrachten.

Eine skulpturale Darstellung einer Frau in einem langen, geschichteten, rosanen Kleid mit einem passenden Hut steht im Vordergrund. Daneben befindet sich eine kleinere, runde Skulptur, während große Fenster den Blick auf eine moderne Stadtlandschaft mit hohen Gebäuden freigeben.

Im Inneren eines modernen Kunstmuseums beherbergt der Raum mehrere Kunstwerke, darunter eine abstrakte Skulptur auf einem weißen Sockel, eine gemalte Leinwand an der Wand und ein weiteres Gemälde daneben. Durch große Fenster ist die Skyline der Stadt sichtbar.

Ein Gemälde mit einem abstrakten, grotesken Gesicht, das aus dunklen und hellen Farben in Grau und Schwarz besteht. Die Gesichtszüge sind verzerrt, mit übergroßen Augen und einem breiten, zahnigen Mund, eingerahmt in einem schwarzen Rahmen.

Ein farbenfrohes Gemälde zeigt eine cartoonartige Figur mit einem übertriebenen Gesichtsausdruck, die große Zähne und eine asymmetrische Körperform hat. Der Hintergrund ist dunkelfarbig, während die Figur leuchtende Farben in Grün, Orange und Gelb aufweist.

Ein farbenfrohes Gemälde von Pablo Picasso mit einer stilisierten Darstellung einer Frau. Die Frau hat blonde Haare, eine grüne Kleidung und sitzt auf einem Stuhl, umgeben von geometrischen Formen und kräftigen Farben.

Ein farbenfrohes Gemälde zeigt einen Wasserfall, der kraftvoll in die Tiefe stürzt, umgeben von stilisierten Bäumen und Gebäuden. Im Vordergrund sind Figuren in lebhaften Farben dargestellt, die verschiedene Emotionen und Bewegungen ausdrücken.

Auch wenn der Kopf nach Stunden 3 eigentlich nicht mehr aufnahmebereit war, es ging immer weiter. Der Flügel mit der amerikanischen Kunst war dann auch nochmal besonders sehenswert.

Eine skulpturale Installation mit stilisierten, schwarz-weißen Formen, die verschiedene Figuren darstellt. Im Hintergrund sind farbenfrohe Glasfenster und Besucher im Museum zu sehen.

Ein Gemälde zeigt eine Szenenansicht eines Cafés mit einer großen Fensterfront, in der fünf Personen an einer Bartheke sitzen. Der Raum ist hell erleuchtet und der Hintergrund enthält weitere Gebäude in einer urbanen Umgebung.

Ein gemaltes Kunstwerk zeigt mehrere Baseballspieler in einer Umkleidekabine. Ein Spieler steht im Vordergrund, gekleidet in ein weißes Trikot mit der Aufschrift "CHICAGO", während andere Spieler im Hintergrund sitzen und zuschauen.

Eine Gruppe von Besuchern steht in einem Museum vor einem Gemälde, das ein Paar darstellt. Die Menschen sind unterschiedlich gekleidet und konzentrieren sich auf das Bild, während einige zu sprechen scheinen.

Ein abstraktes Kunstwerk mit kräftigen Farben, darunter Blau, Rot, Schwarz und Weiß. Es zeigt geometrische Formen und Zeichen, die dynamisch angeordnet sind, mit einer handschriftlichen Signatur am unteren Rand.

Umgehauen hat mich das Bild “Paradise Lost” von Raqib Shaw. An diesem Bild wird seit 2009 gearbeitet und es kommen noch immer neuen Teile dazu. Das nenne ich mal ein Lebenswerk.

Eine lange Wandinstallation mit dem Titel "Paradise Lost" von Raqib Shaw, die eine farbenfrohe, detaillierte Landschaft darstellt, in der Menschen und Tiere in einer fantasievollen Umgebung interagieren. Besucher betrachten das Kunstwerk in einem modernen Ausstellungsraum mit hellem Holzfußboden.

Die unzähligen Räume mit Kunstwerken aus dem Mittelalter und der Renaissance habe ich relativ schnell durchschritten. Irgendwie nicht so mein Ding und dutzende Male so oder so ähnlich schon gesehen. Nur Waffen in einem Kunstmuseum und Ritter auf Pferden waren mir neu. Aber in Amerika ist ja alles erlaubt.

Zwei mit Rüstungen ausgestattete Ritter auf Pferden stehen in einem Museum. Der Hintergrund zeigt eine Wand mit weiteren ritterlichen Rüstungen und historischen Waffen, während Besucher das Exponat betrachten.

Eine dunkle Museumshalle mit zwei Vitrinen, die zahlreiche historische Porzellanobjekte zeigen. An der Wand hängen große Teller und Vasen mit blau-weißen Mustern, während die Vitrinen kleinere ornamente und Töpferwaren präsentieren.

In einem Kunstmuseum sehen Besucher aus verschiedenen Blickwinkeln auf Gemälde, die an den Wänden hängen. Im Vordergrund sitzen zwei Personen auf einer Holzbank, während eine dritte Person auf ihr Handy schaut.

Den Flügel mit der asiatischen Kunst habe ich dann etwas genauer inspiziert, zum einen weil es interessant war und zum zweiten, weil ich auf der Suche nach Kanagawa oki nami ura von Katsushika Hokusai war. Leider wird das Bild aber scheinbar gerade nicht ausgestellt.

Eine große, runde Wandskulptur mit einer strukturierten Oberfläche aus grauen und weißen Materialien. Die Skulptur hat mehrere tiefe Vertiefungen und hervorstehende Formationen, die eine dreidimensionale Wirkung erzeugen.

Dafür gab es eine Sonderausstellung zu Henri Matisse, die das locker ausgeglichen hat. Die sehr auffälligen Bilder von Matisse hat vermutlich jeder schon mal gesehen. Ich wusste aber nicht, dass es sich dabei um Scherenschnitte handelt, die Matisse in einem Buch veröffentlicht hat.

An Ausstellungswand zeigt eine Reihe von zwölf gerahmten Kunstwerken, die in bunten Farben und verschiedenen Stilen gestaltet sind. Einige Werke haben grafische Elemente und Texte, während Besucher die Kunstwerke betrachten.

Sechs gerahmte Kunstwerke hängen an einer hellen Wand. Die Bilder zeigen eine Mischung aus abstrakten Formen und lebhaften Farben, darunter geometrische und organische Motive sowie Text.

Eine zeichnerische Darstellung einer nackten Frau, die entspannt auf einem gepolsterten Stuhl sitzt. Sie hat einen nachdenklichen Ausdruck und ihre Pose betont ihre Kurven, während im Hintergrund florale Muster sichtbar sind.

Zum Abschluss noch das einzige Video das ich aufgenommen habe. Anders hätte sich die Installation “I hear you, I hear you.” von Nora Turato auch nicht einfangen lassen.

Treffender kann ich diesen Artikel auch nicht beenden. Das war viel, vielleicht zu viel Input. Gut das ich es jetzt hier verdauen kann.

Wunderschöne Stadt #2

Nachdem sämtliche beruflichen Verpflichtungen für diese Woche abgehakt sind, stand heute Downtown Chicago auf dem Programm. Ehrlicherweise hatte ich überhaupt keinen Plan, was ich mir anschauen wollte, aber was soll in einer Stadt wie Chicago schon schiefgehen?

Das Einzige, das fest eingeplant war, war eine Bootstour auf dem Chicago River, die aber erst nach Sonnenuntergang um die beleuchtete Skyline vom Wasser aus zu erleben. Bis dahin waren ein paar Stunden Zeit, die Stadt zu Fuß zu erkunden.

Ein weißer FedEx-Lkw steht auf einer städtischen Straße, umgeben von hohen Gebäuden. Fußgänger gehen auf dem Bürgersteig vorbei, während eine Überführung in der Nähe sichtbar ist.

Ein großer Wasserbau mit einem digitalen Bildschirm, der ein lächelndes Gesicht zeigt, steht im Vordergrund. Umgeben von grünen Bäumen und modernen Wolkenkratzern, versammeln sich Menschen im Parkbereich.

Eine spiegelnde Skulptur reflektiert hohe Gebäude der Skyline und eine Menschenmenge in einem Park. Der Himmel ist blau und leicht bewölkt, während die Architektur modern und variantenreich ist.

Zwei Fahnen wehen an einer beeindruckenden Gebäude-Front, während Hochhäuser und Wolkenkratzer den Hintergrund bilden. Der Himmel ist klar und blau, was die Architektur der Stadt betont.

Das Bild zeigt das Trump International Hotel & Tower in Chicago, ein hochmodernes Wolkenkratzer-Gebäude mit einer reflektierenden Glasfassade. Im Hintergrund sind weitere moderne Wolkenkratzer und der historische Wrigley Building mit einem Uhrenturm sichtbar.

Eine Ansicht einer Stadtstraße umgeben von modernen Wolkenkratzern und historischen Gebäuden. Im Vordergrund sind dekorative Leuchten und eine gepflasterte Brüstung sichtbar, während im Hintergrund eine Brücke zu sehen ist, die über einen Wasserweg führt.

Eine Fahrradautobahn in leuchtendem Grün ist auf einer Brücke abgebildet, die von roten Stahlträgern gestützt wird. Ein Auto fährt in der Mitte der Brücke, während die umgebenden Gebäude im Hintergrund sichtbar sind.

Eine breite Straße mit einem Straßenschild, das

Bauabsperrungen in leuchtendem Orange stehen am Straßenrand, umgeben von modernen Wolkenkratzern und einer städtischen Kulisse. Der Himmel ist bewölkt, und im Hintergrund ist ein teilweise sichtbarer Turm zu sehen.

Die Szene zeigt einen Blick auf einen Stadtfluss, der von modernen Wolkenkratzern flankiert wird. Eine Brücke überspannt den Fluss, während ein Boot vorbeifährt und Bäume entlang der Uferpromenade sichtbar sind.

Am Navy Pier angekommen hatte ich noch etwas Zeit über den Lake Michigan zu schauen. Irgendwie verrückt, dass der See so groß ist, das man 82% von Bayern einfach mal darin versenken könnte.

Ein gelbes Boot mit der Aufschrift „Speedog“ liegt im ruhigen Wasser, während im Hintergrund ein Leuchtturm und ein Hafen mit einigen Bäumen und einer Mauer sichtbar sind. Der Himmel ist bewölkt.

Eine Segelschiff mit mehreren Masten liegt nahe am Ufer eines ruhigen Gewässers. Im Hintergrund ist ein kleiner Leuchtturm und bewölkter Himmel zu sehen.

Um 19:30 Uhr saß ich dann an Deck der 75-minütigen Bootstour durch die Häuserschluchten, in denen so langsam das Licht angeschaltet wurde. Ich habe mir die sogenannte Architecture River Tour gegönnt, weil ich erleben wollte, wieso Chicago als eines der wichtigsten Architekturzentren der Welt gilt.

Die Skyline von Chicago bei Dämmerung, mit hohen, gläsernen Wolkenkratzern und einem beleuchteten Brückenbogen über dem ruhigen Fluss, dessen Wasser die Lichter reflektiert.

Eine elegante Brücke über einem ruhigen Fluss umgeben von hohen modernen Gebäuden und Wolkenkratzern in der Dämmerung. Das Wasser reflektiert die Lichter der Stadt und schafft eine stimmungsvolle Atmosphäre.

Moderne Wolkenkratzer erleuchten den Nachthimmel über einem Fluss, während historische Gebäude im Vordergrund in warmem Licht strahlen. Der Himmel ist bewölkt und es spiegelt sich Licht im Wasser.

Hochhäuser aus Glas spiegeln den Himmel und das Wasser eines Flusses wider, während sich auf beiden Seiten lebhafte Lichter der Stadt reflektieren. Eine Brücke spannt sich über den Fluss, der in der Dämmerung ruhig fließt.

Eine Stadtansicht bei Dämmerung, die einen Fluss zeigt, umgeben von modernen Wolkenkratzern. Die reflektierenden Lichter der Gebäude sind im Wasser sichtbar, während eine Brücke den Fluss überspannt.

Ein Boot fährt unter einer Brücke hindurch auf einem ruhigen Fluss, der von modernen Wolkenkratzern und beleuchteten Gebäuden gesäumt ist. Die Lichter reflektieren sich im Wasser, während der Himmel in Dämmerlicht getaucht ist.

Die Skyline einer Stadt bei Dämmerung, mit hohen Wolkenkratzern, darunter der Willis Tower, der durch seine charakteristischen Spitzen hervorsticht. Im Vordergrund fließt ein ruhiger Fluss, umgeben von grünen Ufervegetationen.

Eine U-Bahn fährt über eine Brücke aus rotbraunem Stahl, die über einen schmalen Kanal verläuft. Umgeben von modernen Wolkenkratzern aus Glas und Stahl, spiegelt sich die Architektur im Wasser wider.

Eine Sicht auf eine Stadtlandschaft mit modernen Wolkenkratzern, die sich im Wasser eines Flusses spiegeln. Der Himmel ist bewölkt, und es sind bereits Lichter an den Gebäuden eingeschaltet.

Eine große, schwarze Drehbrücke ist in einer senkrechten Position über einem Stadtwasserweg angehoben. Umgeben von hohen modernen Wolkenkratzern spiegelt sich die Architektur im glatten Wasser wider.

Nachtaufnahme eines urbanen Stadtbildes mit hohen Gebäuden, die in verschiedenen Farben beleuchtet sind. Im Vordergrund verläuft ein ruhiger Fluss, der das Licht der umliegenden Architektur reflektiert.

Eine Stadtansicht mit modernen Hochhäusern, die bei Nacht beleuchtet sind. Das Wasser im Vordergrund spiegelt die Lichter der Gebäude wider, während der Himmel eine graue Färbung hat.

Auf dieser Bootstour habe ich auf jeden Fall gelernt, das Chicago quasi der Geburtsort der modernen Hochhausstadt ist. Grund war wohl das Feuer von 1871, das die Stadt fast vollständig zerstört hat. Danach musste Chicago neu aufgebaut werden und genau in dieser Phase experimentierten Architekten mit neuen Bauweisen. Zumindest laut dem Guide ist das auch der Grund warum Chicago die “second city” genannt wird, auch wenn dieser Spitzname nicht so wirklich eindeutig ist.

Und natürlich darf auch ein Blick vom Willis Tower auf das nächtliche Chicago nicht fehlen.

Eine beeindruckende Skyline von Chicago bei Dämmerung, mit zahlreichen beleuchteten Wolkenkratzern und der ruhigen Seeoberfläche im Hintergrund. Die Lichtreflexe der Gebäude sorgen für eine lebendige Atmosphäre.

Ich habe jetzt auf jeden Fall ein anderes Auge für die Architektur von Hochhäusern und sehe sie nicht mehr nur allein als technische Meisterwerke.

Und Chicago ist eine super coole Stadt mit freundlichen und sehr respektvollen Menschen. Die Stunden in Chicago haben auf jeden Fall sehr stark an meinen Vorurteilen gerüttelt.

Amrum (4/5)

Zwei Jungen sitzen auf einem Hügel aus Sand und Gras, umgeben von Dünen. Der Filmname

Der letzte Film des Fluges war Amrum (4/5). Den Film hatte ich überhaupt nicht auf dem Plan und hab nach dem Trailer entschieden, dem stillen Blick von Fatih Akin auf das Kriegsende auf der Insel Amrum aus der Perspektive eines 12-Jährigen zu folgen. Hat sich ausgesprochen gelohnt.

Mickey 17 (4/5)

Der Filmplakat zeigt eine Gruppe von Personen in futuristischen Raumanzügen mit orangesichtigen Masken, die auf eine Mission vorbereitet sind. In der Mitte steht der Titel „Mickey 17“ und Informationen über den Regisseur und die Hauptdarsteller sind ebenfalls zu sehen.

Mickey 17 (4/5) hat mich auf dem Flug nach Chicago wirklich gut unterhalten. Mickey Barnes ist Wegwerf-Mitarbeiter einer Weltraummission. Das heißt, er stirbt, wird neu geklont und macht weiter. Bis plötzlich zwei Mickeys gleichzeitig existieren. Rabenschwarzer Humor im Sci-Fi-Mantel.

Landung A350-900, Chicago O’Hare

Der 2 Jahre alte A350-900 hatte ein paar Kameras rund um das Flugzeug verteilt, dank derer man tolle Perspektiven beim Touchdown auf Chicago O’Hare einnehmen konnte. Ich hab mich dafür entschieden, direkt unter Nase das Aufsetzen zu bestaunen.

Berufliches Reisen, ein ständiger Lernprozess

Ein Smartphone zeigt eine Kartenansicht mit einer Flugverbindung von München nach Chicago. Die Details des Fluges, einschließlich Abflug- und Ankunftszeiten sowie Gateinformationen, sind auf dem Bildschirm sichtbar.

Noch vor einigen Jahren war berufliches Reisen für mich Alltag. Es verging kaum eine Woche, in der ich nicht im Zug, Flugzeug oder Auto irgendwohin unterwegs war. Ein Home-Office hatte ich zu der Zeit nicht. Wozu auch? Mehr als meine Reisekostenabrechnung konnte ich sowieso nicht Zuhause erledigen

Dieses permanente unterwegs sein, hat mitunter zu extremen Auswüchsen geführt. Ich erinnere mich noch sehr lebhaft daran, wie ich eines Morgens sehr aufgeregt mein Auto in einer Hotelgarage gesucht habe. Irgendwann habe ich realisiert, dass ich ja gar nicht mit dem Auto angereist bin. Das war zuerst erleichternd dann aber auch besorgniserregend. Daran das ich mich regelmäßig nicht an die Stadt erinnern konnte, in der ich morgens aufgewacht bin, hatte ich mich schon gewöhnt. Dass ich nicht mehr wusste, wie ich überhaupt hier hergekommen bin, war eine neue Qualität und am Ende auch ein maßgeblicher Grund den Stecker zu ziehen.

Mein Reisepensum hat sich mittlerweile deutlich entspannt und ich freue mich jetzt auch wieder darüber, etwas anderes als den immer gleichen Schreibtisch zu sehen. Mehr als eine Handvoll beruflicher Reisen fallen über das Jahr verteilt aber kaum noch an. Meistens geht es nach Sofia (Bangaranga) und im Mai einmal in die USA, zur DocuWorld US, die dieses Mal in Chicago stattfindet.

Und dieses Mal habe ich meinen Aufenthalt tatsächlich um einen Tag verlängert um auch mal etwas von der Stadt sehen zu können, zu der man so lange unterwegs. Der Lernprozess geht also weiter.

Was genau man in Chicago unbedingt angeschaut haben sollte, weiß ich tatsächlich noch gar nicht. Wenn jemand Tipps hat, gerne her damit.

Bangaranga

Eine mobile Benutzeroberfläche für den Eurovision Song Contest zeigt drei Künstler mit ihren Songs: Dara mit

Norwegen und Österreich haben Bulgarien tatsächlich noch Punkte gekostet. Respekt an Österreich auf Deutsch zu singen. Schöner Abend! Wir sehen uns dann 2027 in Sofia!

Update: Haha! Told you so! … what a bangaranga!

Calm mal down

Heute war ich überwiegend genervt. Zuerst weil die Jacke, die ich extra per DHL Express habe versenden lassen, nicht angekommen ist. Angeblicher Zustellversuch um 11:04 Uhr, aber natürlich hat niemand geklingelt und die extra erteilte Abstellgenehmigung wurde auch nicht beachtet.

Ich habe dann die DHL Express Hotline angerufen. Die nette Dame meinte, dass sie dem Fahrer eine Nachricht schickt und er heute nochmal einen Zustellversuch unternimmt. Hat er natürlich nicht. Gab auch keine weitere Benachrichtigung. Diesen miesen Service hätte ich ausgerechnet von DHL Express, zumal er mich 10 Euro gekostet hat, nicht erwartet.

Meine Hoffnung ist jetzt, dass die Jacke dann wenigstens am Montagvormittag noch zugestellt wird, ansonsten muss ich für meinen USA Trip wohl improvisieren oder am Flughafen shoppen.

Und weil es schon so gut lief, kam auch die versprochene Amazon-Lieferung nicht an. Kommt dann am Dienstag, also auch zu spät.

Und ich war genervt, weil sich das Review von Flat durch Apple jetzt seit einer Woche zieht. Okay, bisher wurden nur Fehler mokiert, die ich irgendwie nachvollziehen kann. Aber jetzt sollen sie bitte endlich auf das Freigeben-Knöpfchen drücken.

Auch das Wetter der Woche hat irgendwie aufs Gemüt gedrückt. Die kurze Regenpause hab ich dann aber genutzt, um mit der 18-Jährigen einen Abendspaziergang zu machen. Vorbei an jungen Bullen und einem kleinen Teich, in dem offensichtlich gerade jemand seine Floßbaukünste übt.

Zwei Kühe stehen auf einer grünen Wiese hinter einem Elektrozaun, während im Hintergrund Gewächshäuser und eine bewölkte Himmelsszene zu sehen sind. Weitere Kühe sind in der Ferne sichtbar.

Ein ruhiger Teich ist von üppigem, grünem Gras umgeben. An einem Ufer steht ein Baum, während auf der gegenüberliegenden Seite eine kleine Plattform aus Holz zu sehen ist. Einige Wasserpflanzen sind im Teich sichtbar, und die Umgebung wirkt friedlich und ländlich.

Das war dann entspannend. Aber jetzt entschuldigen Sie mich. Ich muss jetzt Bolognese vorbereiten, weil morgen um 10 Uhr, möchte der 15-Jährige zum Fußball gefahren werden.

Selbst ist der Vater

Ein Stück Kuchen mit einer goldbraunen, knusprigen Oberseite, das auf einem weißen Teller mit bunten Blütenmustern angerichtet ist. Eine Gabel liegt daneben, während im Hintergrund ein Becher zu sehen ist.

Zum Vatertag hab ich mir kurzerhand selbst einen Kuchen gebacken. Den weltbesten Rhabarberkuchen um genau zu sein, nach diesem genialen Rezept. Nein, das war keine Beschwerde. Wenn es wirklich gut werden soll, macht man halt manche Dinge besser selbst. Mjammmm!

Plätschern in der Wand

Ich sitze gerade in meinem neuen Arbeitszimmer, was vor Ostern noch das Zimmer des 14-Jährigen war, der jetzt in meinem ehemaligen Home-Office und Fitnessraum im Keller wohnt. Und jetzt kommt der gestern vermutete große Regen, und ich nehme wahr, wie deutlich das in Strömen laufende Wasser im Fallrohr zu hören ist. Kein romantischer Regensound, sondern eher das lautstarke Rauschen einer Toilettenspülung.