Ich habe schon viele über Obsidian in den unterschiedlichsten Kontexten schwärmen hören und dennoch bisher nie das Verlangen verspürt, mir dieses Stück Software auch nur mal anzuschauen. Es erschien mir bisher immer viel zu komplex, für meine eigentlich banalen Anforderungen.
Die letzten Tage habe ich nun sehr viel Zeit damit verbracht, Obsidian zu verstehen und kratze vermutlich noch immer nur an der Oberfläche. Auslöser war die Idee, Obsidian als Markdown-Editor mit einem Git-basierten Vault zum Schreiben und Publishen von Artikeln für dieses Blog zu verwenden. Das funktioniert bereits ganz hervorragend und ersetzt bereits den bisher selbst gepflegten Blog-Admin vollständig.
Darüber hinaus habe ich weitere für mich spannende Anwendungsszenarien entdeckt, die ich aktuell, Stück für Stück umsetze:
- iCloud-Vault als volltextsuchfähiger Speicher für den Papierkram, der eine bisher gepflegte iCloud-Ordnerstruktur ersetzt, in dem die Dokumente (noch) liegen. Vorteil ist die integrierte Suche und das man direkt bei den gescannten Dokumenten auch zusätzliche Informationen ablegen kann. Das Konzept steht und funktioniert grundsätzlich, muss aber noch beweisen das es auch mit einigen hundert Dokumenten und als mit meiner Frau geteilter Vault funktioniert.
- Noch nicht begonnen:
- Private Notizen aus Apple Notes migrieren.
- Rezepte aus Mela übernehmen.