Im Juli habe ich meine Webseite derart umgebaut, dass Besucher zunächst auf einer neuen Startseite landeten, die wie eine Art Profil alles zusammenführen sollte, was ich auf unterschiedlichen Plattformen so treibe.

Die Idee, meine verteilten Profile und Aktivitäten an einer Stelle zu aggregieren, war grundsätzlich nicht verkehrt. Das Ergebnis war allerdings ziemlich umständlich und nachdem ich mich einmal ernsthaft in die Perspektive eines Besuchers versetzt hatte, vor allem verwirrend. Es gab zwar mehr zu sehen, aber nicht unbedingt mehr zu verstehen.

Also habe ich das Ganze wieder weggeräumt und bin zurück zu einem eher klassischen Aufbau mit statischen Seiten, die etwas über mich und meine Projekte erzählen. Und weil ich schon dabei war, habe ich meinem Blog auch gleich einen neuen Anstrich gegeben. Das bedeutet vor allem, dass ich auf eine serifenlose Schrift umgestellt1 und das visuelle Beiwerk abermals verschlankt habe. Alles wirkt jetzt moderner und aufgeräumter und ich bin gerade sehr glücklich damit.

Ich hatte Anfang des Jahres schon einmal darüber geschrieben, dass ich überfrachtete Webseiten nicht besonders mag. Trotzdem ist natürlich auch bei mir die Versuchung groß, ständig irgendetwas Neues anzubauen. Inspiration gibt es genug und es macht schließlich auch Spaß, am eigenen digitalen Zuhause zu bauen.

Aber wenn man ehrlich ist, braucht man das meiste davon am Ende nicht, weder als Webseitenbetreiber noch als Besucher. Der Leitgedanke dieses Updates war deshalb mal wieder weniger ist mehr.

  1. Ich habe mich für [DM Sans](https://fonts.google.com/specimen/DM+Sans) entschieden. Sehr modern, minimalistisch und dennoch gut lesbar.↑︎