Mein Lieblings-Urlaubsfoto

Eine Frau sitzt mit einem Kind, das einen Strohhut trägt, auf einer Steinplattform am Wasser.

Ich habe viele schöne Urlaubsbilder gemacht. Doch es sind nicht die exotischen Orte, die im Herzen bleiben. Am meisten berühren mich die stillen Momente mit den Liebsten, wie dieser vom Gardasee 2018.

Konsum

Ein festlich dekoriertes Schaufenster zeigt bunte Ostereier, zahlreiche Dekorationen und ein zentrales Baumornament.

Für mich der Inbegriff von Konsum ist der Christmas & Easter-Store in der Salzburger Innenstadt. Aber immerhin kann man hier schöne Fotos machen.

Papa-Humor

Handgeschriebene Vatertagskarte auf strukturiertem Papier mit einem kleinen rosa Glücksschweinchen und einem runden Magneten darauf. Die Nachricht lautet: „Ich schenke dir ein Glücksschweinchen zum Vatertag und einen Magneten für die Arbeit. Dein […]“
Die Szene ist liebevoll und persönlich inszeniert, aufgenommen auf einem dunklen Holztisch.

Ich glaube da steckt eine Brise Papa-Humor drin.

Die Küche bleibt kalt

Ich gebe zu, beim Thema Licht bin ich ein bisschen fanatisch. Ich habe schon einige hitzige Diskussionen mit meiner Frau über die Anzahl der verschiedenen Lichtquellen in unserem Haus geführt. Aber ich bin felsenfest davon überzeugt, dass vielseitiges Licht für unterschiedliche Stimmungen, Situationen und Tageszeiten der entscheidende Faktor für das Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden ist.

Wenn ich abends durch die Straße gehe, schaue ich gern in erleuchtete Fenster. Nicht weil ich wissen will, was hinter den Gardinen passiert, sondern weil mich interessiert, unter welchem Licht Menschen essen oder auf der Couch entspannen. In der Nachbarschaft gibt es ein paar Fenster, die mir jedes Mal OP-Saal-Vibes verpassen: kaltes, grelles Licht direkt von oben. Ich würde wahnsinnig werden.

Kein Wunder also, dass mir dieses Video sofort gefallen hat: Ein unterhaltsam-nerdiger Blick auf die Welt der Lichtfarben, und darauf, wie LEDs möglicherweise dazu geführt haben, dass plötzlich weiße Küchen im Trend sind.

Oder anders gesagt: Wenn du in deiner Küche plötzlich das Gefühl hast, dringend streichen zu müssen, mehr Aufbewahrungsboxen brauchst oder das Chaos klinisch ordnen willst, hast du sie wohl aus Versehen in eine Genius Bar verwandelt. Gönn deinem Nervensystem dann doch einfach mal ein bisschen 2.700-Kelvin-Glühbirnenromantik.

Bremer Dächer

Marktplatz von Bremen im Morgengrauen. Blick über die Bremer Stadtmusikanten hin zum Deutschen Haus.

Dächer: Während meiner beruflichen Zeit in Bremen bin ich unzählige Male über den Marktplatz gegangen und habe die Dächer bestaunt. Dieses Foto ist im September 2021 auf meinem morgendlichen Weg ins Büro entstanden.

Signiert wird später

Nichts davon hat mich überrascht, aber ich muss es trotzdem aufschreiben, weil es mich wahnsinnig macht.

Ich war heute bei meiner Hausärztin, um ein Rezept für ein Dauermedikament abzuholen. Das E-Rezept wurde mir nach dem Einlesen der Chipkarte direkt am Empfang von der Arzthelferin ausgestellt. Das Ganze hat keine zwei Minuten gedauert und ich hatte die Karte wieder in der Hand. Eine Etage tiefer in der Apotheke: Die Apothekerin nimmt meine Karte, steckt sie ins Lesegerät. Nichts. Raus. Rein. Wieder nichts. Mehrfach. Minutenlang.

Nach 10 Minuten meint die Apothekerin schulterzuckend “Ist vielleicht noch nicht freigegeben?”. Rückfrage in der Praxis: Die Ärztin muss das Rezept noch manuell freigeben. Bei einem Dauermedikament. Ernsthaft? Da meine Mittagspause schon rum war, bin ich dann entnervt und ohne Medikament abgedampft.

Halten wir fest: Die Arzthelferin darf ein Rezept für eine Dauermedikation vorbereiten, aber nicht freigeben. Dafür braucht es eine qualifizierte elektronische Signatur, samt Chipkarte, PIN und vermutlich irgendeinem zeremoniellen Ritual, das nur Ärzte aufführen dürfen.

Ich kann diesen Freigabeprozess ja grundsätzlich nachvollziehen, aber Dauermedikamente müssen dringend anders gehandhabt werden. Ich gehe einfach mal davon aus, dass eine Arzthelferin nur Rezepte bereits verordneter Medikamente ausstellen darf. Warum muss das dann jedes Mal neu durch den Freigabeprozess? Gesetzlich ist eine automatische Freigabe scheinbar nicht vorgesehen. Aber es gäbe zumindest sogenannte elektronische Mehrfachverordnungen, bei der auf einen Schlag bis zu 4 zeitlich unabhängige Rezepte ausgestellt werden können. Scheint in der Praxis aber leider kaum jemand zu nutzen.

Fazit: Das Papierrezept war schneller. Das hat meine Ärztin im Vorbeigehen am Tresen unterschrieben und gut. Aber es besteht ja noch Hoffnung, dass Wiederholungsrezepte irgendwann ernsthaft genutzt werden können. Ich werde meine Ärztin beim nächsten Besuch auf jeden Fall mal darauf ansprechen.

Schwanengesang (2/5)

Ein halb realistisches, halb skizzenhaftes Porträt eines Mannes ist auf dem Cover des Films Schwanengesang zu sehen.

Schwangengesang (2/5) ist schön gefilmt, toller Cast, aber leider eher ein Entlein als ein Schwan. Die okaye Story dümpelt so dahin, die große emotionale Wucht bleibt aus, und am Ende fragt man sich, ob’s das jetzt schon war. Für einen verregneten Sonntagnachmittag okay, aber mehr leider auch nicht.

Inside (3/5)

Filmplakat zu Inside mit Willem Dafoe in einem hellen Apartment.

Inside (3/5) ist eines dieser Kammerspiele, bei denen jemand irgendwo festsitzt und wieder raus will, in diesem Fall Willem Dafoe als Kunstdieb, der in einem luxuriösen Apartment eingeschlossen ist. Die Story selbst ist eher dünn und zieht sich wie ein ausgelutschter Kaugummi. Viel passiert nicht, außer dass die Isolation langsam am Verstand nagt.

Aber Dafoe liefert. Allein für seine intensive One-Man-Show lohnt sich der Film, vorausgesetzt man hat die Geduld. War eigentlich ein idealer Film fürs Flugzeug: keine Ablenkung, keine Fluchtmöglichkeit, und man ist auch irgendwie gefangen. Passt also thematisch. Zuhause würde man vermutlich irgendwann aufs Smartphone schauen und dabei das sagenhafte Schauspiel von Dafoe verpassen. Wahrscheinlich nur für Fans von Dafoe oder experimentellem Slow-Cinema ein Muss.

Jacksonville Beach

Heute Nachmittag war die einzige Chance das Hotel mal zu verlassen und die Umgebung zu erkunden. Jacksonville ist jetzt nicht unbedingt eine besonders sehenswerte Stadt, auch wenn es flächenmäßig die zweitgrößte in den USA ist. Es gibt keine richtige Downtown und keine wirklichen Attraktionen, aber es gibt einen Strand den wir heute etwas erkundet haben. Und natürlich gab es danach die berühmten Mayport Shrimp in Joe‘s Crab Shack.

Die Vorderansicht eines Restaurants mit dem Namen "BUCKET OF CRABS" im oberen Bereich, das eine markante, breite Treppe mit roten Stufen und weißen Geländern hat. Links und rechts stehen hohe Palmen.

Innenansicht einer holzgetäfelten Restaurant-Nische mit gepolsterten orangefarbenen Sitzbänken und einem dunklen Holztisch. Durch die Fenster sieht man Sonnenschirme, den Strand und das Meer. Ein aufgehängtes Netz und eine Lampe zieren den oberen Bereich der Fenster.

Eine belebte Holzpier an einem sonnigen Tag mit mehreren Leuten beim Angeln. Im Vordergrund steht ein Mann in Jeans und einem grauen Kapuzenpullover. Im Hintergrund sieht man Sonnenschirme und die türkisfarbene See unter einem klaren blauen Himmel.

Zwei Möwen (Lachmöwen) stehen auf einem Sandhügel am Strand. Im Hintergrund ist das blaue Meer mit leichten Wellen und ein klarer, blauer Himmel zu sehen.

Drei Schilder, die an einem Holzpfosten auf einer Pier befestigt sind. Die Regeln verbieten Alkohol/Drogen, Haifischfang, Chumming (Anfüttern) und fordern Respekt und die Einhaltung der Fischereivorschriften.

Eine Innenansicht eines rustikalen, maritim gestalteten Restaurants mit der Leuchtreklame "BUCKET OF CRABS". Es gibt orangefarbene Kunstlederbänke und Holztische, an einem Tisch steht ein blauer Stuhl.

Eine schwarze, historische Gedenktafel des American Red Cross Volunteer Life Saving Corps and Station vor dem weißen, turmartigen Gebäude der Rettungsstation unter einem bewölkten blauen Himmel.