Schweinehund ausgedribbelt

Die Fitness-App auf einem Smartphone zeigt Details eines 30-minütigen Kickbox-Trainings, einschließlich verbrannter Kalorien und Herzfrequenz.

Ich habe jahrelang brav meine Sportsachen mit auf Businesstripps genommen, nur um sie in den meisten Fällen dann unbenutzt wieder Zuhause auszupacken. Neben einem meist sehr eng getakteten Kalender hat der innere Schweinehund meist so getan als würde er den Fitnessraum nicht finden, oder die notwendige Zeit für das Umziehen und in den 18. Stock fahren nicht ausreicht.

Jetzt lasse ich das Sportzeug immer Zuhause, spare mir das zusätzliche Gewicht und mach in der Früh Apple Fitness+ an. Irgendein HIIT oder Kickboxing-Training tut es meist und geht sogar im kleinsten Hotelzimmer. Nimm das Schweinehund!

Konklave (3/5)

Filmplakat für den Film Konklave (Originaltitel: Conclave). Im Zentrum steht ein Kardinal (gespielt von Ralph Fiennes) in schwarzer Soutane und rotem Schultertuch, der nachdenklich nach unten blickt. Er trägt einen Zingulum-Ring und ein Brustkreuz. Über ihm, in den vier Quadranten eines schwarzen Kreuzes, sind Porträts weiterer Hauptdarsteller zu sehen: John Lithgow, Isabella Rossellini, Stanley Tucci und ein weiterer Kardinal. Oben stehen die Namen der Stars. Der Filmtitel KONKLAVE ist in großen, weißen Buchstaben in die schwarze Leiste integriert. Unten ist die Fassade des Petersdoms und des Vatikans zu sehen. Der Text lautet: "WAS HINTER DIESEN MAUERN GESCHIEHT, WIRD ALLES VERÄNDERN."

Aus gegebenem Anlass und weil ja viele von dem Film schwärmen, habe ich auf dem Flug nach Washington Konklave (3/5) gesehen. An sich ein sehr guter Film der die Abläufe hinter dem Kulissen sehr gut erklärt. Wenig verwunderlich, geht es im Konklave sehr politisch zu. Ich habe mich stellenweise fast ein bisschen wie bei House of Cards gefühlt. Das ganze Theater mit dem Attentat und das Geheimnis des neuen Papstes war dann aber für meinen Geschmack etwas zu viel.

Super/Man: The Christopher Reeve Story (5/5)

Das Filmplakat für die Dokumentation Super/Man: The Christopher Reeve Story. Es zeigt eine frontale Großaufnahme des Schauspielers Christopher Reeve als Superman mit intensivem Blick und leuchtend blauen Augen. Sein dunkles Haar ist in der klassischen Locke frisiert. Er trägt ein rotes Oberteil. Über seinem Kopf steht der Slogan: "HUSBAND. FATHER. FIGHTER. HERO." Am unteren Rand steht der Titel SUPER/MAN THE CHRISTOPHER REEVE STORY und der Slogan: "ONCE YOU CHOOSE HOPE, ANYTHING IS POSSIBLE."

Ehrlich gesagt fehlen mir die Worte diesen Super/Man (5/5) angemessen zu beschreiben. Ich habe mehrmals mit meinen eigenen Gefühlen und Werten gerungen und auch eine paar Tempos verbraucht.

Dabei war mir die tragische Geschichte um Christopher Reeve, Superman 1, 2, 3 und 4, gar nicht präsent. Nach einem Reitunfall war er mit Paralyse an den Rollstuhl gefesselt und hat sich zusammen mit seiner Frau Dana Reeve, zu einem wahren Helden für Menschen mit Behinderungen entwickelt und das Leben für Betroffene, durch sein Engagement nachhaltig verbessert.

Ein sehr beeindruckender Mensch, eine beispiellose Liebe und eine starke Familie.

The Imitation Game (4/5)

Filmplakat für den Film The Imitation Game (2014). Es zeigt eine Nahaufnahme der Hauptdarsteller Benedict Cumberbatch (im Vordergrund, in einem Hemd mit Krawatte) und Keira Knightley (im Hintergrund, in einem karierten Mantel). Im Hintergrund sind Reihen von Enigma-Maschinen-Trommeln zu sehen. Oben steht: "8 ACADEMY AWARD NOMINATIONS". Der Filmtitel THE IMITATION GAME steht prominent am unteren Rand, zusammen mit den Namen der Schauspieler und dem Zitat: ""BEST FILM OF THE YEAR" - MARSHALL FINE, HUFFINGTON POST."

Ein spannendes Biopic über Alan Turing, der während des Zweiten Weltkriegs mit seinem Team die deutsche Enigma-Verschlüsselung knackt, und damit nicht nur den Krieg verkürzt, sondern auch die Grundlage für die moderne Computertechnologie legt. Auch wenn sich der Film ein paar dramaturgische Freiheiten nimmt, bleibt aber ein fesselnder Blick auf ein tragisches Genie. Ein kleines, aber wirklich nur ein kleines bisschen Abnerden inklusive.

Eternauta (4/5)

Nahaufnahme eines dramatischen Filmplakats für die argentinische Netflix-Serie El Eternauta. Es zeigt den Hauptdarsteller Ricardo Darín, der eine dicke Kapuze und eine Atemmaske mit einer beschlagenen Schutzbrille trägt. Seine hellblauen Augen blicken eindringlich nach vorne. Am oberen Rand steht sein Name Ricardo Darín, und der Titel EL ETERNAUTA dominiert den unteren Bereich. Darunter steht: "EINE SERIE VON NETFLIX", "REGIDA POR BRUNO STAGNARO" und "SOLO EN NETFLIX | 30 DE ABRIL". Oben rechts ist ein Logo mit dem Text "HECHO EN ARG" zu sehen.

Heute habe ich zufällig die Serie Eternauta (4/5) auf Netflix entdeckt und spontan, quasi als Alternativprogramm zum ESC, durchgeschaut. Die Serie bringt den argentinischen Comic-Klassiker auf den Bildschirm, und das mit einer erstaunlich dichten Atmosphäre und bedrückender Stimmung. Los geht’s mit einer tödlichen Schneefront, die Buenos Aires in einen Ausnahmezustand versetz und schnell zu einem Kampf ums nackte Überleben wird. Doch der wahre Horror liegt nicht im Schnee, sondern in den sozialen Spannungen, der schleichenden Paranoia und der Bedrohung durch vermeintliche Aliens. Kann man sich gut anschauen, auch wenn die Serie manchmal gewisse Längen hat. Ich freue mich jedenfalls auf die zweite Staffel in 2026.

Muttertagsausflug zum Erdbeereisbecher

Zwei Personen fahren an einem sonnigen Tag auf einem asphaltierten Radweg durch die Natur. Die Person im Vordergrund trägt ein schwarzes T-Shirt, helle Jeans-Shorts und eine weiße Kappe und fährt auf einem Mountainbike. Die zweite Person ist etwas weiter entfernt, trägt dunkle Kleidung und fährt ebenfalls Rad. Der Weg führt durch hohes grünes Gras. Auf der rechten Seite ist ein leuchtend gelbes Rapsfeld zu sehen. Im Hintergrund dominieren mehrere hohe Strommasten die Landschaft unter einem strahlend blauen Himmel mit wenigen weißen Wolken.

Ich bin doch hin und wieder erstaunt über meine Familie. Heute haben wir uns ohne Murren aufs Fahrrad geschwungen, und sind zur Eisdiele geradelt.

Spanische Beilage

Auf Spanisch heißt Papa sowohl Vater als auch Kartoffel. Ich wundere mich jetzt nicht mehr das mein Gehirn manchmal nur Beilage zu sein scheint.

Thunderbolts (4/5)

Filmplakat für den Marvel-Film Thunderbolts. Das Plakat zeigt die Hauptfiguren in dramatischer Pose, darunter Yelena Belova (Florence Pugh) im Vordergrund mit kurzen blonden Haaren und schwarzer Jacke, Bucky Barnes/Winter Soldier (Sebastian Stan) direkt dahinter, und rechts daneben Red Guardian (David Harbour) mit Bart und in einer zerrissenen Uniform. Am oberen Rand steht der Slogan "SIE SIND NICHT SUPER. SIE SIND KEINE HELDEN. ABER SIE ZIEHEN ES DURCH." Der Filmtitel THUNDERBOLTS* dominiert den unteren Bereich

Thunderbolts (4/5) ist mal eine erfrischende Abwechslung im Marvel Cinematic Universe. Im Mittelpunkt steht eine Gruppe gebrochener Antihelden, die mit ihren Traumata, Fehlern und Erfahrungen ringen, und dabei versuchen, ihren Platz in der Welt zu finden, während sie einen Bösewicht bekämpfen, der eigentlich gar keiner ist. Auch wenn der Film gegen Ende wieder auf vertraute MCU-Pfade abbiegt, überrascht er mit Ernsthaftigkeit, erzählerischer Tiefe und dem spürbaren Willen, wirklich etwas transportieren zu wollen. Kann man sich definitiv gut anschauen.

Exterritorial (3/5)

Eine Frau steht in einem Raum, während im Hintergrund der Titel Exterritorial und das Netflix-Logo zu sehen sind.

Nachdem Exterritorial scheinbar gerade steil geht, habe ich mir die One-Woman-Army mal angeschaut. Kurz gesagt, kernige Action mit einer toughen Heldin, die sich durch ein Labyrinth aus Lügen und Verschwörungen in der US-Botschaft in Frankfurt kämpft. Die Story ist zwar stellenweise überzogen und glänzt mit einigen Logiklücken, aber Jeanne Goursaud überzeugt mit einer starken und deutlich sympathischeren Präsenz als ihre scheinbaren Vorbilder Rambo und McGyver.

3x Bratwurst

Rote Bratwurst im Sportpark Unterhaching

Der Abstieg ist Haching ja leider schon sicher, aber Stadion geht ja trotzdem noch. Heute gegen Rostock haben der 13-Jährige und ich 3 Bratwürste verdrückt. Damit wurde auch die 0:2 Heimniederlage etwas besser verdaulich.